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begraben gelassen zu haben, hat sich später herausgestellt, daß ungefährein Siebentel der ganzen Handschrift in seiner Ausgabe Übergängen wurde.Erst Fr. H. von der Hagen hat 1838 den Gesammtinhalt der Pariser-handschrift in seinem bekannten Werke veröffentlicht.
Bodmer, welcher es als eine wunderbare Schickung betrachtete, daßdas Liederbuch nach Jahrhunderte langem Herumwallen wieder in seineväterliche Stadt zurückgeführt wurde, damit es hier zum zweiten Maledas Licht erblicken sollte, stützte sich bei seiner ohne Weiteres angenom-menen Jdentificirung der Pariserhandschrift mit den Manessischen Lieder-büchern auf ein Lied des Züricher Dichters Johannes Hadloub,der am Ende des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts gelebt hat undvon Rüdiger Manesse und dessen Sohn Johannes also singt:
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äss'°) stsnt s! Anr vil eäils «arides,
äie stßrren gmot, r:o sennle'') strsestt.
Ir ere prüevet man äs stt.
ver rviste' I si äes nnevunzes?
äer stst ir eren rvol üiänestt.
st wo. st beisammen, st ihrer nicht, st prüft, wühlt aus. st oft. st eifrig,st daher, st gegen, st möchten sich verneigen, danken, ist darthun, anpreisen,'st anderswo, ist denn. ist Baum. ist wüßte, 'st bestrebte sich auch dar-nach. ist darum, ist zusammen, ist mies, leitete sie au.