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Oktober
Wasserversorgung hatte einen Einnahmeüberschnß von30,652 Fr. Die Zahl der Abonnements belief sich auf3722; auf den Kopf betrug das verbrauchte Wasfer230 Liter. Die städtischen Schulen wurden von 1855Primarschülern, 199 Ergänzungsschülern und 453 Se-kundarschülern besucht. Am Realgymnasium wurden 78Schüler, an der Hähern Töchterschule 54 Schülerinnenunterrichtet. Das Defizit von 314,693 Fr. wurde ge-deckt durch eine Schulsteuer von 1.40 vom Tausend,die 321,517 Fr. abwarf. — Die Verzinsung und Til-gung der städtischen Schuld erfordert 949,143 Fr.;letztere beträgt zur Zeit etwas über 20 Millionen.
7 Für die Wetterbeschädigten find bis zur Stunde110,428 Fr. eingegangen.
8 Aus den Verhandlungen des Regierungs-rathes. Die Auszahlung von 50,000 Fr. für denRappersweiler Seedamm wird auf den 1. Januar 1882in Aussicht genommen. — Die Direktion der öffentlichenArbeiten wird eingeladen, einen Gesetzesentwurf aus-zuarbeiten, auf Grund dessen eine Bundessubventionfür Gewässerkorrektionen den betheiligten Gemeindenzukommen soll. — Die Salinengesellschaft Miserey, beiwelcher der Kanton Zürich betheiligt ist, hat letztes Jahreinen Reingewinn von 141,388 Fr. gemacht. Zirka70,000 Fr. werden zur Amortisation verwendet,30,000 Fr. für ein neues Magazin. Für seine Be-theiligung in Obligationen erhält der Kanton einenZins von 50 /g; das Aktienkapital geht leer aus.
9 Versammlung der eidgenössischen Kommission für Aus-wanderung in Zürich. Es wird ein Programmentwurffür kolonisatorische Auswanderung festgestellt. EineSubskription auf 30,000 Fr. soll zu diesem Zweckeveranstaltet werden.
15 Aus den Verhandlungen des Regierungs-rathes. Die Motion, die Staatssteuer möchte inzwei Raten bezogen werden, wird ablehnend begut-achtet. Dagegen soll dem Pflichtigen eine Frist vonmindestens 6 Wochen zur Bezahlung gewährt werden.— Die Errichtung einer Anstalt zur Ausbildung fürKrankenwärterinnen wird projektirt; dieselbe soll auf