Band 
Neunter Theil.
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V4 xxix. Lebens

zu dessen Bekräftigung viel bey. Der Herr Abt Lebeufwar auch innerlich von der Wahrheit seiner Muthmaßungüberzeuget, ungeachtet er sie nur für eine Wahrscheinlich-keit ausgab. A lein die Erläuterungen, welche er im löstenJahre aus der Abtey Sr. Berrin selbst erhalten, habenihn in den Stand gesetzet, dasjenige als eine gewisse Sachefestzustellen, was er anfangs nur als eine bloße Muthma-ßung vorgetragen hatte. Dieses erhellet zum Theile auseiner Abhandlung, die er den rgsten December 174;. in ei-ner von unsern Versammlungen vorgelesen hat; und derenHauptgegenstand dieser ist, das Er. derer Jahrbücher be-kannt zu machen, welches ansetzt in der Abtey St. Bercinaufbehalten wird.

Aus der aufmerksamen und umständlichen Untersu-chung, die der dasige Bibliothekar damit angestellet, ist es«rweislich, daß Rosweids Abschrift, die einzige, welch«gekannt hat, durchaus davon unterschieden ist.Der mannigfaltige Unterschied, welchen man gewahr wird,wenn man sie zusammen hält, ist zu groß und zu wesentlich,als daß man sich darinnen irren könnte. Wir wollen ver-suchen, einen richtigen Begriff von diesem zweyten Er. nachder Nachricht des Herrn Abres Lebeuf zu machen.

I.

Ist es keine Urschrift, sondern nur eine Sammlungverschiedener Häfte, die von allerley Händen geschriebenworden, und die alle neuer sind, als die Zeit, in welcher mandie Jahrbücher aufgesetzet hatte. Das Werk scheintvom Anfange bis an das 8>6te Jahr von einer Hand ge-schrieben zu seyn, die aufs späteste aus dem X. Jahrhunderteist. Von dem 8i6ten Jahre bis zum I V. derer Artikel, dieunter dem Wystm Jahre mitbegriffen sind, zeigen die Buch-staben und Rechtschreibung einen Abschreiber des folgendenJahrhunderts an, dessen Absicht offenbar dahin gegangen