über Valoiö ^otitmm Oalür.
sieht man aus Briefen von diesem Prinzen, die im n;6sienJahre zu Paris unterschrieben sind: lfto majori commo-ckitate irarrc? cle Legusn« porcu tranliulerunt abbotiomiuom , conlilio noiiro er Ksligiolorum, er secus 8ameliun,in loco gui vocatur luzier Lecan-c lluenra iia-
bikLlc venerum. Hieraus ist es klar, daß der NammBarbeel, dessen Bedeutung wir Nichtwissen, imLateii,ischennur deswegm sscer porkU8, oder lälius zrortus gcnennet wor-den ; weil dieOrdcnsleute vonLarä^m oder Barbeel, alle-mal noch den Namen ihrer alten Heimath beybehalten, undsich zu krittres cle Leguan« porcu genennet.
VI.
Herr Bonamy gesteht, daß die Wortableitung desNamens der Stadt Qrr», Lg<lomur, welchen WilhelmBriro von Lsji ckomus ableitet, lächerlich sey. Allein Herevon Valois hätte diesen Schriftsteller nicht sollen sagenlassen, daß der Casus von welchem er redet, Julius Cäsargewesen. Lritto er guiciam alii riclicule guali
ka/r ckomttm a Qr/o ^»/ro 0/r»-e, äiciam eile pmam;
welches der Herr Abt in seiner Beschreib
düng von Frankreich wiederholet. Diesen beyden Ge-lehrten ist es damals nicht beygefallen, was sie an derjeni-gen Stelle gelesen hatten, allwo Wilhelm Briro von derStadt redet. Er giebt nämlich derselben zum Stif-ter, nicht den Julius Cäsar, sondern einen gewissen Lsjus,oder TruchseS *) des Königes Artur. WennBb z gleich
*) Ich nenne diesen K»ju,Truchsefi, weil er in einem al-ten Gedichte von Galogreantund Ibcin so genennet wird.Es heißt daselbst:
3?edocki sag ick) auch da;
Xvie schalkhaft kay wa;
So wa; er doch vneruörcht
-Hier uns sein ;unge nicht vn-veeüorckt
Er wa;de; leides wol ein manDa; mkgt ic prüfen wol dar anpey ftinem ampt de;er phlagSein hier anders nicht einenrag
Gerücht der chunig ArtausAe trugfazzenin seinen Haus.