Band 
Neunter Theil.
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526 L.xxi. Leben

lichen Lehrstundm, sich mit seinem Geschmacke zu den Stu-dien, und demjenigen Plane eines eingezogenen Gebens, den ersich gemachet hatte, ungeachtet er erst sechszehn Jahre altwar, nicht zusammen rennen konnten: so entschloß er sich,in§ Oratorium zu treten, und that solches im Anfange desreisten Jahres.

Nach den gewöhnlichen Proben des parisischen Stifts-hauseö, schickere man ihn nach Mans, zu weiterer Erler-nung der Philosophie: allwo seine Gaben und seine Aemsig-keit ihm bald die Aufmerksamkeit seines Lehrers zuzogen.

Ungeachtet die Philosophie des Carcesius bereits einensehr großen Ruhm erlanget hatte, so war doch keine anderezu lehren vergönnet, als die gewöhnliche Schulphilosophie.

Eine Weltweisheit nun, die fast allezeit die Namenund Wörter an die Stelle der Sachen selbst sehet, konnteeinem so richtigen Verstände, als der seinige war, keineGenüge thun. Er studiereke für sich allein des Larrestusseine; und brachte es darinnen so weit: daß er, ohne einenLehrer gehabt zu haben, und ohne, daß diese Zwischenarbeitihn verhindert hätte, die allgemeinen Wichten auf eiize vor-zügliche Weise zu erfüllen, sich im Stande befand, .zuEnde seines'philosophischen Lucius, über die neue Philosophieöffentliche Sätze zu vertheidigen, die ihm große Lobfprüchezuzogen.

Mit'der Theologie machet« er es fast eben sv. Mitdenen Vorlesungen , die er von seinen Lehrern hörete, ver-band er ein absonderliches aneinandechängendes Studierender Bibel: mit der er die verschiedenen theologischen Fragenverglich, welche er untersuchet, indem er bis zu ihrer Quellehinauf gierig. Er hatte allezeit die Erlernung des Griechi-schen getrieben; damit er aber van dem wahren Sinne derheiligen Schrift . IMgeMett würde, und sie mit den auchcn-