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Bibliographie.
H. Meyer und Peucer wird in Aussicht gestellt (über Goethes letzteLebensjahre und die Redaction der nachgelassenen Werke handelnd).Goethes Prolog zu Deinhardsteins Hans Sachs fällt vor die Zeit derbrieflichen Verbindung.
Maltzahn = Wendelin v. Maltzahn: Drei Briefe Goethes anden Herzog Karl August. (Vierteljs. f. Litgesch. Heft 2,
5. 263—269.)
Das. S. 267 A. theilt Seuffert ein Stück eines ungedruckten Briefesdes Prinzen August v. Gotha an Wieland mit.
Rollett = H. Rollet: Eine Datumsbestimmung durch ZeilenGoethes. (Chronik des Wiener Goethe-Vereins No. 5,
6. S. 24.)
Nachweis, dass Goethe erst am 2. Juli 1818 Jena nach mehr-monatlichem der Ordnung der Bibliothek gewidmetem Aufenthalt ver-lassen hat.
Schmid = Goethe und Uwarow und ihr Briefwechsel. MitErläuterungen von Dr. Georg Schmid. Sonderabdruckaus der Russischen Revue Bd. XXVIII, H. 2, St. Peters-burg, Kaiserliche Hofbuchhandlung H. Schmitzdorff(A. Hammerschmidt). 52 SS.
Theilt 8 Briefe Goethes an Uwarow (einer vom 2. Dez. 1815war nicht mehr aufzufinden) und Briefe Uwarows an Goethe, dieletzteren nach Abschriften der im Goethe-Archiv befindlichen Originalemit und gibt eine Darstellung der Beziehungen Goethes zu dem auchals Gelehrten bekannten russischen Minister Sergei Uwarow (25. Aug.1786 bis 4. Sept. 1855). Die Briefe Goethes werden hier in Regesten-form gegeben, obwohl sie in einem Buche mitgetheilt waren, weil diesBüchlein, Separatdruck einer in Deutschland wenig verbreiteten Zeit-schrift, gewiss nur dem geringsten Theil unserer Leser zugänglich ist.
Erich Schmidt = Ein Brief Goethes an Ottilie. Für JuliusWahle, den hilfreichen Freund in Druck gegeben vonErich Schmidt, Dezember 1888. Weimarer Hof buch -druckerei. 4 SS.
Suphan = Friedrich Rückert. Vortrag gehalten in Weimar am16. Mai 1888. Von Bernhard Suphan. Weimar, H.Böhlau. 32 SS.
Handelt S. 7—10 ausführlich über Rückerts geistiges Verhältnisszu Goethe. Persönlich hat er sich ihm nach einem der Sage nachmissglückten Versuche nicht mehr genähert. Das Ziel seines Forschens:Goethesche Universalität. Theilt S. 52 den einzigen im Goethe-Archiventhaltenen Brief Rückerts an Goethe mit.
Eine Beschwerde Sr. Excellenz des Herrn Geheimen Rathvon Goethe. (Jenaische Zeitung, 25. Juni No. 173.)Mittheilung eines von Bürgermeister Thieler im Jenaischen Raths-Archiv gefundenen Actenstücks. Goethe hatte sich über die Höhe eijiervon dem Hoftraiteur Steinert aufgestellten Rechnung über ihm gelieferteSpeisen (20.—29. April 1812) beschwert, musste aber, da die meistender befragten Sachverständigen an der Rechnung nichts auszusetzen