Band 
Neunter Theil.
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zz4 I-XX,. Leben

leicht es ihm gefallen senn würde, verschiedene seiner Notenin sehr merkwürdige Abhandlungen zu verwandeln, wenner nicht herzhaft genug gewesen wäre, sich alles das zu un-tersagen, was zum Verstände seines Schriftstellers nichtunumgänglich nothwendig war.

In der ersten Abhandlung redet er von denen gött.lichen Ehrbczeugungen der römischen Provinzen, in wahren-der Zeit der Republik, und zeiget: daß diese Ehre, so zureden, den Weg zu der Vergötterung der Kaiser gebahnethat; die, da sie in ihrer Personen alle verschiedenen obrig-keitlichen Würden verbunden, in dem ganzen Umfange desReiches, und in Rom selbst, eine Gewalt ausübeten, diederjenigen glich, der die alten Statthalter der Provinzengenossen hatten.

In der zweyten Abhandlung ist die Rede von demTempel, oder heroischen Denkmaale, welches Cicero imSinne gehabt, dem Andenken seiner Tochter Tullia, unterdem Titel komm,, zu weihen.

Der Gottesdienst, durch welchen man einige Men-schen denen Ehrbezeugungen beygesellcte, die man den un-sterblichen Göttern erwies, machete keinen Theil der Reli-gion der alten Griechen aus. Es waren verschicdeneJahr-hunderte verflossen, daß die Erkenntlichkeit oder Schmau-cheley die Einbildung erreget hatten, die Seelen einigerPersonen waren durch ihre großen Thaten, nach ihrem Todein den Himmel erhoben worden; und daß sie daselbst Mit-genosscn derjenigen Glückseligkeit wären, deren die oberstenGötter genössen, ohne daß sie gleichwohl mit ihnen dieHerrschaft über das Welcgebäude theileken. Da man ihnennun gar keine Gewalt zuschrieb, so that man auch keine Ge-lübde an sie: und ihre Verehrung schränkte sich im Anfangebey einer Art einer bloß ehrenvollen Erinnerung ihrer Per-sonen ein.