Band 
Neunter Theil.
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.übev des Valois 6aHiL. Zgz

Rarl der kahle ein Recht gehabt, seine kvlistos Dominicasauszuschicken; und Heer Dücange hat ihn in dem Kirch-sprenget von (shaloiis gefunden, allwo der neue Namendes Cantons, Astcnai, oder Estenors genannt, vollkonr-men mir dem alten Namen Astenidum, Lrackimlus, über-einkömmt.

H.

Herr von Valois hat, bey dem Worte ärc« Lsle-wrum die Stadt nähe bey Dieppe gelegen, mit

?o»r - vermenget. Er saget, die Stadt

habe auch Hasdans geheißen, und um dieses zu beweisen,führet er folgende Worte vom Iümieges an: st.wio na-vium spuck gux ckicirur. er^o,

setzet Herr von Valois hinzu, er ckuo funr ejusckcmloci nomins. Allein, wenn er im lVilhelrnvon Imnie-ges selbst die Stelle gelesen hätte, die er anführet, so würdeer gesehen haben, daß dieser Schriftsteller von einer Stadtredet, die an der Seine liegt; und nicht von der StadtArques, welche wohl zwölf Meilen davon liegt. lVil-helmvonIümiegcs erzählet, daß Rollo, nachmaligerer-stcr Herzog der Normandie, nachdem er sich der StadtRouan bemeistert, auch mit den Gedanken umgegangen,wie er Paris angreifen wollte: und da er sich zu diesem En-de auf der Seine eingeschiffet, nach Hasdans gekommen

sey.

gen. Man darf nur bedenken,daß der Klang des bloßen s da-mals noch viel gröber als heu-te zu Tage bey uns, sondernwie noch iyo in Schwaben, alsein sch ausgesprochen worden;wenn sie sagen isthr, Lruftstt,für ist oder Brust; oder wie wirselbst schlehcn,schweben,schpre-chen sagen, wenn wir gleichnur ein f schreiben. Eben so

bedeutet das -lll/ane/e, Lolo-

xnele, dlloclencle, sterrsrete u.

s w. in Italien nichts anders,als das Milanische, Bologni-sche, Modenische, und Ferrari-sche: und es ist eine bloß un-nütze Verdoppelung unserer ur-sprünglich deutschen Endung,wenn einige Geographien undZeitungen sagen, das Milane-sische, re. G.