Den 1S. ttt-tttbi-r«. Kam ich von Kefikon nach Zürich zn Ihre,träfe Sy in erfreulichem Wolstand an, verehrte Ihr 1 Berlin Ringund ein St. Galler Halstuch und unterredete mich mit Jhro bis nachdem nüw Jahr zu warten, aber länger nit, und nam zuglich widrumden Abscheid nach Keffikon.
Den 28. cko. Als ich wieder von Keff. heimkommen, hollete IchSy in d. W. M. allwo Sy zu Liecht war ab, und erfreute mich inIhrem Huf mit Jhro, daß ich Sie in aller ^rospsritust von der GnadenGottes hab antreffen.
Den 23 X«»vl„ Bin ich von Keff. heimkommen, wyl Sy abereinen gschwulnen Arm gehabt, hab Ich Sy nit können falutiren bis den25. do.; da Sy in Hr. Pestalutzen Hus ze Nacht geeßen, begleitete ichSy heim, und blibend wir alfo etliche Stündlin in Ihrer Stuben bei-samen. —
Den 3. v«-odi-i8. Bin ich zwaren albereit widrum glücklich vonKeffikon Widerkommen; wegen ungestümen Wetters aber hab ich Sy nitvisitirt bis den 8. do. (an welchem Tag Herr Hans Conrad Holtzhalbzur Kerzen mit Jfr. Dorothea Müllerin Hochzeit gehalten.) Erzelte mir,wie daß Ihr Hr. Vater an der Fr. Mutter gesin, daß Sy das Gefchäftwolle laßen offenbahr werden, und >es fo weit gebracht, daß Sy es schiergethan, doch endtlich gesagt, gegen dem Früling wolle Sy sehen, alsodaß Sy gute Hoffnung hatte, daß es nach dem Nüw Jahr vollkommengeschehen werde.
^ Welche Zeitung dann mir sehr angenehm gewesen, und warend wirholdselig bis nach Mitnacht bysamen.
Den 29. ck«. Kam ich aber nach dem Nachteßen zu Jhro in dasHus, wünschte Jhro ein gut glückhaftig nüw Jahr, und verehrte Jhrozum Gut-Jahr 12 vergült Brusthaften.
Den 3«. ckn. Ritte ich mit Jhro in dem Schlitten.
t) Perlen.