Jahrgang 
auf das Jahr 1883 (CFM K 59 : 1883)
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Nach Manchester, ihrem Standort, zurückgekehrt, unternimmt sie nocheine sehr fröhliche Fahrt mit einer jungen Freundin und deren Bruder, einen:Studenten, nach deingrünen Erin".DaS eigenthümliche Völkchen derIren mit seinen witzigen Einsacken und seinem malerischen Schmutze machtihr viel Spaß, und sie tröstet sich leicht über die Mühsale der Reise inschlechtem Wagen auf noch schlechteren Wegen." Man sieht: sie hat keineAhnung von den diesen: unglücklichen Volke bevorstehenden Prüfungen.

Ueber Schottland kehrt sie zurück und nimmt Abschied.SorgeDich nicht", schreibt sie den letzten Brief an ihre Mutter,daß es mirbei Euch nicht mehr gefalle! Ich freue mich auf unsern häuslichen Herdund meine Freundinnen. Aus die Gesellschaft aber keineswegs. GroßeGesellschaft war nur auch in England unsympathisch und ich tauge nichtdafür. Ich nehme und gebe Alles aus Treu und Glauben und werdemich nie an eine gewisse Tändelei gewöhnen, ohne welche man in dergroßen Welt den Menschen Langeweile macht und hinwiederum von ihnenzum Gähnen gebracht wird." Der Charakter beginnt sich zu zeichnen.

Eine Posse schloß diese dritte Wanderfahrt. Die Reisende langtemit dem Postwagen um drei Uhr Nachts in Ligny an, fand im Gast-hause das vorausbestellte Nachtlager von dem nach Paris reisenden tür-kischen Gesandten oder einen: Türken aus seinem Gefolge usurpirt undsetzte sich in der Küche an ein flackerndes Kaminfeuer mit vier Moslim,die ihren Mokka aus Miniaturtäßchen schlürften, während Mathilde denihrigen aus einer Schale von ungeheurem Umfange trank. Mimischgaben ihr die Orientalen zu verstehen, daß dieser Größenkontrast auch siebelustige.

Für die nächsten Jahre fehlen die Auszeichnungen. Dann (1836)beginnt ein Tagebuch, das durch zehn Jahre geführt wird.

Zugleich aber beginnt auch jene konsequente Entwicklung, die unsdie Stifterin von St. Anna gegeben hat und die wir hier nur in kurzenZügen skizziren, denn das Beste davon entzieht sich der Beobachtung undjedenfalls dem Rahmen dieses Portraits.