Band 
Eilfter Theil.
JPEG-Download
 

und den Alterthümern.

kurze Zeit blühen, und bald wieder in Verfall gerathenZ92. Betrachtungen über die Nutzbarkeit der schönenWissenschaften, und die schlimmen Folgen, welche der aus-schließende Geschmack an der Mathematik und Physik,der sich unserer Zeiten bemeisterk, nach sich ziehen mußVH1. 11 bis 54. Schwierigkeiten, welche einen davonabschrecken 21. ob der Nutzen und der Vorzug der schö-nen oder der ernsthaften Wissenschaften größer sey 26 f.sie scheinen schon in unsern Tagen sich zum Falle zu nei-gen. Auszüge, Monathsschriften und was dem ähnlich,drohen ihnen mit dem Untergänge z8. ihr Ursprung wirdaus dem ersten Buche Mosts hergehohlet, und behauptet,daß die ersten Menschen es beynahe so weit gebracht ha-ben, als wir IX. 21. diesem Vorgeben wird in den hin-zugefügten Anmerkungen widersprochen, ebend. dasVvrurtheil wird bestricken, als hätten die Wissenschaftenin den mittlern Zeiten in Europa ganz unter der Bankgestecket X. zo6. Anmerk.

Witz. Das Geziere und Geprahle mit dem Witze, die zu häu-figen scharfsinnigen Einfälle, und eine gezwungene Schreib-art ersticket und vertilget die wahre Beredsamkeit und allegute Wissenschaften III. zgz. 597

Wohlstand. Der Alten Gesinnung in Ansehung des Wohl-standes im Ausdrucke, wird gegen die Art der neuern ge«halten, und gewiesen, daß sie nicht so verwöhnet gewesensind, als wir III. izz

Worte von widriger oder unanständiger Bedeutung brach-te man mit Behutsamkeit an, und milderte sie durch Be-zeugung seines Abscheues vor ihnen, oder versteckte sieunter andern gelindem und weniger anstößigen I. 6z. diealten Griechen machcten sich kein Bedenken, gewisse Wor-te zu gebrauchen, die in unsern Sprachen niedrig sind, unddavor ein artiger Schriftsteller sich hüten muß III. iz8.woher die barbarischen unverständlichen Worte in denSeegmsprüchm und Beschwörungen kommen IV. z6

O 4 wou-