därr
Net sey. Als nachgehends die etnwohncr sich vermehret, hätten sieeinen richter erwehlet, welcher sie regieret, und in dieser form sey esbey 950 jähr biß aufdas jähr der weit 2910 blieben, da endlich die-ses land in ein Königreich verwandelt, und dem ersten Könige Danzu ehrenDania oder Dänemarck benennet worden; welches zu derzeit, da David König in Israel gewesen, soll geschehen seyn. Unterden erstem Königen in Dänemarck ist sonderlich Suibdagarus, Kö-nig in Norwegen , berühmt, der von ä, ra. 5092 biß z 1 z2 regieret,das Königreich Dänemarck durch krieg gewonnen, und in Schwe den von dem volck erwehlet worden; Frotho III < so zu Christi ge-hurt regieret, und Danemarck, Schweden , Norwegen , Engellandund Irrland unter seiner bothmäßigkeit. gehabt; und Gotricus, dermitCarolo »-i. hefftigs kriege geführet. Haraldus VI,hat sich an. 8-6mit seinembrud« Erico zu Mayntz tauffen lassen, den Abt von Cvr-bey, Ansgarium, mit in Dänemarck genommen, und daselbst dieChristliche religion außbreiten lassen; welche aber wieder einen stoßbekam, als Ericus das heidenthnm annahm, jedoch gierig Ansga-rius mit etlichen andern an. 8 5 2 zum andern male in Norden, undhatte hernach dasChristenthum einen beständigem Wachsthum. Zuden zeiten der nachfolgenden Könige thaten die Nordmänner unter-schiedene einfalle inLeutschland undFranckreich,deßwegen derKay-scr Otto um das jähr 9;° das Marggrafthum Schleßwig anlegte,und als Haraldus VIII,die Sachsen daselbst umbrachte, thatKäy-str Otto seinen zug nach Dänemarck, diesen zugefügten fchimpffznrächen, zwang auch Haraldum, daß er die Christliche religion an-nehmen muste, welche bißhero wiederum ziemlich in abnähme ge-komen war. Er hat auch um das jähr 95s vier Bißthümer in Dä-nemarck gestifftet, als zu Schleßwich, Riepen, Achus und Odenste;worauf sein nachfolgerSuen-Otto noch das zuRothschild an. mrangelegt. Hernach regicrteCanutus II inDänemarck,Nor wegen und Engelland. Unter Suenone III aber, welcher von an,1049 biß 1074 regieret, hörte die herrschafft der Dänen in Engel-land auf; und stifftete dieser Sueno an. 1065 vier neue Bischoff-thümer, nemlich zu Lund und Dolby in Schonen, zu Wieburg aberund zuBoralau in Instand. Dessen Nachfolger haben biß aufChri-stophorum III nicht allein Dänemarck, solidem auch einige unterihnen,Schweden und Norwegen beherrschet. Als aber selbiger an.1448 ohne erben gestorben, vermählte sich seine wittwe Dorothea,Iobannis Marggrafen zu Brandenburg , tochter, mit Cdristiano I,Grafen vonOldenburg undDelmenhorst, welcher endlich auchIkor?wegen undSchweden varzu bekam, ingleichen von demKäyscxFrie-derico III DiethmarHn zu lehn und den Fürstlichen titul wegenHol-stein erlangte. Er stisttete den clevhanten-orden,und feine nachkom-men haben bißher das KönigreichDänemarck glücklich beherrschet;Friedericus I aber durch Johann Bugenhagen an. 1527 die Lutbe-rische religion eingeführt. Vormals war Dänemarck ein wahl-Kö-Mgreich, aufdem grossen reichs-tage aber, welchen man an. 1669unter Friederico III gehalten, wurde dem Könige die völlige t'uuv«-rsinece und demKöniglichen Hause eine erbliche succeffiyn zugestände.
Röntge in Dänemarck.
regiert jähr.
I. N.
yioDanusl,951 Humblus1959 Lvthcrus.97Ü Boghius1981 Scroidus->6i Gramus^092 Suibdagaruslii8 Guthormus!i;2Hadmgus! 18Ü Frotho I,26z Haldanusllzi9 Roe und Helgo, jenerdieser aber!;82Roevo,42 z HottemsS4Ü5 Roricus oderRodericus,515 VigletusGuitlachus;?9? Vermundus;6?üUffo,686 Danus ll5725 Huglethus;-7> Frotho II ;8o^ Danus III;874FridlevusI;9ii Frotho III
/^« 0. Interregnum
19 Hiarnus
9 Ingellus,2 Olans I2 Frotho V und2 Haraldus IHaraldus II und!2 Haldanus II^6 Unguinus^ 5 Silvaldus Il7 Sigarus,0 Silvaldus II
,1 Interregnum
zr Haldanus III
41
8
17
5
8 °
40
14
54
77
566;54
4 1
425 --48
52
6i
zo
5752
69
5 ?
54
;
2
12
46
2z
ic>
16
5
10
25
9
22
i;
n
40
2S
I.O. regiert jähr.
261 Haraldus HI
66
;27Olv oderOlausH
4
z z 1 Osmundus
ic>
;4i Sivardus I
9
;-;o Buthlus
i
zzi Iarmeriens
18
;67 Broderus
2
z?» Silvaldus HI
9
z79Suio
22
401 Roderieus
10
411 Sueno I
55
467 Guitalchus
44
481 Haraldus IV
46
527 Eschyllus
16
54; Vermundus III
78
621 Osmundus II
76
696 Biorno
4
701 Balderus
6
707 Haraldus V
8
71; Gormv I
5 °
76-; Sigcfridus
45
810 Olauslll
1
811 Hemminqus
i
812 Swardus II uny RMgv 2
8i4Regnerus und
27
814 Haraldus VI
12
842 Sivardus III
5
847 Ericus I
8
855 Ericus II
8
864 Camitus I
19
874 Frotho VI
16
891 Gormoll
7
898 Haraldus VII
12
910 Gormo III
21
yz i Haraldus VIII
52
981 Sueno II
Z 4
ioi<; CaMItUs II msgnm
22
ic>;6 Canuuis III
8
1045 Magnus
4
1049 Sueno III
26
107z Haraldus IX
6
loZi CanutnsIV
4
öän
dag
7?
ic>8SOlausIV
9
iz 4 o Waldemaxus III
z6
109; EricusIII
19
i;?5 Olaus V
12
1107 Nicolaus
27
iz 87 Margaret«
25
ii;5 Ericus IV
5
1412 Ericus IX
27
ii;9 Ericus V
8
14)9 Christophorus III
19
1148 Sueno IV, Camitus V 9
1448 Christianus I
54
und Waidemarus
Z 5
1481 Johannes
52
ii82Canu.tusVl
21
15l? Christiamsll oder Chri-
120 z Waidemarus II
40
stiernus
19
1242 Ericus VI
9
152z Friedericus I
iq
1259 Abel
;
1544 Christianus III
25
12? z Christophorus
7
1559 Friedericus II
29
1259 Ericus VII
s?
15 88 Christianus IV
69
1286 Ericus VIII
zz
1648 Friedericus III
22
iziy Christophorus II
.. ^
1679 Christiavus V
29
1554/ merre^nu m
wahrt 6
1699 Friedericus IV
DreM«»/. Uc lüu 1)491«. 19 psniq»
Usnmsrlris rigs.kreiniclre. in Iiisror. üe elironngr.van.
üiü. Dsni«. Lr»«' st^origine Ognoriim- SA-vÄrxi««;
cbron. vsn. Hems-krieglL leu UiUur. reg. sejotenri,.
^o»«rerum Izlsnll. libr. L//i/„i?r,/erIiiUor. Osn. regum »4-
91« lcrics. klorus Ugnicus. T't-or«,. feries OynLÜ. öe reg,
Oan. LcLncüa, stlustrsr, Uelcr, Dsni«. LrZcMereer Us
ÜSI9 Osni«. lhlenäox, Osn. dedelir, von O«-
nemLicst, Ve/4 HEM vo^sges en korcuMl Zc OLnenlqrclc.
DänemarckösGraben/ ein canal m. demamte Tyndern inSchleßwich, so die beyde harden Böcking-und Karrharde scheidet,darein von einigen nachgelegmcu seen und bächeu das wasser gelei-tet ist, so vermuthlich in alten kxicgs-zeiten geschehen.
belehr« von ZcklezvVtcll unä Iloiltcin ?, II, c. 9. 9. in. teczr;.
Dänewerck / ein wall, so zu beschntzung des HertzogthumsSchleßwich, von dem Dänischen Könige GoMch oder Gottfried zuCarolt .'a. zeiten aufgeführet,auch nach der zeit noch mehr beseitigetworden, davon noch hmt zu tage vieles vorhanden. Er hat sich vonder Treen bey dem dorffHollingstede biß nahe an Schleßwich erstre-cket, und in der länge ?978 ruthen, und an etlichen orthen ändert«halbe ruthen in der Höhe gehabt. //. c. 9.
Dämschwohlt oder Damschwalde / ein länbgen von.dritte-halbeu weilen lang, und andcrthalbm breit, in Schleß-wich, zwischen dem Eckelnförder Wyck und den gränSen von Hol-stein gelegen,davon ein grosser theil dem Adel, drey dörffer demHer-tzoge von Gottorp, und das übrige dem Könige in Dänemarck ge-höret. Es liegt darum die vestüng Christianprieß. vEi-vv-e"/'Schlefw. ii- c. 14.
Daes von Colone, einer fladt in dem Pekoponneso, war ein Grie-chischer ü,uÄor, Man weiß nicht, zu welcher zeit er gelebet, und hältihn für einen iMoncum, weil Strabo etwas, den tempel des Apol-linis CiUäibetreffend, auß ihm erzeyier. n-F---1.4. ü- Kuh 6 r«c. ?.
Daltwyl/ ein dorffunweit von derEydgnoßischen stadtBaden,welches wegen der an. r; 51 zivischen dem OesterreichischenObristenvon Ellerbach und denen Zürichern, alldort fürgegangenen schlachtbckant worden,worinnen dieOesterreicher den knröem gezogen undbey die 600 man aufdem platz verlotzremWorbey dieZuricher diesenlist gebraucht, daß sie die erbeutete mutter-pferdt gegen die Öster-reichische rentherey antreiben lassen, wordurch diese in Cvnfnsionund endlich auf die flucht gebracht worden. Die Züricher haben 4->inann verlohren. Deßwegen dann zuZürich eine jährliche öffentlicheproceffion (deren auß jedem Haus eine manns-person hat heywohnmmüssen) naher Einsidten auf den pfingst-montag angestellt, und ge-halten worden ist, biß an. 152z da bey abgcschäMn Römjsch-Ca-tholischen gebrauchen und Ceremonien/ auch diese proceffion abge-gangen, zumahlen da darbcy viel unziemlichs und uuvrdeniichs für-gegangeu. Okron. !r1sc-, p. r.L,i iz;i. belv.
x. sZ4. >ib 6. ^>. 17z. b. chr. üb. 8. c. 8.*
Dagestan oder Dacheftan/ eine provintz in Asien , welche 40Teutsche melken lang ist, und das Caspische meer gegen morgen, denberg Caueasum gegen abend, die Circaßiergegen Mitternacht, undSclrwan, eine provintz vonPersicn, gegen mittag hat. Sie wird vonTartarn bewohnet, w/lche von den PessianernLesgi, von ihnen selbstaber die Dagestan/das ist,Berg-Taxtarn ( weil sie am gebürge woh-nen, ) genannt werden. Der religion nach sind sie Mahometaner.Ihre ordentliche Verrichtung bestehet darinnen, daß sie fclaven ma-chen , zu welchem ende sie einander ihre linder stehlen; darnebenplündern sie die kauffieuthe, und führen stets krieg. Sie halten etwasVieh, welches ihr gantzer reichthum ist. Im übrigen fürchten sie sichweder vor den Persianern noch Moscowitern, weil sie ihre zufluchtauf solche gebürge nehmen können, dahin wieder ihren willen nie-mand gelangen kau. Sie haben unterschiedene Herren, woruntereiner der vornehmste oder das Haupt ist. Im übrigen haben sie kleinestädtgcn, worunter Taren die ansehnlichste ist. Sie ligt an der ste,auf einem herge zwischen scharffen felsen, woranß unterschiedlichebrmmen entspringen, und bestehet, wie Oleqrius berichtet, auß 1000
häustrU. 0/e/r,'.reiiL-üclciir.
Dagho / Dogden/ eine der Cron Schweben gehörige insulauf der Ost-fee, nicht weit von den Liefländifthen küsten, wird vonder insul Oestl durch einen schmähten canal abgeändert. Das tbrcDaggerort ist darauf erbauet.
Dagobertus I > Clotarii II undHaldetrudä seiner ersten gemah-lt» söhn, König in Franckreich. Bey seines vaters lebzeiten wurde eran. 622Konigin Äustrasien, (s. Clotarius II) undjuccedierte nachdes vaters tode an. 628 in den andern reichen, mit außschliessuna sei-II theil« A 2 ms