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deuten in den kleinen Rath aufzunehmen. Morgen werden bei heuteerfolgter Ankunft von Anderwerth die Wahlen vorgehen. — An gutemWillen nnd Bescheidenheit wird es unsern künftigen Häuptern nichtfehlen, wohl aber vielleicht an wünschbarer GeschLftsklugheit. Hirzelwird als Mitglied des kl. Rathes am besten nachhelfen und denübrigen Ministern gedenkt man Commissionen an die Seite zu setzen,auch die Constitutionsarbeiten beim Senate zu behalten. — Den Gehaltdes ersten Landammanns (nach der Verfassung 30,000 Schwzersrk.)haben wir zum Beweis der beabsichtigten Sparsamkeit auf die Hälfteherabgesetzt. Reding wird eine sehr anständige Privatwohnung nebstZellweger (v. Appenzell) und Frau beziehen, die sich sehr gut aus diellormsurs versteht. Herr Hirzel hat das nunmehrige Arrangementhauptsächlich durchgesetzt. —- Heute haben wir eine allgemeine Amnestiefür alle politischen Vergehen seit der Revolution dekretirt. Alle Abwe-senden ohne Unterschied dürfen zurück kommen, wenn sie ein Hand-gelübde der Treue und des Gehorsams leisten wollen/'
Der Vater W. schreibt am 20. November: „Die Aeußerung desersten Consuls über uns ist nur zu wahr und leider immer meineBesorgniß. Aber wer leitete uns zu diesem Zustand und kann unsvon dieser Aussicht befreien? Man muß immer noch fürchten, daßman das Gegentheil beabsichtige und dann auch da noch das z'spprsrulspur !u Aussttö zum Spotte erkläre. Ueberspannungen in Bern bietendazu nur zu viel Gelegenheit. Man zählt da, wie ich besorge, weitzu stark auf die Einwirkung anderer fremder Mächte und glaubt durchBeharrlichkeit am Ende den Zweck zu erreichen, obgleich kaltblütigeUeberlegung calculiren kann und muß, wer der Diktator auf demfesten Boden von Europa sei und wie mancherlei Mittel dieser inHänden habe seine Absichten durchzusetzen, während das entferntereund leicht zu entzweiende Interesse der Andern mit keiner Kraftwiderstehen kann noch will". Es zeigte sich bald, wie sehr derweitere Gang der Dinge die Wahrheit dieser Aeußerungen be-stätigte.