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Bibliographie.
XVII. Autographencatalog von O. A. Schulz in Leipzig.
Verzeichnet eine Anzahl (ungedruckter) Briefe deutscherSchriftsteller mit Inhaltsangabe und Anführung einzelner Stellen.Goethe wird erwähnt in einem Briefe Platens an M. v. Gruber18. Februar 1824, C. G. Voigts an Hufeland 9. Juni 1803;J. E. Wagners: Goethe war von ihm beauftragt, der Gross-furstin ein Exemplar seines »Wilibald« zu überreichen, »wennes nämlich unser lieblicher Gott nicht vergessen hat; dennein Dichter ist immer ein eitles Ding«. Chr. G. Körner schreibtan eine Freundin, 3. Januar 1824 : »Herr Minister von Humboldthat mit mir von Ihrer Absicht gesprochen, Schillerische Briefeherauszugeben, hat mir die Verhandlungen darüber mit Goetheerzählt, und mich gefragt, ob ich nicht auch Ihnen Briefe zudiesem Zweck mitzutheilen hätte. (Bei Veröffentlichung vonBriefen muss man behutsam sein.) Ein ganz anderer Fallist bey dem Briefw. zwischen Schiller und Goethe. Vondiesem interessanten Dialog wird das Publikum ungern etwasentbehren, und es dürften etwa nur die Stellen zuriickzuhaltenseyn, wodurch noch lebende Personen compromittiert werdenkönnten«.
H. Meyer schreibt an Schiller, 30. Oktober 1799.
»Hr. Buri Mahler den Sie vieleicht haben öfters erwähnenhören Goethes Freund und der meinige macht auf seinerDurchreise von hier einen Abstecher nach Jena und wünscht
Ihnen vorgestellt zu werden.Goethe ist wie Sie wahr-
scheinl. wissen seith ein paar Tagen in Rosslau«.
C. A. Vulpius 5. November 1804.
»Goethe hatte unter den Plan den ich Hartknoch schickteseinen Beifall geschrieben, o ich wollte Sie hätten dies gelesen !«
Derselbe erwähnt Goethe in einem Briefe vom 30. Apr. 1823.
Jugenderinnerungen eines Schleswig-Holsteiners von RudolfSchleiden. Wiesbaden, J. F. Bergmann. 310 SS.
S. 12 Frau v. Nuys, Grossmutter des Verf., lernt (Herbst1799) Goethe kennen. S. 14 fg. Brief A. W. Schlegels an dieGenannte. Jena, 15. Sept. 1799 über die »Bergpartei«, derer und sein Bruder angehören; ihre Häupter seien Goetheund Fichte. »Goethe, damit ich auf etwas Erfreuliches komme,ist jetzt hier und hat sich bei dem ersten Besuche mit demgrössten Interesse nach Ihnen erkundigt. Eine ganze Wochehabe ich alle Vormittage bei ihm zugebracht«. S. 146 Schleiden,Vater des Verf., will Goethe in Weimar besuchen (1831), derihm nach Mexico geschrieben und ihm verschiedene wissen-schaftliche Fragen zur Berücksichtigung empfohlen hatte.