No fon
heiligen sichrisst / w. krsnc. 9"rr,z,eM. llc lcrlpt. eccl.
cie /^,g> lcripc. 6cc.
^ontanon/ ( Antonius) Advocat bey dem Parlament zuMus, war aus Auvergne / und lebte in dem 16 ftculo. Man hatM nun eure «>»-»>,>„ der edictcn, statuten unb ordnungen der^omgrn in Manckreich, von an. 1270, oder Ludovico IX an bista!t an das ende des 16 stculi. Es ist ein zum Frantzösischen )urcund i'ttb!.-cc> schx wichtig - und nützliches Ivercf/ Ivird auch
gLsllchj'. bitil. kr^nc. *
Fontanus/ (Jacobus) ein Rechts-gelehrter, war vonANiggc gebürtig, und lebte um das jähr 1 z;o. Er wurde zumRichter von Rhodis ernennet, und gab heraus «-ssii. cie expu§n2-
ki<>l!L Kllocill; beill R.!ioUll illll. I. z ; lllloÜL in futtir>! 2 r>j cociicern ;in conliirukiones Nonik.icii öc Llemcnris; vitsni ^oliannir XXil,tzll-I. L7r>'L^< ac t'cripk. lec. >6 öcc.
Fontanus / (Petrus ) Königs Ludovici IX in FranckreichRequctenmeister und »MorikiZr^Mus, lebte um das jähr 1270.Er hat eine Historie, unter dem titul: >> >>v^s >2 XeiZnc, verferti-get. «/„ bitzi. tUsnc. bitt. cies ni2icr. cics tte^uek.
<7/,,^,,'» H-!-.
Fontar«rbien / oder Fucntarabia / tat. kons rapiöus, einewohl-bevestigte stadt in der Provmtz Guipuscoa, wird auf 2 feitenmit bergen umgeben, und liegt in der gegend, da der stutz Bidaffoasich in die sec crgicffet, an den Frantzöfifchen grantzen, ohngefahrz oder 4 Meilen von 8. Sebastian. Man fetzet ihr alter sehr hochhinauf, indem sie der Golhifche König Suiutilla fol! erbauet ha-ben. Wann das waffer klein ist, oder bey icdwcderer ebbe, kauman ihr gar leicht bcukommcn, allein bey der stut, oder wann esgroß ist, wird sie mit der sce dergestalt umschlossen, daß wenigmannfchaffr sie wider eine grosse arinee vertheidigen kan; daherosie auch ( weil ebbe und flut alle 24 stunde 2mal abwechslen )^fursehr vest zu halten , und recht der fchlüssel zum Königreich cspa-nien ist. Als Carolus V diefen ort bevestigct hatte, nennte er ihnsein Haupt-küssen, worauf er sicher ruhcimönte. Alphvnsus IX,König von Castilien , nahm diefen ort «sanchez dem König vonNavarra ab, und gab ibm eben die freyheiten, die sein varer,König Sanchez von Casillien, der stadt 8. «Sebastian gegebenhatte. Man gibt vor, daß er vor dem zu Guienne, und zwar un-ter die Vicoiire von Bayonne gehöret habe, weiches dadurch be-starcktt wird , daß er in ansehen Franckreichs disscits der Pvrcnäi-schen gedürge lieget, und in geistlichen dingen dem Bistboff vonBayonne bis an. 1^7« untcrworssen gewefen. An. 1521 muste siesich an den Frantzösischen Admiral Bonnivet ergeben. An. 1 z22belagerten sie die Spanier «c> monar, oder, nach anderen, gar i;monat vergeblich, wobey dann sonderlich der Commendant UuLude sehr grosse ehre eingelegt, um fo viel desto mehr, da es ihmeau den meisten Nothwendigkeiten gemangelt, seine befatzung Hunde,mäufc, katzen, und so gar das vorhandene leder und' Pergamentessen müssen, und indessen der fciad einen stürm nach dem anderngethan. Aber als die Spanier an. 1524 nochmals davor kamen,wurde ihnen die vcstung durch zaghafftigkeit des neu - dahin gefetz-ten CommendMiten Franget nach gar geringer gcgcnwchr über-gehen , weßwcgen Francifcus I diesen zum tod vcrürthcilen, undihme die vorbehalten«: gnade und lcdens - fristung nicht eher, alsda er in Lyon schon auf dem todtes-gcrüst wäre, ankündigen liesse;seines Adels muste er dennoch auf ewig beraubet bleiben. DerPrintz von Conde und der Hertzog von Espernon belagerten siean. i6;8, wurden aber davor wcggefchlagcn. An. 1719 gieng siean die Frautzofen über. vierte t -.mc. 1. sillk. l.
mcrnoir V.>Ico>>. p. 168 Lcc. *
Fönte/ (Modcraka) oder wie ihr rechter name ist / Mode-staPozzo/ ein gelehrtes smucnzimmer/war zu Venedig an. izzzgcdohrcn. Gleich in ihren! ersten jähre vcrlohr sie beyde eltcrn/und als sie ctw«rs erwachsen / wurde sie m ein kiostcr zu den Non-nen gethan / ailwo sie in unglaublicher geschwuidigkeit die dicht-kunst und lateinische spräche erlernte. Durch ihre vortreffliche qe-dächtniß brachlc sie es dahin / daß sie eine lange rede/ welchesie nur einmal gehöre! / von worl zu wort hersagen kontc; daherosie von jedermann desto mehr bedaurek wurde / als sie an. 1 z 92 anden geburts-schmcrtzcn das leben einbüßte. Man hat voll ihr ver-schiedene gcdlchke/ als n U orMorn und eines von dem leyden undaüftl stehnng Christi; desgleichen ein buch in ungebundener rede/unter dem mul: ci-^c^n m l e llnune. darinnen sie die gleichhcitdes wciblichcu und männlichen gcschlcchrs zu behaupten suchet.
cIoj,'cs llcs llsmes illustres r. 2 rc-lv/e.
Foiitcu.rv dn siehe Fontaine LOVii'L,
Fontevraud/ lat. r»ns Lbr2illi, eine stadt in der ProvmtzAnjon/ an den grantzen von Touraine / kaum eine meile vondem stuffc Loire und z mcilenvon Saumur ostwärts gelegen. Sieist insonderheit wegen der dabey besiudlichen vortrefflichen Non-ncii-Abtey berühmt / welche mit der stadt gleichen namcn führet/und von Roberto d' Arbrisscl an. i ioo gesichtet worden. Es fol-get der orden der regcl des heil. Dcnedicti/ und wird in 4 land-schaffen kr2uce, /Vpuir2ir>e , ^uvcr.»ie und Lrer2gr>e eingetheilet / inwelchen allen er viel Priorencn besitzet., in ci^peu N2.
tcenris ri>»lellr2lcll »rlli». öc L«>/e. siehe Nji.tLlHL.
ssOXss'IX/IIsstl. einftst/ welches die Römer den 1; oek.scherten. Das sürnehmstebestund darinn/ daßmandlumcn undsiräuße in die guellcnde Brünnen warst/ die Sod-Brümien abernur kranke nmbwiiiide- Der tempcl / so zu diesem dienst der überöre ürimnen gesetzten Nymphen gcwiedmct ware/ stunde ohnsern
fon for
der porig csxeng zu Rom / die daher auch tzammriiz geiimnekwurde, lle I^>NZ. I.Lr. r..;. Lomercr cie t-ustr2l. vet.^nr. «
Fontius/ (Bartholomäus) war gebürtig von Flormtz/iindlebic in dem 15 ftculo. Komg Matthias von Hungärn trug ibmdie ausstcht über seinediblwtheczu Ofen auf/ und gab verschiedeneproben seiner Hochachtung gegen thu zu erkennen; dergleichen auchdie berühmtesten lcme selbiger zeit/ Picus Mirandulamis/Mar-silms Ficimis/ HleronymusDonatus/Robertus Salviati undandere gethan, haben. Man hat von chm emm commem^ciun,über den Persluni / wie nicht weniger seine reden/ welche mit grosssein vergnügen ausgenommen worden. äi.-»2 vir.-, , orii-we e
P2cria ci HMo kcrllo p. 17. "
Fonrtus / (Caspar) ein Barfüffer-Mönch / war von Toledo gedmtlg/und gad an. l6z i qu^stloues ll^icLticss ör jllivllcLs 2rZ
mcnrcm Lcori; desgleichen ÜN« 1649 3rm2mcnczriuni icrepvicuApro rusullorituioI,um2cui2t2:col>c!:piioniz heraus. bib!.
tvkwor. LtrrLM stripr. tcc. ,b A 17. llilll.
Fontius/ (Johannes) einFranciftaner Münch aus Castssum/ ledteum das jähr i; 70. Erhalcinen co,i,mem2,,um überdasevaugeltum Makthäi in iz düchern/ wie anch rs predigtenüber den zo psalm / nebst einigen Spanischen schrissten verftrtlget.Man muß ihn von einem andern dieses namens und ordens / wehcherJu Montpelicr gelehrt hat/ unierscheiden. b,bi.
Lora/Föhr/Föhrd / ist cinc iusul auf der nord-fte/ nichtweit von der westlichen küste des Hertzogihumä Schleswig ent-fernt. Sie ist bey nahe 2 Teutsche mcilcn lang und anderthalbMeilen breit. Die darauf gelegene örterheiffcn8.Johann/8.Lau»rcnkttis/ 8. Nicolaus / Ackersum/ Domsum/ Hoddehusum/Gotlng / Meddclmn / Oldcsmn / Toffkum / Wydsum und Wyck.Der westliche theil dieser insul ist dein Könige von Dänemarck/der östliche aber dem Hertzoge von HolsteiN-Gottvrff / mnerwvrf-ftn. «sie ist an getrcyde ziemlich fruchtbar / und hat gute Vieh-zucht. Die eiiiwohncr / deren etwa 4000 / sind etwas rauh / undreden meistens Alt-Friesisch / gehen auch also gekleidet. »EL.
tzclcllrcib. von ßckiclsvv. unll kllolllcin k. 2. c.;. p. 89.
Forberthal/cin schönes und volckreiches thal in der Gmu-Bülldknerischcn Hcrrschafft Bormio/ daraus vier Päße inftemb-dc Herrschafften gehen/ welche aber alle sehr mühsam und rauchsind / auch in winters-zeit nicht gebraucht werden können. 6»-
ter. KNir. t.p2g. 108. tz.
Forbesius/ (Johannes) einer der gelehrtesten seiner zeit mitdem zunamen s Corft also genannt von seines vakters Landgut/lst gcb.zu Aberdeen.an. iz9;/rhatc einereißnach Teutschland/legtesich aus die ^nriquil2lcm LKriüi2N2<ii, wie auch die orientalischestudien/ward xrokssoi in dem von seinem vater aufgerichteteni-m»zuAberdeen/ qabe«tberdie proftffion viel lieber auf/ehe ersich dem dortigen Synodo conformircn wölke/und starb an.iS4gEr schriebe tiMru^loncs i-üll. e!c Lllcoiogicas, darinnen erben jederwichtigen glaubcus-lehr neben deine / was uns die H. Schrifft da-von zu glauben anweiset / auch mit grossem fieiß untersuchet / wiesolche m der Christlichenkirchen von einer zeit zu der andern seye ge-jaßtrmd gehalten worden; In bedaurcn ist / daß er nicht genugzeit gehabt «ruf eine gleiche weiß durch alle glaubcns-lehren zu ge-hen / Massen wir davon gewiß eines der vollkommensten imd bcstmTheologischen werckem haben wurden. Es sind selbige zuerst mHolland mit 3pprok2cio,> der dortigen illcoioßoruor ansgekM»men/ doch tadeln einige«!» ihme/ daß er allzuviel aufdic Dischoff-liche selten trclic. Nach seinem tod sind seine übrige wcrcke ins la-teinischc übersetzt/ und mit vorigem in 2 vm. an. 17°; M Anistcr-dam bey Wcttstcin publicin worden / darinnen sein «»renaroder geistllcheLxurLir-2. eine auslecinng des wccsiogi rc- zu sin-den. Selnvater/ Patricius Forbesius / so d«!s DißlhnmzuA-berdcen verwaltet / ist an. 16; 5 im 71 jähre ftincs aliers gcstordci!/und hat eine schnsst über die offenbahrung Johannis nach sich ge-lassen. Er schaffte aber weit grösseren nutzen durch den uugemn-ncii fieiß / den er in Verrichtung seines Dischöfflichen amts äuge-wcndcr/sintemahlen er durch ftlncsorqfalttge«niffsscht und fufftungzweyer Eolleglcn/ilm darinn den zu dem Prcdig-amt gewiedmekenSmllivlls die gebührende uiltcrrichtzu geben/ es in kurtzem dahmgebracht/ d«!ß man in.seiner viwc-s eine menge sehr trestMer»banler gemeinden amreffen konte; woraus dann leichtlich gvzu-nehmcn / daß der grosse widerstand/ den er bey Königs Jacodi vo-c2l>»n zu dem Disthum vermerckcn lassen / keines wegs für heuch-lerisch ausgedeutet werden müsse- 2«^«- i-i xi-Zu. v«c« vvuu.
Lcllcili. Xir»i^tz,bll»rll.
forbesius / (Wilhclmus) Dischoff zu Edimburg / warvvnAbcrdecn tnSchvtiland gcbürtig.Nachdcm er an diesem stmemge-burls-orte festen gründ in den Knm2r>iorll>us und der pkllolapmc ge-legt/ wurde er in dem 16 jähre ftinesalters zu dem Mttglster ge-macht/und gleich zmn lehrer der verminffts-kuiist ernennet. Ccverwaltete dieses «imtsast 4 jähr/und suchte Arlstotelemmdei deRanitsten zu vertheidigen. Nach dieser zeit begab er sich M dwreise / und besuchte erstlich die nnwemtatcn in ^euManV/ allwsersich so wol in derriievioxic.als auch in der Hebräischen N«Mgrossewisscnschaffterworben. NachgehendsgiengernachUncii/und machte sich bey den vornehmsten lenken beliebt. Von varwolle er zwar eine reift nach Frcnickrelch und Jkaittn antre m/allein er wurde durch seine kranckliche lcibes-bcschaffenhelt davonabgehalten; weswegen er nach Engelland ubergleng/ siuwo n«anthmeine proftffion der Hebräischen spräche aus der nmpEOrsord auftrug; weilen ihm aber solches die Medm iMiechm/gieng er wieder nach Schottland / und wurde erstlich ^