Jahrgang 
8 (1887)
Seite
178
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Abhandlungen.

Archivrath Kestner von Hannover. Dr. Mitterbacher sprachüber Staatsraths Hufeland allzukurzes Verweilen«. »Ab-gefahren nach Schlackenwerth«. »Im Garten einige ver-gnügliche Stunden. Glücklicher Scherz über die Almoseneinem Blinden zu reichen. Rückfahrt bei schönstem Wetter.Halb neun Uhr im Finstern angekommen. Zusammen ge-blieben; kleine Gelegenheitsgedichte voriger Zeiten. Schil-derung eines frühem Hofmeisters der jungen Töchter.Ameliens unglaubliche Ungehorsams-Possen. Ueber Wei-marische hohe Kultur, ältere und neuere«.

4. September, Mittwoch.

»Gegen den Brunnen zu gegangen, abzuholen 1 . Aufder Wiese gefrühstückt. Glaswaaren bei Mattonni besehen.Amelie disputirend mit dem General Ominsky. MerkwürdigeThorheiten. Er zerbricht ein sehr schönes Glas und wirdausgelacht«. »Für mich Anstalten zum Einpacken«.»Mittag zusammen. Gegen vier Uhr auf Aich. Kleid vongegittertem echten schottischen Zeuge, das sehr gut stand.Der Himmel fing an sich zu überziehen. Den Fürsten Hohen-zollern und Gesellschaft gesprochen. Den Oberstburggrafenbegrüsst. Über den Hammer zurück. Bedeckter Himmel.Sehr schöne Fahrt, warmer Abend. Auf der Wiese«.(Wetterleuchten. Regen.) »Ulrike fuhr fort den schwarzenZwerg zu lesen, im Ganzen natürlich und gut, sie müsstesich zu mehr Energie und Darstellungs-Febhaftigkeit be-quemen. Man blieb beisammen. Amelie voller Thorheiten.Gegen zehn Uhr sah man schon wieder die Sterne andem theilweis bedeckten Himmel«..

4. September, Donnerstag.

»Später aufgestanden«. »Im Zimmer gefrühstückt. Mad.

1 Vergl. die Verse:

Am heissen Quell verbringst du deine Tage,

Das regt mich auf zu innerm Zwist;

Denn wie ich dich so ganz im Herzen trage,

Begreif ich nicht, wie du wo anders bist.

Zu »abzuholen« ist zu ergänzen »Ulriken«.