Briefe Adam Müllers.
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4. 8 her 16. Für mein theil ift es mir gewiß wünschens-wert!], daß du theil an dieser nützlichen anftalt nehmeftder ich gerne das hefte gelingen wünsche.
C. A. 1
Zwei Briefe Adam Müllers.
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Hochwohlgebohrner HerrHöchftzuehrender Herr Geheimer Rath!
Ew. Excellenz nehme ich mir die Freiheit zwey Werkeeines Freundes zu überreichen, die, wenn mich nicht allestrügt, die Billigung des einzigen Richters den der ab-wesende Verfasser im Auge gehabt haben kann, erhaltenwerden. Eigne Arbeiten Ew. Excellenz vorzulegen hätteich nicht leicht gewagt; defto unbefangener und zuver-sichtlicher darf ich diese würdigere Sendung mit Aus-drücken der Verehrung Ihres unfterblichen Nahmens be-gleiten. Möge mir die Kraft werden um durch eignekünftige Werke Ihr Wohlwollen zu gewinnen, die fafteinzige Gunft, welche ich vom Schicksal begehre.
Ew. Excellenz
gehorsamfter
Dresden. 31. Jul. iSoj. Adam Müller.
18.
Hochwohlgebohrner HerrHöchftzuehrender Herr Geheimde Rath!
Nicht ohne einige Schüchternheit nähere ich michEw. Excellenz und trage Ihnen, wie die Bewundrung einesganzen Lebens endlich ja auch wohl Zutrauen erzeugenmuß eine Bitte vor, welche Sie, der verschiedenartigftendeutschen Kunftbeftrebungen gleich gerechter Beschützer,sicherlich gewähren. Es erscheint mit Anfang des nächftenJahres in Dresden, ungefähr'nach dem Mufter der Horenein Kunftjournal. Die meiften hiesigen und auch schon
1 Carl Augusts eigenhändige Resolution ant Rand.