Bibliographie.
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Stuhl der Orsina trat und ihr die Augen so lange zuhielt, biser sich durch einen Kuss zu erkennen gab«.
II, 120 fg., 181 fg.: Sehr merkwürdige Mittheilungen überBettina, ihre Äusserungen über Goethe, ihr Denkmal desselben,den Eindruck ihres »Briefwechsels« in Frankfurt, Anecdotenüber Frau Rath ; Herr v. Trott, der Goethe in der ZiegesarschenFamilie kennen gelernt, berichtet über seine Verhältnisse zujungen Mädchen, Uber seine Kunst Gedichte vorzulesen.
m. Verschiedenes.
a. Bilder, Statuen etc.
Fr. Zarncke: Zwei neue Goethe-Bildnisse und einiges Andere.
(Allg. Zeitg., Beil. No. 13, S. 177, 178.)
Zwei nach der Natur gefertigte Kreidezeichnungen. Dieeine (Oktav-Brustbild im Profil nach links) ist Weimar 11. Mai1811 von Carl Joh. Raabe, 1780 — 1849 (wonach Hempel26, 350 zu berichtigen ist; der unsrige ist nicht mit demArchitekten Friedrich Rabe, und dem Maler Friedrich Rabe,gest. 1837, zu verwechseln). Die Zeichnung, verschieden vonden zwei bekannten Oelgemälden Raabes, stellt Goethe imRock dar, »die Augen sind flüchtig eingezeichnet und gebendem Ganzen etwas Fremdes«. Goethe schrieb Raabe an dem-selben Tage ein Albumblatt: »Superi dant bona paratis. Demthätigen Künstler«. Die zweite (en face, Halbbrustbild inLebensgrösse) von Schmeller, vermuthlich 1829, eine Correcturseiner sicher 8. Nov. 1829 angefertigten, durch viele Photo-graphieen verbreiteten Zeichnung. — Weissers nach dem Lebenabgenommene Gesichtsmaske Goethes ist 13. Okt. 1807 ent-standen. — Mittheilung über ein 2. Modell Rauchs (1849)zu dem in Weimar projektirten Goethe-Schiller-Denkmal.
Robert Keil: Zwei neue Goethe-Bildnisse. (Illustrirte Zeitung27. Februar, No. 2226 S. 195, 196.)
Wiedergabe des Goethe-Bildnisses von Joh. Jos. Schmoller1811, aus dem Jahre 1829 und des von K. J. Raabe, beidesKreide-Zeichnungen. Einzelne Bemerkungen aus dem Zarncke-schen Artikel, Auszüge aus dem Riemerschen Tagebuch9— 11. Mai 1811.
Weimar-Album. Blätter der Erinnerung an Carl August undseinen Musenhof. Eine geschichtliche Schilderung vonAugust Diezmann. Mit vielen in Stahl gestochenenBildern. Leipzig, H. Schmidt und C. Günther.
Goethe-Jahrbucii VIII. 21