Band 
Neunter Theil.
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544 I-XXH. Lebe»

stimmet sind, die bereits zubereitet und von den allgemei-nen Vorschriften dieser Kunst unterrichtet sind: so nahm ersich vor, ihnen in Vorlesung der großen Muster des Al-terthumes, die Anwendung und den Gebrauch dieser ihnenbekannten Vorschriften begreiflich zu machen. Zu diesemEnde crwählete er die Werke des Cicero; und als erstarb, hatte er bereits in seinen Vorlesungen, alle Redendieses berühmten Redners gelesen und erkläret.

Im i7zosten Jahre ließ er die Auslegung JuliansFkeuri, über den Ausomus, in der Größe derer Ausga-ben drucken, die zum Gebrauche des Dauphins, Groß-vaters des Königes, und Sohns Ludewigs des XIV.herausgekommen sind. Man hat von eben diesemFleuri auch eine Auslegung über den Apulejus.

Man hatte schon seit langer Zeit den Druck der Aus-legung über den Auson angefangen; allein da man dieAusführung dieses großen Vorhabens hatte fahren lassen,so war man bey dem vierten Bogen stehen geblieben: dasXläc. war vernachläßiget worden, und ein Theil davon garverloren gegangen.

Man weis, daß in diesen Auslegungen, die Dichtermit einer Art von Glosse oder lateinisch-prosaischer Ueber-setzung vergesellschaftet sind: die dcnenjenigen bequem ist,welche mit der Kühnheit und Dunkelheit der poetischenSchreibart nicht so bekannt sind. Die Größe der Register,welche alle diese Auslegungen begleiten, machen sie den Ge-lehrten ungcmein brauchbar. Da nun die Handschrift desAusonius, die durch sehr viele Hände gegangen, auch indie Hände eines Buchhändlers gefallen war, der im Sinnehatte, ihn zu drucken: so übernahm der Herr Abt Souschay, nicht nur alles zu ersetzen, was. verloren gegangen