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Neue Mittheilungen. '
»Annalen« aus (Hempel 27, S. 227) und in einem Briefe anStaatsrath Schultz (Düntzersche Ausg. S. 156).
No. 25. Im Briefe vom 28. Januar 1816 hatte Goethegeschrieben, er habe in Jena nachgesehen, »was denn seitden letzten acht Jahren im In- und Auslande über die Farbenzur Sprache gekommen.« Seebecks Kenntniss der Gegnerrühmte Goethe in dem Briefe vom 23. Oktober 1815. Dievon Schopenhauer erwähnten Arbeiten sind »GründlicheFarben-lehre« des Malers Mathias Klotz (Hempel 35, S. LVIII A. i),nicht dessen Recension aus dem Jahre 1810, Hempel 36,S. 531, Runges »artige Schrift« »Farbenkugel oder Constructiondes Verhältnisses aller Mischungen der Farben zu einanderund ihrer vollständigen Affinität« 1810 (Hempel 36, 356,606 fg.); mit ihr zusammen erschien (a. a. O. S. 430, 612)Steffens’ Aufsatz »über die Bedeutung der Farben in derNatur«, den Goethe als »schön« charakterisirt. C. H. Pfaffs»schändliches Geschreibe« ist das Buch »Über Newtons Farben-theorie, Herrn von Goethes Farbenlehre und den chemischenGegensatz der Farben«, Leipzig 1813; Mollweides lateinischesProgramm (beide a. a. O. S. 531) »Demonstratio propositionisquae theoriae colorum Newtoni fundamenti loco est«, Leip-zig 1811. Hirnlys »ophthalmologische Bibliothek« wurde imVerein mit J. A. Schmidt herausgegeben (vgl. über ihnHempel 35, S. 50). Sch.’s Angabe, dass die genannten Schrif-ten vor Goethes Farbenlehre erschienen seien, beruht aufeinem Irrthum. Goethe schickt, statt des vollständigen Ver-zeichnisses, das er später in der »Geschichte der Farbenlehre«gab (Hempel 36, S. 351 fg.) in seiner unmittelbar erfolgtenAntwort (ix. Februar 1816, Gwinner, S. 152 fg.) nur eineder drei Schriften.
No. 26. In diesem Briefe nennt Schopenhauer zwei dervon Goethe erwähnten Schriften: Parrot, Hempel 35, S. 531,Quarterly Review das. S. 532 ; Bever (S. 68), und Brewer (S. 69)wie Sch. schreibt, ist wohl ein Fehler für Brewster (a. a. O.S. 465 fg.), den berühmten englischen Physiker Sir David B.(1781 —1868). — Den englischen Aufsatz (S. 69), den G. gesendethatte und den Sch. zurückschickt, vermag ich nicht nachzu-weisen. — »Entoptische« ist keineswegs ein Schreibfehler für»epoptische«, wie Sch. vermuthet; es bezieht sich auf ThomasSeebec.ks Entdeckung (vgl. K. Fischer, Goethe und MoritzSeebeck S. 120 fg. und Goethes Aufsätze, Hempel 36, S. 445 fg.).Auch die über diese Entdeckung geäusserte Vermuthung Sch.’sist hinfällig; G. scheint es aber damals nicht der Mühe fürwerth gehalten zu haben, den Freund darüber aufzuklären.Später in Weimar zeigte er ihm diese Erscheinungen, s. o.S. 98.Das tröstliche Wort des Livius »Man sagt, dass die Wahrheit