Band 
Neunter Theil.
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Z8o xxvm. Anrnerkungen

thümer hinzusügeten, die nachmals die Nachwelt auf seineRechnung hätte sehen können. Dieß ist der Vewegungs-grund gewesen, warum er gewünschet hat, daß man in sei-nem liebsten Werke, so gar die Fehler möchte stehen lassen,die sich darinnen fanden; damit sie, wie er selbst saget, da-zu dienen möchten, seine Arbeit von anderer ihrer zu unter,scheiden.

Wir sind dem Herrn von Valois so viel Billigkeitschuldig, zu glauben, daß er weibliche und gehörige Verbes-serungen, sonder Mühe würde angenommen haben: alleinsein Characrer, welcher aus allen seinen Werken so bekanntist, erlaubet uns nicht, an dem Widerwillen zu zweifeln,mit welchem er vermeyntliche Verbesserungen würde aufge-nommen haben; die fähig wären, wenn man sie annähme,eine Unordnung in der Erdbeschreibung des alten Gallienszu machen.

Was würde er wohl zu derjenigen Charte gesaget ha-ben, welche vor der neuen Sammlung französischerGeschichtschreiber steht, und deren sämmtliche FehlerHerr Freret in seiner Vergleichung des Maaßes derrömischen Reistcharren, mit denen, weiche die HerrenCaßini in einem Theile Frankreichs geometrisch auf-genommen H, aufgedecket hat ? Ohne irgend einige Achtauf die Untersuchungen des Herrn Lancelots über einigeStädte des alten Galliens zu haben, hat man in dieserCharte, Genabum nach Gicn gesehen ungeachtet dieMeynung des Herrn von Valois, der es nach Grleanssehet, als wahr erwiesen worden §). Die Schriften dieserzween Scribenten werden zur Gnüge zeigen, wie geschickteine solche Lage sey, in denen von den alten Reisechartenangegebenen Weiten alles in Unordnung zu bringen.

Herr

«) Man sehe diese Geschichte imVII. Bande, a. d. 2IZ. II. f. S.deutscher Ausgabe.