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L.XXl.
Leben des Herrn Abtes Mon-
gaulf. In der öffentlichen Versammlung
nach St. Martin, in der Akademievorgelesen.
Hubert Mongault, ward zu Paris den6ten (Dekoder 1674. gebühren. Nach einer Pri.vat-Erziehung, bey einem Lehrer, welcher damalsberühmt war, that man ihn in das Collegium zu plessis.Hier that er sich durch seinen Verstand und seinen Fleißhervor; indem er allezeit die obersten Platze bekam, undverschiedene Preise davon getragen. Der berühmte HerrRollin, dessen Andenken zu erneuern, die Akademie ssichallezeit für eine Ehre schätzen wird, lchrete damals dieRhetorik in diesem Collegio. Da er nun über der Zier.lichkeit und Richtigkeit der Dollmetschungen des jungenMsngaulcs erstaunet?, wurde es ihm gleich anfangs schwerzu glauben, daß sie das Werk eines Schülers wären; under hielt für rathsam, die Sache zu untersuchet,. Die Fol,gen haben mit dem Begriffe übereingestimmek, welchen ersich schon dainals von den Verdiensten seines jungen Schü»lers Machete: und die Uebersctzungen, welche der Herr AbtNlongaulr seit diesem herausgegeben, gaben dem HerrnRollin die mehresten Beyspiele an die Hand, welche er inseinem vortrefflichen Werke von den Studien, als Bey,spiel« angegeben.
Der Herr Abt Msngault begab sich in das Cslle«gium von Harcourr, um daselbst die Weltweisheit zu er.lernen. Allein da die Lehrart, welcher man damals daselbstfolgeke, und die fast Wermeidliche Zerstreuung der öffent-lichen