z6z xxvi. Schöpflin, von der Vereinigung
das Frankenland durchkreuzet, nach einem Laufe von sie-ben Meilen den Namen Regtsttz annimmt, und weiter un-ten Rednitz heißt; nach LTtürnverg und Forchheim laust,und sich an der Seite von Dainbecg in den Mayn stür-zet, welcher selbst gegen über Maynz, in den Rvein fallt.
Es kam also nur darauf an, einen Graben von unge-fähr zwo Meilen zu machen, um den Schiften einen Wegaus der Älcmühl in die Rczac zu verschaffen. Am l oergroße, welcher die Lage dieser zween Flüsse bey Gelegenheitftines ziemlich langen Aufenthaltes zu Aegensburg, da-maligen Hauptstadt des alten Dayerns, selbst untersuchethatte, ließ an diesem Graben im Frühlinge des 79z. Jah-res anfangen. Viele tausend Arbeiter wurden vor den Au-gen des Prinzen darzu angewandt, und setzeren das Werk soeifrig fort, daß man sich in kurzer Zeit einen sehr schnellenErfolg versprechen konnte.
Die Jahrbücher von Fulda gedenken dieses Grabens.Der ungenannte sächsische Dichter, ein Zeitgenoß des Kai-sers Arnulf, beschreibt den Ort, allwo er gegraben wor-den; und nach dem Mönche von Angsukeme, dem Ver-fasser des Lebens Aarls des großen, und den Chronikenvon Lorfch, Moissac und Aeginon, welche ihn lotlaunnnrggnum oder maximum nennen, hatte er bereits zweentausend Schritte an Länge, und drey hundert Schritte anBreite: als einestheils der Einfall der Saracenen in Se-primärsten, und andererseits der Aufstand, der mit denNormännern verbundenen Sachsen, Aarln den gro-ßen verbunden, dieses Werk aus den Augen zu setzen; zudessen vollkommener Ausführung seine Gegenwart je langerje nöthiger war.
Er gieng von Regensburg nach Frankfurt, undda er, wie Herr Schöpflin anmerket, gewissermaßen an-kündigen wollte, daß er einen Anschlag nicht gänzlich fahren
ließ,