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gangen sind; noch weniger, daß Herr Gedoyn selbst diejeni-gen von ihnen nicht kannte, die dem Untergangs entronnensind, und nebst den Zeichnungen im Drucke jedermann vorAugen liegen. Wer kennet nicht die griechischen und latei-nischen Schriftsteller, die zum Kriegswesen gehören? Manhat ja in beyden Sprachen Bücher von den Soldatenrän-ken, von Belagerung und Bestürmung der Städte, von Be-handlung der Maschinen, mit welchen man Pfeile und ande-re ihnen ähnliche Mordgewehre abschoß. Andere habenvon Zubereitung des KriegsgerätheS, von Anlegung einesZeughauses u. s. w. geschrieben. Von Einrichtung, Bauund Verhältnisse der Tempel, hat, nach des Virruvms Zeug-nisse, ein berühmter Baumeister von Athen, geschrie-
ben. Wer von uns beyden schließt nun wohl richtiger ? Ichschließe so: da die Griechen, insonderheit die Athenienser,Byzantier und Rhodier, die Schiffahrt so stark getrieben,und viele geschickte Künstler unter ihnen andere Arten vonBaukunst beschrieben haben; so kann es nicht anders seyn,sie müssen auch den Schiffbau schriftlich gelehret haben.Herr <§edoyn aber schließt so: Weil ich keine Spur davonfinde, oder vielmehr, weil ich mich darnach nicht umgesehenhabe: so müssen die Griechen diesen Theil der Baukunstschriftlich vorzutragen, veruachläßiget haben.
Auf der 176 Seite, zur i; Zeile. Linien und Zügebedienen können.^ Das haben sie ja auch gethan. Undwie wäre es denn auch möglich, dergleichen Wissenschaften,die durch das Auge in das Gemüthe eindringen müssen, ohneVorriffe der Figuren vorzutragen? Man schlage doch nurdie' alten ^lacdeinaricos, Lrcluteälos und dckecliamcoznach, so wird der Augenschein einen überführen, daß dieGriechen es auch in diesem Stücke an sich nicht haben erman-geln lassen. Apskkodor, ein berühmter Baumeister zuZeiten Kaisers Trajans und Adrians, schrieb auf Befehldes letztem ein Werkchen vom Kriegsgeräthe, das er ihm zu-schrieb und zuschicket?, aclclirib lomüs, seuwie es beym Fabricius'Iom.H. Ilidl. 6 rsec. p. 589 h'-ßt,