2 dac däd
rililhuS. Des Kaysers Iustiniani a-crec wider die; capituls wolte«nicht unterschreiben.Man legt ihm eine.chronic von Maylandbey; weil aber dieselbe von demtz seculo anfangt, und am 1067 auf-hört, fo ist es klar, daß solche ein neuerer lcnpcor muffe verfertigethaben. 6e bcllo Cork . I. r. >. I» var. ep. »7. 6-r.
F»»«« I. z. 6isIeÄ. c. 4. sn. L. 5;8, . ^46. Lee. üc in mrr-
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Kilt. mecl.-lec.i.I^.Lr-'-L«-.^«/. c»v- iM.lirrer.p.rHi*
Dacrianus/ ein Abt des Benedictiner-ordens,lebte im 8 seculo,und schrieb 2 rr»Äsr, ipcculum monscliorun, und üocumentL virseipikikusii;, welche man in der bibliorbeca pLkrum findet, wiewol ei-nige das erstere werck dem Bloffio beylegen.l°->L-d. in »k>k>. 5-cro.
in suÄ.
O^eHI.HVLI, hiessen der göttinCybele priest«,, welcheunten an dem beW Jda wohnten, und von den Poeten für linderder sonnen und Minervä, oder Saturni und Alciope, außgegebenwurden. Fünffunter ihnen waren männliches und ; weibliches ge-schlechts. Sie wurden deswegen vsüyii oder finget genennet,weil ihrer so viel waren, als ein mensch finger an beyden Handenhat. Man pflegte fie auch o^b-Eszu nennen. Die Namen der; Priester waren: Hercules, Päon, Epimedes, Iasius undIdas.
I. ic>.
Dadis/ ein Griechischer smor, welcher von dem ackerbäii ge-schrieben, wie Varro und Columella im ansang ihrer wercke a-sxricuiturs bezeugen.
Dadivan / ein ebenes stück landes in der Persischen ProvintzFarsistan, zwischen den beyden städten Schikas und Lar» welchesohngefehr 4 oder ; Meilen im umfang hat, und eine von den ange-nehmsten gegenden in gantz Perfien ist. Es ist mehrentheils mit po-merantzen-citronen-und granal-äpffebbäumen bewachsen, und gibtes daselbst pomerantzen-bäume, die so dick find, daß sie kaum; mäwner umfassen können. Der fluß, welcher diese gegend bewässert, istmitkarpffen, hechten, bardenund krebsen überflüßig angefüllet. DieEngel-und Holländer zu Ormus pflegen öffkers den letzten theil dessommers in dieser gegend zuzubringen, da sie dann von den benach-barten BaladinS mit ihrem tantzen belustiget werden.
xerü reite - belebr.
8. Dado oder Audeon/ Audoettus/ gebürtig von Sens,wofür jedoch andere Soissons setzen, war ein söhn Autarii und derH. Aige, und ein compsZnon des H. Eligii. Seine tugend brachteihn an dem hosdes Königs Dagoberti in grosses ansehen, so daß ereine zeitlang die stelle eines lc-terenUsrü verträte, welches aint ei-nen derer vornehmsten Secrusrlsten andeutete, und weniger nichtals die Verwahrung des Königlichen siegel- rings, und unterschrei-düng aller -a-Äen und wichtigen brieffschafften mit sich brachte.Er wählete aber nachmals den geistlichen stand, worinnm et an.«46 BischoffzuRouan wurde. An. 6zo befand er sich aufdem c»n.riiio zu Chalons und an.662 auf dem zu Clecht l- Garenne. Aimoi-nus mercket auch von ihm an, daß er sich an. 66z bey dem tod desAbts 8. Vandrilli befunden. Er schrieb das leben 8. Eligii itt ;büchern, welche er Roberto, Bischoff zu Paris , ae-ücirte, und diebey demSurio zu finden.CanisiuS hat auch einen brief 8-Desiderii,Bischoffs zu Cahors , an Dadonem, und die antwort dieses letzter»daraufdargestellt.Jn dem kloster zu 8. Gallen in der Schweitzssollndch eine lebens - beschreibung des H. Reinigst, welche Dado ver-fertiget, vorhanden seyn. Im jähr 67s that er noch im hohen altereine reise nach Rom ; soll auch noch an. 68; an beylegung der in-nerlichen unter denen Francken entstandenen Unruhen gearbeitethaben, aber im folgenden jähr gestorben seyn; wiewohlen einigeseinen tod erst in an- 689, andere hingegen viel eher, ncmlich an.676 oder 677 setzen. Fribegodus, ein Engelländer, hat seinleben in versen beschrieben, welches bey dem Surios-l a. 24 Lug.zu finden, I. 4 c. 41. sneiq. leck. 1°. V. Larsv. sn.e.
767. ^»»77-0/. Lom. all <l. i; ^ug. t, I. Uc
bitt. l.sr. I. r c. rs Lc 46. *
Dädalion / ein söhn des Luciferi oder Phosphori und bruderSdeS Ceyr,hatteernetochter,namensChione, welche nach denen altensäbeln zwey söhne zugleich von zwey unterschiedenen göttern sollauf die weit gebracht haben,den Autvlycum von Mercurio, und vonApolline den Philammon. AIs sie aber hernach ihrer schönheit hal-ben sich wider die Diana auffgelassen, wollen die Poeten, diese göt-tin habe fie mit einem pfeil durch die zuoge geschossen, baß sie balddarauf gestorben; welcher tode dann ihren vater den Dädaliondergestalten geschmertzet, daß er sich von der höhe des bcrges Par-nassl herab in das merr gestürtzet; jedoch hätte ihn Apollo aus mit-leyden noch so fern gerettet, daß er ihn in einen Habbicht oder Fal-cken verwandelt. i. n v. -9;. <8c-. *
Dädalus / war ein Atheniensischer künstler, welcher unter,fchiedene handwercks-instrument erfand,z. e. die sage, den Hobel, diebleywag, den borer und den leim, auch sich selbst bewegende tt-ruen,deren äugen sich herum kehrten, verfertigte. Dasjenige, was ihnsonderlich in ruff brachte, war, daß er seines brudcrü söhn im zornzum finster hinaus schmiß,weil er befürchte, er möchte ihn an kunstübertreffen,inmassen er die töpffer-scheibe erfunden hatte. Hieraufflöhe er samt seinem söhn Jcaro zu Minos dem Könige in Creta ,allwoer den berühmten ui-yrmrl, oder irrgarten bauete, in welchemaber nachaehends er und sein söhn eingeschlossen wurden, weil Ika-rus der Königin Pasipha- zu ihrer unnatürlichen liebe gedienet,und eine holtzerne kuh, worinnen sie mit einem ochsen zu schaffengehabt, verfertigt hatte; allein, indem er sich stellte, als wolte erein absonderlich werck vornehmen, um des Königs gnade dadurchwiederum zu erwerben, schaffte er Materialien an, ihm und seinem
däm dän
söhne flügeldaraus zumachen, mit welchen «zwar entflöhe,Mvdavon kam,se»n söhn aber, weil er seine anweisung nicht m acht ge-Nommen hatte, ins meer fiel und ersoff. Einige halten dafür, baßdieses der gebrauch der seegel gewesen sey, welchen er erfunden ha-be. Daraufsiohe er zu Cotalo, dem König in Sicilien, welcher aber,damit er nicht vonMinoe seinetwegen mit krieg angegriffen werdenmochte, ihn in einer badstube ersticken ließ. Er soll um das rahr derWelt 2; 7; gelebt haben. Zu Memphis in Egypten verfertigte er melkünstliche und berühmte wercke, weswegen ihm die einwohner da-selbst altäre aufrichteten,und göttliche ehre erwiesen.
/---jib. 4. üb, 7. Ovi-l. iib. 8 nietLm. üb. 7 c.
üb. z6c. ü. IH-F»»., vier ciei^rcbi-.
Därstdtten/ein dorffun kirchspiel imDerner-gebietM dem Was-ser die Simmen genannt, 2 stund ob dem städtlein Wimis im nie,dern Sibenthal gelegen.Es wäre vor altem allda ein collcgi-c-stifstundProdstey,da aber nebst dem Probst nur 2 Cbor-Herren lebten,diedie regulAugustini hielten,und unter desBischoffs zuLausanne geist-lichem gewalt stunden. An. 12;; hat Pabst Gregorius IX dieseProbstey in seinen schütz genomen, und alle ihre besitzung bestätiget.An. 1276 hat der Probst von der Abtey Sels im Elsaß verschiedeneim Sibenthal gelegene güter erkaufft.An. 1472 ist der Probstey vonder stadt Bern alles bestätiget und an. 1486 ist selbige mit bewilli-gung Pabsts Jnnocentii X!I der neuenStiffk zu Bern einverleibetworden. eec/e/./e/. *
DLÄ-LOXL8,sind nach den heydnischen fabeln, eine mittel-gat»tüng zwischen göttern und menschen, welche von den Römern Lcmisind geneüet worden.Den Ursprung des Griechischen wortsführen einige her von z ich erschröcke einen andern/
oder vön verständig oder erfahren / weil nemlich dieHeyden in den gedancken stundeiydaß diese OLmon« ihnen zukünf-tige dinge vorher sagen könten. Socrates hüt davor gehalten, daßdiejenige menschen, welche sich in diesem leben löblich aufgeführthätten,in der andern welr.zu oelohnung ihrer tugend, unter die o«-moücs versetzt würden. Den Gott Bacchumhaben die Heyden v«-wonem bonum zu nennen, auch ihm zn ehren unter diesem nameNzu außgang der mahlzeit den letzten becher zu trincken pflegen. DenPriapum hüben sie ebenfalls mildem titul o-mon,- bon, beehrt s.
Lcni>. üe ürsc. üct'. in Lrsl^io. üb. z.
pLmbeon niyckic. p. 49, ,Ü-, rrL>
Därtemarck/ lat. OLniz.jst ein Europäisch Königreich, weichetdas grosse welkmeer west-wärts, die ost-see ost-und nord-wäcts, undTeutschland süd-wärks hat.Man hält es für dastand der altenkim-brier.Vor zelten waren die Dänen sehr mächtig, gestalt sie Engel-land unter sich gebracht halten, und auch öffiers in Schottland ein-fielen. Dieses Königreich begreifst anjetzo von süden gegen norden8a oder 90 meilen, und von offen gegen Westen, das ist,von Coppen-Hagen aN bis an die westliche feite der llio-c-s Riepett 4t oderMeilen in sich. Vor zeitcn wurde es eingetheilet in Iütland, die in-suln und Schonen ; allein die letztere landschafft wurde an. lö6o,vermög der Coppen hagischen rrLÄzcen den schweben abgetret-ten, so, daß Dänemarck vor jetzo die halb-insul Iütland und die in-suln, welche ost-wärtä gelegen sind, in sich begreifst. Iütland,so vorzriten Ckeltoniius cimbrics genennet wurde, ist unterschieden inNord - Und süd- Iütland, davon dieses Schleßrvig genennet wird.Die vornehmsten insuln sind Seeland , Fünen, Langeland, Laland,Mone, Falster , Bornholm , Femeren, Anhout,Lesso,Arroe,rc.Diemeer-enge, welche der Gunv genennet wird, tigek zwischen der in-sul Seeland und der Provintz schonen. Ausser dieser sind noch ei-nige andere meer-engen, als der Best, der kleine Bell rc. Coppen«hagen in Seeland ist die Haupt - stadt im Königreich Dänemarck.Die andern grösten städte sind Helsignör, Rothschild , rc. zuCoppenhagen ist nebst einer univergrät ein Ertz-Bischoff; züSchleßwig, Arhusen, Alburg, Ripen und Wyburg sind Bischöf-st. Die Dänen sind in den eigenschafften von denen Schweden wenig unterscheiden, doch hallet man insgemein die Schweden für etwas listiger, und die Dänen für a-bLuciurter. Die Däni-sche spraach ist von der Schwedischen unterscheiden, wiewohlensie beyde nach ihrem Ursprung Teutscher mund-art sind. Der Hof-adel aber und die fürnehmsten bürger gebrauchen sich der Hoch-Teut-schen spraach. Die Religion ist durchgehends Lutherisch, welcheKönig Friderich I allda eingeführet hat; doch haben die Frantzi-sische fluchtlinge zu Coppenhagen eine kirche. , Unter den Kö-nig von Dänemarck gehöret auch Norwegen , Grönland , die insulnJßland, Hitland oder schelland und Ferroe, die Grafschafst Ol denburg und Delmenhorst,viel örter inPomern,Holstein,Wagrien ,Stormarn und Diethmarsen. In ost-Indicn auf der küste vonCo«romandel, die vestungen Trangvebar undDansburg, neu-Däne«marck in America und einige örter aufder küste von Guineain Af«rica. Die luffl in Dänemarck ist sehr kalt, und obschon das landvon der see umgeben,so ist es doch nicht morastig,sondern sehr frucht-bar, so wol an geträyd als vieh-wäyve. Es gibt auch darinnen vielwildpret und elenv-tbiere, pferde und ochsen, welche von den auß«ländern starck geknufft werden,wie man dann deren mehr als ?ooo»jährlich in Teutschland dringt. Ihre fischerey ist auch sehr gut,undsonderlich der härings-fang. Die Handlung in Dänemarck ist nichtsonderlich groß. Das meiste,was der König einzunehmen hat,kömtvon den zollen,welche aufvie waaren gelegt sind,die durch denSundx-tliren, welcher» er schlüssel zur ost-see ist.
Der Ursprung desÄänischenReichs wird sehr alt gemacht,indemeinige vorgeben , daß bereits ovnqefehr 26-, fahr nach der sündfluthGomer ein jodn Thogarmä,so Iaphets enckel gewesen, in diese ge-gend gekommen,und das land nachseinem namen Cimbria genen-
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