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Neue Mittheilungen.
die Freyheit und zwar um so getrofter als den Ausdruckeines aufrichtigften Dankes wiederholen zu können mirhöchft erwünscht ift.
Möge das was ich über die köftliche Sammlung indem neuften [2] Stücke von Kunft und Alterthum ge-äussert nicht unwerth scheinen Ihro Königlichen Majeftätallerunterthänigft vorgelegt zu werden; welches Höchft-deroselben gnädigften Ermessen schuldigft anheim gebe,zu ferneren Hulden und Gnaden mich andringlich empfehle,mit Verehrung und Vertrauen des Glücks genieße michunterzeichnen zu dürfen
Ew Hochfürftlichen DurchlWeimar unterthänigfter
d. 20. Febr. 1824. JW v Goethe
S. Strehlke I, 266, einen anderen Brief Goethes andenselben, über denselben Gegenstand, nämlich die Hemster-huis-Galitzinschen Gemmensammlung, über welchen der Land-graf nähere Mittheilung gemacht hatte.
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An Geh. .Ober-Reg.-Rath Streckfuss. 19. Juli 1827.
Nur mit den wenigsten Worten begleite den erstenTheil eines mir eben zugekommenen Werkes um solchenalsobald auf die Post zu bringen; die beyden anderen habeselbst noch nicht gelesen.
Möge diese Arbeit unseres Mayliinder Freundes demKenner italiänischer Literatur eben so wie mir Zusagen undder Entschluss des Uebersetzers vpn Dante meinen Wün-schen zuvorkommen. In 1 treuer Theilnahme
. , j , mit I fortwirkend
Weimar den 19 Jul.
jg 2 j JW v Goethe
[Der Adressat A. F. K. Streckfuss 1779—1844 ist derbekannte Übersetzer italienischer Werke, der grossen GedichteAriosts, Dantes, Tassos. Dass Streckfuss bei Goethe gewesen,
Von hier an eigenhändig, das I steht wirklich im Original = Ihnen ?