Band 
Neunter Theil.
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542 l.xxn. Leben

sich zu dem Herrn Grafen sto Ir> VsuZuioa-Cgrenc! zu be-gebt',i : der, da er mit den Seim'gen auf das Land zog, seinezween Söhne gern einem Menschen untergeben wollte, derim Stande wäre, ihren Geist zu bearbeiten, und ihr Herzzu bilden.

Nachdem der Herr Abt Gouchap diese Erziehungvollendet harte, mußte er sich noch zum drittenmale wiederunter dieses beschwerliche Joch beugen; nur mit dem Un-terschiede, daß, da seine Untergebenen Kostgänger in derJesuircrschule zu Paris waren, er mehr Muffe, und mehrBeystand zu seinem eigenen Studieren hatte, als er in derProvinz hatte haben können. Diese letzte Hofmeisterstellebrachte ihm nach der Zeit eine Versorgung zuwege, die ihnjn den Stand setzete, den Wissenschaften geruhiger obzulie.gen. Der Herr Präsident von k^omMe, ein Vättcrseiner Untergebenen, und ansetzt ein Mitglied unserer Aka-demie, in welcher er den Preis gestiftet hat, welchen wirjährlich austheilen, trat ihm seinen päbstlichen Jndult ab;und dieses brachte ihm l?Z4 eine Domherrnstelle in der Ca-rhedralkirche zu Rhodes zuwege.

Da der Herr Abr Souchay 17Z2 erwählet wordenwar, einen der zween Lehrstühle der Beredsamkeit in demköniglichen Collegio zu bekleiden: so erkannte das Domca-.pitcl zu Rhodes wohl, nach einer Capitularberathschlagungvom 28sten December 1756, daß er, als ein königlicherProfessor, für gegenwärtig zu halten sey, und der persönls.chen Gegenwart erlassen werden müßte.

Er war bereits r'm rossten Jahre in unsere Akade-mie getreten, und sah die Verbindung, zu welcher er sichdurch diesen Eintritt anheischig gemachet hakte, als eine sei.ner vornehmsten Pflichten an. Er war mit Per größten

Ge.