«ach Basel gethanen reise, nach collatwnirten beyd-stitigen Zene».ivLic-schrifften erwiesen hat. Der erste, so nach Basel kommen,wäre Heinrich von Uffholtz, aus dem oberen Elsaß gebürtig;Er hat sich anfangs bey den schwesteren zu Heüsseren / unterRuffach, als ihr Occonomus. aufgehalten, und als an. 1296
überschwemmet, vorstellen sollen,weilen dar PersonenEasten stehen, an welchem die buchstaben i-iQL geschrie»den sind. Mern andere gelehrte haben erwiesen, daß da auf etwasgantz anders gedeutet werde, und in die buchstaben versetzt
Walther, Freyherr von Clmgen, denenselben bey dem dvrffweer seyen, ,0 daß man vielmehr nun, lesen müssen, welches der anfana..^^^m.wemem°bnunaverebb, bar.nsannen... des Worts .EtzO-, und anzeign, daßin derstadtAvameaeme
gewijse Heydnische Gottheit von mehreren in selbiger gegend lie-genden orten gemeiniamlich seye verehret worden : ino,^--, istwohl «n dieser ,chrifft des Herrn Falconieri, als in denen nAärun-gen der athletischen inscriptionen viel geschicklichkcit, und eine gar^"e wGnsthaffc in der antiquität. Erstarb an. 167- 8.laus Hemstus hat chm das dritte buch von seinen d-M. und derberühmte Baron Spanheim die erste edition seines wercks ä- w«"um.i.nLmm zugeschrieben. *
_Jalcsnis / oder cle ksiconibus, (Jostphus') ein Earmoskt^'
Munch, welcher zu ende des iü seculi geleber. Durch seLeredt-samkett machte er sich so wohl an seinem geburts-vrte zu Piacenza als auch zuNlorentz,Pisa,Verceüi, und anderswo sehr beliebt. Un-ter, einen schrrssten sind ein clironicon seines vrdens, verschiedenereden und andere mehr. bibi. Osrmsi.
in pL,06. Lurincl. 6/-,/,?» tbescr. öcc.
Falcsnius / (Henricus) lebte zu ende des 16 seculi, und wareiner der vornehmsten Mitglieder von der academie der Humori-sten zu Rom , von einem hurtigen und muntern geiste. Man hatvon ihm verschiedene gedichte, die er unter dem namen Falci, einesHirten an der Tiber , zum druck befördert. Dieses ist an ihm merk-würdig,daß er sich niemals, ausser der essens-und schlaffens-zeit, zuHause antreffen ließ, sondern immer,entweder bey lustiger oder beygelehrter geseüschafft war, oder auch irgendswo einsam herum spa-Mvte,waches er so gar bey dem schlimsten Wetter nicht unterliesse;sonderlich liesse er kerne nacht vorbey gehen, daß er nicht einigestunde lang mit erner laternen in der Hand seinen eoui- gemachethatte. Er brachte sein alter bis aufsr jähr, und erlitte zuletst vielschmertzen von einer Harnwinde, welches ihne doch weder von sti-nem herum spatzieren, noch von besuchung lustiger Mahlzeitenabhielte, wann nur jemand war, der allda für ihne zahlen wolle.
an dem Schwartzwald eine Wohnung verehret, hat er sich nut denKoffer-Frauen dahin begeben; Als ihnen aber auch solcher sitzMt anständig und sicher genug vorkäme, erlangten sie auf mier.k-il,on Kaystr Rudolphs von Habspurg die freyheit, sich in Basel niederzulassen, und allda das Closter Clingenthal zu bauen, inwelchem obgemeldter Heinrich Falckner, der sie bis dahin beglei-tete, auf ihr begehren die Lrchaffney übernommen, und bis aufseinen tob an. 1282 verwaltet; «sein söhn, gleiches namens, wärevoÄor juris LLnomci. starb an. I; 14. Dessen söhn, auch Hein-rich/ wurde krivr des Augustiner-Closters, und starb an. c;8s.Hemman aber, der andere söhn, so ein stein - schncider wäre,menge mit tob ab an. i; 74. Johann Bernhard wäre ourci^-ibey den Barfüßern, starb an. 1401. Heinrich wäre gerichts-Herr zu Basel , starb an. 1456; und dessen bruders Andrea, ei-nes kriegs-manns, (der an. 1444 in der schlacht bey 8. Jacoban der Birß umgekommen ) söhn Heinrich kam an. 148° dererste in ein Ehren-Regiment, da dann bis auf den hcntigen tag,und zwar ohn-unterbrochen, jeweilen der söhn dem vater darin-nen gefolget; er starb an. 1914. Sein söhn Ulrich erlangte an.1519 die hohe würde eines obristen Zunfft-Meisters, und zwarals der letzte von dem Bischoff, und nach der «.etormsiwn dererste von dem Rath, starb an. 19 91. Dessen söhn war Heinrich/dessen in der Baßler- Chronick, in Qualität eines hiesigen Rath-schreibers, auch gedacht wird, und welcher hernach Stadtschreiberworden; Dieser ist zu unterschiedenen malen wegen seinen son-derbaren meriten, in dem namen der gesamten Eydgnossenschasst,nicht allein zu dem König in Franckreich, sondern auch zu demKaystr, in wichtigen geschäfflen gesandt worden; ja, Ferdinan-ds I trüge zu ihm ein so grosses belieben, daß er ihne, samt
männlich s und weiblicher posterität, in den Kayscrlichen undReichs-Adcl-stand erhübe; erstarb an. 19 66. SeinbruderSeatus/wie auch sein söhn Daniel/ waren beyde des Raths, und zugleich wann nur,emano war, der allda für ihne zahlen wolle.
Land-Vogte auf Mönchcnstein; jener starb an. 156;; dieser ^ "letzt gar zu viel geschicklichkeit
aber an. 16; 4. Hans Heinrich/Daniels söhn, als er stapffels- ^bucherensamm^ er behielte hingegen treflich
weist die ansehnlichst- und wichtigste Ehren - ämter bedienet, und ^ou ""deren gelehrten gehöret hatte, und HM ihm
dem Vaterland in allerhand Gesandtschafften fürtrefliche dienste aufgeweckter geist schon genug
gethan, gelangte endlich zu der würde der obrist - Zunfft-Meister- daß es ihm an guten einfallen zu Versen memalen mangelte,
stelle, und starb an. 1661. Sein söhn Daniel wäre des Raths ^ ^ ^ ^ ^ .
und v-pm2r der kirchen und schulen, und hat ebenfalls mit rühm Falcomus / (Johannes) em Spanischer Munch, von demmehrmalige Gesandtschafften verrichtet; starb«». 1711. Dessen orden rd-rcc-i, war an-1996 zu Fisiana , einer stadl in der diö^
sthnEmänuel/ so seiner vor-eiteren fußstapffen höchst-rühm-lich betretcen, bekleidet nunmehro gleichfalls die hohe Ehren-stelleeines Haupts in seinem Vaterland, und hat bey so vielen ihmeaufgetragenen Gesandtschafften jederzeit eine sonderbare klugheitund Dmerität von sich vermercken lassen, u-M. ckro». L-m. 1.8P.6-S. Zsi,. Li-oks cliron Lslll. p. 99, I;7> 141, 148,189, 207, 218.AMll. Lpirspliis öc Inkcript. ksül. p. i;8 > 219. 249, 294, 299 »261,262. *
Falco / (Jacobus) ein Spanier und Ritter des ordens vonMonteza, lebte an. 1990 in grossem ansehen. Er war ein guterKirctismsricu 5 und Pvete, und hinterließ pocmsrs; gusci-LturLmcirculi und andere, I. ,. in iitzno vic« c. po.
kil,!.
ffssI. 6 OXJXll )8 > auch kslconrriur NILANU 5 war an derFränckischen und anderer Könige Höfen der Ober-Falckemer, dasist/der über die falcken, damit man die kleinen vogel beitzte, die auf-sieht hatte. Nachgehends ist es eine hohe dignitat worden, und hatviele bediente, so gar zur zeit Ludovici XII und Francistk I 90edelleute ohne die jägere und andere unter sich gehabt. *
Falconberg / stehe Fauconberg.
Falconi / siehe Faucon.
Falcoma / (Proba) eine gelehrte Römerin, und eheweib desAnicii Probi eines i4«teÄi ?-Lrorio, oder,wie andere wollen, eineskroconiulis Liieipkii, florirte in dem 4ten und 9ten seculo. Sie hat-te von dicfem ihrem ehemann Olybrium, Probinum, Probum undJulianam zu Kindern ; die söhne kamen zu hohen würden, wiedann die beyde erstere das (.oncuiLc an. ?99 mit einander, undProbus hernach gesührer; von der tochter aber empfienge sie dievon Hieronymo so hoch gelobte jungfrau Demetriadem ; sie sech-sten wurde wegen ihrer gottfeligkeit und gelehrfamkeit von Augu-stino, Chryfostomo, Prudentio und andern, sonderlich aber demHieronymo bis in den Himmel erhaben. Als an. 410 Rom vonNlarico eingenommen wurde,flöhe sie nach Africa,da sie von Hera-cliano des rests ihrer geringen gütern gäntzlich beraubet worden,und kaum eine sichere Wohnstädte finden können; wann sie eigent-lich gestorben, ist ungewiß. Man hat von ihro Lcnronem virML-oum in V. L: 01. Hciiam. welcher dem Kaystr Honorio zugeschrie-ben worden. Aldus wäre der erste, welcher denselben mit sMicii8cvcr>'ttUwris an. I t<-I ans licht gegeben; seit dieser zeit aber isttr vffters in den kibiwktiecir ksrrum und anderen cemoiuKuL her-aus kommen, KrA»/. lle lcript. ecd. culn Lllll. Xlirrei. Drr'o».
4 n«i,l> L-ve. ^L^rcrr kibl. l.ac. *
Falconieri / (Octavius) ein Römer, welcher an. 1668 eineuch voller athletischen aussthrifften, und nachgehends eine disser-tation von einer Apameischen mell-iiie herausgegeben, welche nach
ces von Guadix gebohren. Gleich in seinen jungen jähren hatte ereinen absehen vor den weltlichen dingen, da er in seinem kloster mitgrossem eifer vor die geistlichen fachen jederzeit geredet. Er starban. l-;8, unterschiedeneschrifften hinterlassend, als: canius dpi.
rikusl) lsc,o monumcnco ; vikL cie ctios; -l pan nu-kro lle cgitL
memeukos cte >L millä , Scc. welche und andere stine schrifften an.IÜ-2 zu Valencia in einem bände in octav zusammen heraus ge-kommen, davon nachmals einige in das Frantzösische und Italiäni-sche sind übersetzt worden. k>ll>l.
Falcoptng / lat. ksicopis, eine Schwedische stadt in West-Gochland, 8 weilen von dem Wener-ste gelegen. Hierbei) wurdean. i;88 den 12 stpt. in einem treffen König Albertus in Schwe-den von der Dänischen Königin Margaretha gäntzlich geschlagenund nebst stinem söhne Erico gefangen,
Faleris / Falaris / Faleria / eine alte Italiänische stadt inToscanien, von welcher noch jetzo einige übrige merckmaale zu se-hen sind, ohnweit von der gegend', allwo nun Citta Castellana ligt,welchen ort nach des andern Untergang aufgebauet worden,
ssJs.LR.X^I8>2ßcr L mons.istelnJkalianisthesfeld und gebürgin der provintz Campania,zvge sich von Srnuessa, so am meer läge,landwärts ein, erstreckte sich zimlich weit zwischen den ßüssen Lirisund Vulturnus, und wurde die höchste gegend davon auch^sllicur genennet. Beyde sind insoriderheit wegen des vortresil-chen weins berühmt, so darauf wächset, von weichem Plinius rüh-met , daß er unter die besten weine in gantz Italien zu zchlen sey.
I. 4 c. 6. I. r elcg. I. 27 LP-Z-. *
l»aletti oder phaletti/ (Hieronymus) Graf von Trignano,war von Savona in dem Genuesischen, ein sbhn Guidvnis, weicheraus Faletti, einer stadt in Piemont seine herkunfft hatte, und davonden namen führte. Er hat jederzeit grosse tust znm stubiren bezeu-get , und dahero verschiedene reisen durch gantz Europam, um mitden gelehrten sich zu unterreden, vorgenommen. Bey welcher ge-leaenheit er zu Löven, da sich einige unruhe erhoben, e,n gedichte in4 büchern, unter dem titul: -ldis ßuen-- 6 , kisncll», verfertiget.Bey seiner zurückkunfft nach Italien , wurde er zu Ferraka mt derv°d°r-würde in der rechts-gelehrsamkeit beehret. Hierauf kamer an den hofdes dasigen Hertzogs Herculis II , welcher ihn unterdie rabl seiner Zwitters aufnahm, und zum Gesandten an den Kay-str Carolum V und unterschiedene andere Fürsten gebrauchte.Dessen lobn, Alphonsus II, welcher seinem vater an. 1999 m derMrung gefolget, schickte ihn nach Teutschlmid, um daselbst beydem Kaystr Ferdinando I um seine tochter Barbara zu werben,welche er auch erhalten. Hierauf gab ihm gedachter Hertzog dieGrafsthM Trignano. Unter so wichtigen Verrichtungen unter-L -- gl-ichw« md, d-» «M-- ^