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Leiedrichsberg / ein platz im lande Fetu aufder käste vonGuinea / gehöret der Dänischen compagnie. Es ist ein bera bartan dem meer etwas über einen musqueten-schuß von dem castellCaboCorso gelegen, an. 1659 von den Dänen zu erbauen und zuEigen angefangen, und nach dem Könige Friderico III benen-net worden. delclir. 6er Isnäkcii. kcru x. >9. sec;.
Friedrichsburg/ oder Frederichsborg/ lat. kn6-r,'-oburxum.ein offener ort nebssemem prächtigen schloss " '' '
nahe bey Cronenburg, etwa 4 oder; me
Ehemals hiesse das schloß Ebelhold, und war einkloste^'Infol- haben sicheinigeaus'Ä^m^^M,/!.'^
gender zeit ließ em Rttter, Herlevus, aus dem Trollischen ae- Friedrichen zu Meißen / demfreuAA»WMe bey
schlechte, wegen des vortreflichen anmuchigen lagers, ein aerm» ^ ^ lhre tavfferkeit lebn „-nvi-n, heygenannt/
ges schloß aufbauen. Der König Fridericus II aber richtete davoreinen Königlichen pallast auf, welchen Christianus IV durch dievortrcffichsten kunstler zu solcher Vollkommenheit gebracht, daß ihncK .kies6'Llpine, in beschreibung verschiedener Königreiche, fastüber alle andere erhebet. Er ist aber ohnweit von einem see, derflisses wasserfuhret, abgelegen, und mit gehöltzen und kleinenbergen umgeben. k-E». v-a. i>Ivs clironot.
«rc. L-ir. x-rk. I. Zcr/er. llclcripk. Osn. p. 157 ieq.
Friedrichsburg/ eine ziemlich grosse vestung auf der goldküsten Gumca rn Afnea , undzwanndem ländgenArim,.an der
von , . ..^.....
Westseite des Opc> 6cs rrcs punkS5. Sie gehörte sonst dem Könige inPreussen, und ward an. 168 r von der zu Emden aufgerichtetenBrandenburgischen compagnie erbauet, an. 1718 aber nebst ihrenzugehorungen von dem König Friderich Wilhelm an die west-In-dische compagnie zu Amsterdam vor etliche rooo ducatenverkausst.
L»m«»v07Lße6e6uine-. KsLks-geogr. U. i p. z;y.
Friedrichsburg / war ehemals eine aus 7 royal bastionenundunterschiedenen andern fortisicativnen bestehende sestung in der un-ter-Pfaltz, gantz nahe bey Mannheim , so, daß sie gleichsam voreine c>»6eile dieses letztgedachten orts paffiren kunte. Den ansangdarzu hat der Churfürst Fridericus IV an. 1606 den 17 martii ge-macht , durch seinen Nachfolger aber, den unglücklichen Churfür-sten Fridericum V , ist sie vollends zu stände gebracht worden.An. 1622 den 6 nov. hat sie der Kayserl. General Tilly nach einer6 wöchentlichen belagerung eingenommen , und hernach grossentheils ruiniren lassen. An. 16; i den 29 dec. hat sie der HertzogBernhard von Weymar mit kricgS-list erobert. An. 1644 ,m öct.kam sie in der Frantzosen, und bald darauf in des Churfürsten vonBayern Hände. An. 1680 ließ daselbst der Churfürst Carl Ludwigfür die; in dem Römischen Reich tolerirte religionen eine kirche,mit dem beynamen zur heil. einkracht / aufrichten. An. 1688denn nov. ergab sie sich nach einer kurtzen gegemvehr an die Fran-tzoscn, welche sie bald daraufgäntzlich verwüsten liessen.
Friedrichsfelde / ein Königliches tust - schloß inder Mittel-marck, i meile von Berlin . Vor diesem hieß es Rosenfelde undgehörte dem General-Intendanten des marin-wesens von «.°ulL.
Friedrichs-Oe/ Friedrichs-Oedde / oder wie es einige nen-nen Friedrichs-Ort/ lat. rrj6ei-icj- 06z, ist eine wohlbcfestigtestadt in Nord-Iurland, 2 meilen von Coldingen an dem Bell gele-gen. An, i6;7 im oct ist sie von den Schweden erobert worden.
i»6elcr. vani« p> l6>. Le)-/»e</ poüolog. x. i6..
Friedrichö-ftadt/ lat. krillericoüsllium , eine wohlbefestigtestadt in Norwegen in der Provintz Aggerhuß, welche dem Königevon Dänemarck gehöret. An. 1712 ist dieser ort gantz abgebrannt.
Friedrichs-ftadt/ eine dem Hertzoge von Holstein - Gottorf«hörige stadt, in dem Hertzogthum Schleßwig, ln dem bczirck desländgens Stapelholm, hart an Rn grantzen von dem mitternäch-tigen Dithmarsen, wo der fluß Trenn in die Eyder fallt. Nachdeman. 1619 durch den zu Dordrecht gehaltenen ivnollu« die lehre derArminianer, oder so genannten Remonstranten, verdammt wor-den, retirirte sich eine ziemliche anzahl derselbigen in das Gottor-fischc gebiet, und erhielten von dem damaligen Hertzoge, Fride-rico III , erlaubniß, diese stadt zu ihrem auffcnthalt zu bauen, wel-ches an. 1621 geschahe. Anfangs bestund der Rath aus lauter Ar-minianern; als aber nachmals die meisten von diesen glaubens-genoffen sich zurück nach Holland begaben, fieng man an, auchandere religions-verwandte in den Rath zu nehmen, und zuletztsind die Lutheraner die stärcksten in der stadt worden. Es habenauch die katholische eine eigne Kirche daselbst,, welche von Hildes-beim mit Geistlichen versehen wird, und über diese findet manMennvnisten, Quacker und Juden allda. bclckreib.
Sctilelvv. unä Lolstein?. r. c. N p- lz6-
Friedrichswerder/ eine von den städten, aus welchen dieBrandenburgische residentz-stadt Berlin zusammen gesetzt ist, wovon ihr nachzusehen.
Friedrichswerth / ein prächtiges lust - schloß, r meile vonGvcha, welches Hertzog Friderich der ältere an. 1689 erbauenlassen.
Frienisperglat. Furors, wäre eine Bernhardiner-abtey in demBerner-gebieth auf der land-straß zwischen Bern und Arberg gele-gen, und gehörte unter das kloster Lützel. Einige melden, sieseyean. n;8 von Graf Ulrich von Seevorff; andere von den Grafenvon Thierstein und noch andere von Bischofs Guido von LaufanneSchifftet worden. Der Abt Peter hat sich kurtz vor der Reforma-tion seines lustigen lebens halber in dieser gegend bekandt gemacht,«ach der Reformation haben die Werner eine Land-vogtey daraus
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gemacht. Die einküMe -es Rösters werden theils an die arme«,theils auch an besotdung der Pfarrern verwendet. *
Friese/ stehe Freie.
Friese/ das vornehme geschlechtdrr Grafen und Freyherrenvon Friesen hat seinen Ursprung aus derSchwertz / und ist nach-mals in Metffm und Vvigtland gekommen/ allwo es sich vor mehrals 490 jähren bekandt .» ''
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.....pader
..^Marjwau/auch Aims-Ha„ptmann zu Menburg/
Eisenberg und Rvnneburg/ in Hochachtung gesetzer. Sein söhnHenricus / Freyherr von Friesen / ChurfürMch - Sächlicher ge-heimder Rach/ Cantzlec und Präsident im appeüauvn- gerichte/auch Dom-Probst der Stiffrs-kirche zu Merfedurg/ zeugte mitCatharina vvn Einsiedet aus dem Hause SchwemsdurgHeiittcunrund Carvlum. Von jenem handelt der folgende arttcul; dieseraber / nemlichCarolus/ Freyherr von Friesen/ wurde an. isiygebohren. Anfänglich war er Sultzbachrscher gehermder Rathund Hofmeister/ wie auch Cantzlev- und CammerM'E»-. Ilach»mals wurde er bey dem Churfürsten Johann Georgio l Cammer»Rath und Statthalter der gesummten regierung in der GrafschafftHeuneberg / verrichtete auch verschiedene Gesandschafften an demDänischen und Brandenburgischen Hofe. Erstarb an. 1686/nach»dem ihm seine gemahlin/ Justina Sophia von Raben / ver-schiedene kindcr gebühren. Unter denselben hat sich ChrtsiianusAugustus/ Gras von Friesen/ Chur-Sächsischer geheimer Rath/Canonirus zu Magdeburg und Dom-Probst zu Meisten / mitChristinn von Offenderg; Carolus/ Graf von Friesen/mit AnnaBeata Elisabetha von Ahlefeld; und Otto Henrtcus / GrafvonFriesen / Königlich-Polnischer und Chur -Sachstscher gehermder
ahel Sophia/
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hanm Georgro von Schleinitz; und Magdalena Sibylla/ erstlichBernhardo Htldebrando von Burgsdorff / und nach dessen todedem Chur -Brandenburgischen geheimen Rathe / Baron vonSchwemitz / beygeleget. Charlotta Justina hatte bereits in ihrerzanen lugend den rühm/ daß sie sehr nett Frantzösisch und gutLaremtsch reden können. An.i7i8florirte Clas/ Freyherr vonFriesen / Königlich Polnischer und Chur -Sachsischer Hvf-Rath/und ka. 01. Konigl. Poln. und Chur - Sächsischer Obrister. Aufdes ersten damaligem Ritter-gut Alkranstadt unweitLeipzig nahmderKöntg t» Schweden an. 1706 sein Haupt-quartier.
in pLneZ^nco, ^uem llixir ttcnri«» I.. ksr. L krielon, öi iii eM sckcuvll'-'m, ejuzque tillsm. prollr. sonsl. ZLX«
vo» 6e kem- crullit.
Friese / (Heinrich, Freyherr von) Chur -Sächsischer geheimb-der Raths-o reÄoi, wurde an. 1610 gebohren, und gieng im19 jähr seines alters mit einem geschickten Hofmeister auf die Uni-versität Leyden, allwo er über 2 jähr dem studieren mit grossemfleiß obgelegen, und sich durch seine gute aufführung bey Heinsio,Vvffio, Cunäo und anderen in grosse Hochachtung gesetzet. Hier-auf begab er sich nach Franckreich, und hielt sich sonderlich zuParis auf, allwo er gelegenheit hatte, sich mit Grotio, den Putea-nis und anderen öffterszu unterreden. Seinen rück-weg nahm erdurch die Spanischen Niederlande, und kam endlich zu Witten -bera an, allrvo sich seine eitern wegen der damaligen kriegs-unruheaufhielten. Er blieb daselbst, wegen des gelehrten Buchncri, einezeit lang, und schrieb einen ps-i-gyricum dem Hertzog Bernhardsvon Sachsen-Weimar zu ehren. Nachgehends begab er sich auchnach Leipzig , und an. 16; 4 begleitete er den Sächsisch-Altenbur-gischen Gesandten von Brandt auf den convem zu Frgnckfurtam Mayn. Nach seiner zurückkunsst gieng er an. r6z8 mit derChur-Sächsischen Gesandtschafft nach Prag , allwo sie die lehnempfangen solte, da er dann im »amen der Altenburgischen und.Weimarischen Höfe dem lehns-Eui beygewohnt. In dem folgen-den jähr wurde er zum Chur - Sächsischen Hof- Rath ernennet,nachdem er die ihm aufgetragene Gesandtschafft nebst dem ge-heimbden Rath, Friderichen von Metzsch, auf dem Churfmstlichmcoiiexisi - tag zu Regenspurg abgeleget. An. 164; resignirte er dieChurfürstlichen dienste, rersete nach gebrauchter saur-brunnen-cur zu Eger wiederum nach Franckreich, und blieb zu Parrs rn die6 monat. Hierauf gieng er nach Teutschland zurück, mit demVorsatz, nach Italien zu gehen. Doch änderte er Uchen wiederumauf zureden des Chur - Sächsischen gehennbden Raths, Adolph»von Haugwitz, und hatte nun vor, aufs neue Franckreich zu besä-hen. Die darzwischen gekommene andere Vermählung aber hin-derte ihn hieran, und kam er an. 1647 wieder nach Dreßden.Drey jähr darauf wurde er zum geheimdden Rath ernennet, undan. 16; 1 von seinem Churfürsten mit nach Prag genommen;aleichwie er folgends als dessen Principal-GesaMer auf denRerchs-tag nach Regensimra abgefertiget worden. Er vertrat da-selbst die hohe Churfürstliche stelle bey der damaligen Whl desRömischen Königs, und andern wichtigen Reichs-geschafften ,mCburfürstlichen coli-ßi° z» sonderbarem vergnügen seines Pnricl-valen; und bey dcm Kaystr selbst brachte er sichm solches anse-hen , daß ihn dieser aus eigner bewegniß samt seiner gantzen fami-