Band 
Zweyter Theil
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M?ch°achA^dlO«st,mich! md -Mich«,gab--r«chn»chNmenberg, allwo er fich auch niedergelassen,und an. 1622 noch imleben gewesen rst; man findet daselbst noch viel seiner gemählden.ar-cirw. ?. r. I. z. p. ryr. *

^^lckmhayn / eine von den Misten Adelichen familien inSchiesten, davon einige um die mitte des 17 ftculi die Freyherrli-che, zu anfange des 18 aber die Gräfliche würde erhalten. Cunowar an. i ;6g Burggraf zu Canth. Christoph ist an. 1621 beysttzerdesKomgllchen inann-rechts in dem Breßlauischen,und Sicgmundan. i6;ü Landes-altester in dem Lignitzischen Fürstenthum gewe-sen Alexander, Freyherr, war an. 166; General in Holländischen dlensten, und Commendant zu Breda . An. 1684 war FerdinandFriedrich Hertzoglicher Braunschweigischer geheimder Rath, und«xc-LorNinsir cnvoy- zu Wien . An. 1708 bekleidete Graf ErnstAugust die stelle eines Kayserlichen Cammerherrn. Diese familre-orirt heut zu tage auch in der Ober-Lausitz auf dem Ritter-gutKießlingswglde. SclileN ctiron,

Falckenftxin/ find Sollothurnifche schlösscr im Buchsgöwgelegen, das alte und neue zugenannt; jenes liegt an dem eingangder Clus oberhalb Balstel, heisset aber jetzund Blaüenstein / unddienet einem jeweiligen Land-schreiber der ober-vogtey Falckensteinzu einer wohnung; dieses aber liegt über dem dorff Balstel und derbapellen, auf dem felfcn gegen der Wasser-fall , darinu der Solo-thurnifche Land-vogt felbsten residieret; diese schlöffer, sonderlichdas alte, find die stamm-häuser der in der Schweitzerifchen Historiebekannten Herren von Falckenstein; Massen Hugo um nü;,

Conrad an. 1207 und Otto an. Iin dem leben gewesen; nach-deme aber ihr männliche stammen abgestorben, find ihre schlösscrund Herrschassten an die Herren von Bächburg gekommen, welchebeyde titul zugleich geführet haben; unter djcien hat fich an. 1171dje höchst-ichanbliche und in den Schweitzer-Historien so verschreyted'icberey zugetragen, da nämlich Graf Hans von Thierstein, Hem-man von Bächburg und Burckhardt Senn Freyherr von Münfin-acn auf Buchegg etliche von Lyon mit kauffmanns-gsttheren in desGrafen von Nydau geleit reisende kauffleüth, auf der offenen straf-ft angegriffen, beraubet,und das guth, (worunter 8 centnex fassran)in das schloß alt-Falckenstein geführet; Graf Rudolff zu Nydauüber solches verfahren höchstens entrüstet, stellte fich alsobald zurgcgenwebr,und mahnte seinen vettern Graf Hartmann von Kyburgund die stadt Basel (welche unter der beschädigten zahl auch einigebürgere hatte) zum «uccur- auf, welche fich auch hierzu gqntz willigerzeigten, für das schloß zogen, es belagerten, gewunnen, und die-se ; Herren samt ihren dieneren und. soldaten gefangen nahmen ,wobey dann diese lctstsre enthauptet, jene qber wieder auf freyenfuß gcstellet wurden; das schloß wurde auch sogleich dem von Bäch-burg wieder zu eigen überlassen; die beraubte mustcn also gantz trost-los nichts als das traurige nachsehen mit sich davon tragen; jedochüberfiele das schloß bald darauf ein zimlich harter stürm, als es vondenen an. i;7? über Waldenburg und den oberen Hauenstein ein-gebrochenen Engelländeren eingenommen und zerstöret wurde;endlich hat an. 1402 die stadt' Solythurn die schlösser und Herr-schafft Falckenstein an fich erkaufst,und eine voatey daraus gemacht.

Hans voir Falckenstein, des stamms von Bächburg, Herr zu Farn-sperg und Gößken lebte an-1442 und Thomas der letste vcrkauffteschloß und Hcrrschafst Farnsperg an. 1462 der stadt Bafel.

ckr. L-s. I-1. p. 47. L: I. 4. p. 184. I. 7. p. 1Z7-

Cliron. Xltzci-. k. r. »st»nn° i;,i L >z75. Lrs/s cbron. Lsk. x.8z,

-4 stc 110- *

Falckenstein / ein städtlein oder flecken im Voigtlande gegendie Böhmische gräntze gelegen, nahe bey Auerbach und Schoncck,an der Goltzsch, in des amts Planen bezirck; ist doch fchriffrfaßig,und Chur -Sächfischer Hoheit.

Falckenstein / ein wohlverwahrtes berg-schlyß lind amt am Un-ter-Vor-Harh, zwischen Halbcrstadt und Mansfcld. Es ist ehe-mals eine berühmte Grafschafft gewesen, und eine von denjenigen,daraus neben andere» die Sachsen vor Caroli N. zeiten ihre Rich-ter und Feldherren an der zahl zwölf follen erwählt haben. Nachabgang der Grafen kam Falckenstein an das ftifft Halbcrstadt undvon selbigen aufdie Herren von Aßeburg. L!>-,

Falckenstein vorm walde / ein Bayerischer marckffecken undfestes dcrgffchloß im Bißthum Regenfpurg und dem pfleg-gerichtMitterftld zwischen Tham und Thonaustauff, wo die Bayern im20 jährigen kriege die Bohmen r mahl aus dem selbe geschlagen,

«kor diesem hat es feine eigene Grafen gehabt,nach deren absterbenes im io stculo an das Haus Bauern gekommen. Hertzog Wilhelmverkaufte es an. 1514 seinem Hofmeister Hieronymov'onStauffen,dessen söhn Hans Ruprecht solches wieder an Hertzog Ludwigen zu-rück ließ. 77 «»«'. st-mmb. ?. f>. 2--,. ckur r.

falckenstein / eine Grafschafft auf dem Hundsrück in denPfMischen landen zivischenKavferslautcrn und Rockenhaustn geilcaen - worzu die HerrsthM Reypoltskirch ohnweit Lautreck undBroicb, eine bürg bey Duyßburg im Iulichischen, gehören. Zumunterscheid anderer örwr diefts nahmens heist sie, von eknem dqbeyaeleaenen berge, Falckenstein am Donnersberg / und hat i»uralten reiten ihre einoebohrnen Grasen gehabt. Nach der zeitab >r bat Wirich von Dann aus dem alten gefchlechke derer Grafenvon tt>aun ( siebe Dann) den halben theil davon durch die beyrathmit ^rmaarden, Philips von Falckenstein,tochrer an fich gebracht,und unmittelbar vom Reiche zur lehn getragen. In welchem zu-stande es auch seine nachkommen besessen, biß an. i458KayserFridericils III den Hertzog von Lothringen damit belehnte, so daß Keinerdie von Faickenstein-Däu» die affterlehn von Lothringen holen mu-

ffen. Der erste, so solche empfieng, war Wirich N, dessen fMMelchior mit feiner gemahlin Margaretha, Wilhelms Grafen mVirnenbcrg und Falckenstein tochter, die andere hellste bekommen,worauf er 1487 mit der gantzen Herrschafft von Rcnato Hertzog inLothringen belehnt wurde.Jhm folgtenPMpp undWirich lude-ren jener ohne erben verstarb,dieser aber unter seinen söhnen die Ver-fassung machte, daß nach absterben der männer von einer linie, dieandern erben sollen. Diese theilten sich nun dergestalt, daß der älte-re Philivp Broich, Johann Falckenstein und Sebastian Oberstembekam. Als aber die mittlere linie Johannis an. 1629 mit EmicioII ausgieng, suceedirten ihm krafft seines testaments seine vettern,Frantz Christoph und Lotharius aus der Odersteinischen, nach de.ren tob an- i6z6 die gantze Grafschafft auf Wilhelmum Wirichund Emieium II aus der B'roichischen linie fiel, welche auch 164,von Hertzog Carln darüber die lehn erhielten. Hierwider protestir-ten des verstorbenen Emicii schwester-söhne Johann Casimir nndSteins Grafen von Löwenhaupt,mit denen es dieses letztem schwie-ger-sohn Graf Philipp von Manderscheid hielte, und die fache beydem Lothringischen lehn-Hofe dahin brachte, daß ihnen der besitzeingeräumt werden muste. Ob nun wohl in dem Westphälischenfrieden der Grafschafft Falckenstein mit gedacht wurde, s» kvntedoch Dann zu seinem rechte nicht gelangen, sondern Wilhelm Wi-rich von Dann muste ein Mittel ersinnen, und sein recht mso selbstan Carolum IV von Lothringen verkaufst», welcher seinen söhn,den Fürsten von Vaudemont , der sonst zur Lothringischen erb-solgrunfähig war, damit bestehe. Hierauf suchten die Grafen von Man-derscheid ihre hälfst beym Reiche, kontcn aber nichts ausrichten,biß iü84Franckreich seine reunivns-kammer zu Metz anrichtete,welche dem von Vaudemont das recht absprach. Allem weil durchden Ryßwickischen frieden alle rennirte örter wieder in vorigen standgesetzt werden sollen, so erhielte Vaudemont ein msn-Krumruencio von dem Reichs-Hofrath wieder Manderscheid und Löwen-haupt, worauf sich diese an. 1704 an das Reich gewendet, r«s>-i

st-Lr5-c»n!2eI-7 j>. c. 6° p. 2.66. Nr-scent. y. 86Z°

kt. ?. p. ZAs.

Falckenstein / ein ehemahliges geschlecht in der Wetterau.Man sagt/ daß aus diesem Hanse Georgius bereits zu des KaysersSevrrl ztilen gelebet- Philippus/ welcherum das jähr lazsnvchgelcbet/ hätte zur gemahlin Anam / Vlrici / Grafen zu Mutzen-berg / tochter / die ihm nebst Götheund Jurha / 2 söhne / PHW-pum und Werncrum / gebühren. Golhe / die älteste tochter / warwegen ihrer schönheit und andern gemnhts-gaben ein wunder ih-rer ml> nnd wurde dahero an Richardmn/ Hertzog von Com»

wall/ Kömgs Johannis aus Engclland söhn / welker in Teutschland gekommen war / dieKayserliche wurde zu übernehmen/ ver-mählet. Philippus der jüngere/ war bey dem Kayser Wilhelmsin grossen gnaden/ welcher ihm die Reichs-kleinodien anvertraute/die eraber gedachtem Richards aus Engelland zugestellet. Als nunsolcher wegen geld-inangcl wicdcrumzurück nach Engelland giena/setzte er den Grafen über die Wetterau. Eben aus diesem geschiehtc lebte zu gleicher zeit Frtdericus / welcher als zeuge von dem Kah-ler Richards gebraucht wurde/ als dieser der stadt Speyer einenlonfiriiiations-briesf aller ihrer Privilegien ertheilet. Wemerus/Gras von Falckenstein / war Probst zu Mayntz / und wurde an.1260 zum Ertz-Dischoff postuliret (von welchem besonders.) Phi«lippus / Graf zu Falckenstein / beherrschte Mintzenberg/ und leb,te um das jähr 1 z or. Er war Reichs-Hof-Cammerer/ und schütz-te die geistltchkcit in ihren privilegiert. Ein anderer Philippus stundbey demKayser Ludovico IV in grossenanaden/undbekam Nan-hetm von Johanne von Heusenstem. Eben dieses Haus bekleideteauch die Nclchs-kammercr-stelle / wie sich denn Graf Philipp zuFalckenstein und Mintzenberg in einem freyheits-briefe/ welchengedachter Kayser an. i;2> der stadt Butzbach in der Wetterau ge-geben / des heiligen Römischen Rcichs-Cämmercr unterschrieben.Erstarb an-1;4?. Cuno oder Conrad war des Erk-Bischoffs Hen»rici von Mavntz co-ajuror, „nd bekam von diesem unterschiedeneMayntzlsche schlösser und stadte. Dieser Cuno wurde an. 1; 54 Ertz-Bischoff zu Trie^ (davon an seinem orte) Als er an. i;88 gestor-ben/ folgte ihm Werner/ Graf zu Falckenstein. (von welchembesonders) Philippus / Graf zu Falckenstein / welcher an. >41°dieses zeitliche gesegnet / war des vorgedachken Werners bruder/und bereicherte das kloster Arnspurg mit milden stlffmngen. Ge-dachter Werner starb an. 1418/ der letzte dieses Gräflichen Fal-ckensteinischen geschlechts. Worauf die gantze Grasschaffl an seinerschwestern ma'nner/nemlich Graf Dietrichen zu Jsenburg/GrafGerharden zu Sayn / GrafOttonem zu Solms/GrafRuperwmzu Virneburg / und Graf Gottfrieden zn Eppstein/sonst Ederhar»dus IV genannt/ gekommen. Doch trug der letzte allem den drit-ten theil davon / nemlich die stadt Butzbach / Cransberg/Gromn-gen/ Königstein / Lichen/ halb Mintzenberg / die Cösse an Hof-heim/ das halbe schloß Vilbcl/ halb Rodheim und Zieqenbrrg.

cnim.'Ar. z. c. 96, riiesr. Acncr!. r. ?- c-i

öcLschtl ckron, c, 55. fzmil. cmorr. 1.1.

i,or. in UerÜNAsberALm k 1. rer. 6-rm. p. 7?4-kgiiHuiiclie clii-^kr. p. zz. 8^-yer. cb-vn. 6c red.

IvloAUn'. I» 1. 6s < 7 c> onk» tynr. 7 . s>- 76.

rnnL>. N?rsv biü. inkgo- l. r° c. »7 tz.z. VI. k. I. l. 6. c.z,

Falckenstein / siebe Trautson^

Falckner / ein sehr altes, fürnehmes geschlecht zu Bastl / vo»gleichem stammen, als die in Holland berübmte familie der Bai»ckenier, wie ein solches Petrus Valckenier, Holländischer r-ivay«m der Schweitz , an. iS-7, bey feiner aus diesem anlaß