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Bukt besitzen solle. Er starb an. 1466 den »7 sept^von feiner an.dem gemahlm / Theda / Uco Foccvms Herrn zu Lehr tochter/Ennonem I und Edzardum 1 / der ihm beyderseits in der regierung«folget/ wie auch Uconem / so lm brautjgams -stände mit einervon Eqmond an. -z--7 gestorben/ nach sich lassend. Enno 1 /Graf in Ost.Fneßland/ wurde an. 1460 dm 1 jrm. gebohren/verlohr aber das leben au. 1491 km wasser/ da er in dem grabendes schloffcs.Frcydurg / als er dessen Amtmann / so ihm lose wertegegeben/ über das eiß nachsetzte/ ertrincken muste- Ihm folgtesein Bruder Edzardus I / so an. 1462 den -z ftbr. gebohren wor.den/ und wegen sernen tapffern thaten den namm des grossenerlanget / auch in dem religions-wesen die Veränderung eingesuh.ret/ worauf er an. i;r8dm 15 fedr. gestorben/ von Elisabecha/GrafJobannis zu Rlctberg tochter / 4 tochter und z söhne nachsich lassend. Von den söhnen hat der erstgebohrne/ Ulricus/ sicheinige zeit rn Spanien aufgehalten/ und bey dem Könige Carl diestelle eines Canimer-Herril bedienet / allein er kam blöde und aber.witzig wieder zurück / weswegen die regierung seinem bruder En-noni II aufgetragen worden. Dieser ward an. i;°6 gebohren/und gleichwie er von nakur eines sehr unbeständigen gemüths war/also war er auch m der rettgion sehr wanckelmüthig. Doch wurdeer in dem letzten rahre seines qlters wiederum anders sinnes / undließ sich cyfrig angelegen feyn/ die von seinem vater angefangeneresormalion zu vollführen. Worauf er/ nachdem er einen starigenkrieg mit Balthasar zu Esens gefuhret / an. 1540 gestorben.Gleichwie aber sein bruder Johannes in seinem söhne Maximi.liauo / den er mit desKavsers Marimiliani I natürlichen tochter/Dorothea/ gezeuget/ wiederum erloschen/ also hinterließ Enno II von seiner gemablin Anna/ Graf Johannis zu Oldenburg loch.ter/ eine desto zahlreichere nachkommenschafft beyderley geschleckts.Von den töchtern ist Hedwig an Hertzog Olkonem von Braun-schweig und Luneburg / Elisabekhaaber an GrafIohannem vonSchauenburg vermählt worden- Von den söhnen kam Christoph»,rus an. izöü in Ungarn um das leben; Johannes greng nachSchweben/ hatte aber daselbst das ungluck / daß er durch einenliebes-handcl mit der Königlichen Printzcßin Sophist dasjenigeembüste/ was ihn zum manne machte. Nach seiner zuruckkunfft inTeutschland führte er ein sehr tugendhaffkes und stilles leben/ underwiest sonderlich den flüchtlingen aus Franckreich grosse wohl.thaten / bist er endlich an- izyi den 29 sept. gestorben- Der ältestesehn/ Edzardus ist/ folgte dem vater in der Gräflichen regierung/zerfiel aber mit den bürgern zu Emden sehr übel / daß diese nichtallein im tumulte das Gräfliche schloß zerstörten/ sondern auchdem Grafen zu trotze Holländische besatzung crnnahmen / unddurch Unterhandlung der General.Staaken die Delffzylischen tra.taten zu grossem Nachtheil des Gräflichen Hauses erzwängen. Erstarb an 1599 den nncrtz/ nachdem er mit seiner gemahlt» Ca.tharina / Königs Gustav! in Schweden tochter/ gezeuget/ En-noncmIII; Gnstavum/ der an. 1565 gebohren/ und an. >60,verstorben; Johannem Christophorum/ so «ouveineur des Her.tzogkhums Lurenburg und Ritter des göldenen vliesses worden/und Carolum Ottonem/soan. 1^77 gebohren und an. 160; in Un«gärn das leben eingebüsset. Von den töchtern wurde Anna erstlichan ChurfürstLudwig IV in der Maltz / nachgehends an Marg.gras Ernst Aridcrich zu Baadcn-Dnrlach / und nach dessen tobeanHertzog Iulium Henricum zu Sachsen -Lauenbnrg / gleichwieihre schwester Maria an Hertzog Julium Ernestum zu Brauy-schweig und Lüneburg vermahlet. Unter den söhnen hatJobannesmit seines ältesten brndcrsEnnoms III tochter/ Sabina Cakhä-rina/ die Grafschasst Riclbcrg erhcyrathet/ und mit ihr gezeu-gct/ Ernestum Christophorum / Grafen zu Rictberg/ welcherohne linder von seiner Gemahlin/ Albertina Maria a-1» Baume /zu haben gestorben; Ferdinand»!» Franciscum und EnnonemMilippnm/ so beyde den geistlichen stand erwählet und endlichIohaiMM / Grasen zu Rietderg. Dieser letztere wurde von sei»ner gemahlm / Anna Catharina/ Graf Ernst Fuderichs zuSalm-Neiferschcid tochter / ein vater Maria Leopoldma Catha-rinä/ die eine gemahlin Gkaf Oßwalds von Borg worden; Fri.deriei Wi'hclmi / welcher im Eisaß wider die Frantzosen an. 1677das leben eingebüsset; Francisei Ankonii Wllhelmi / so den gelst.lichen stand erwählet und endlich Ferdinandi Marimiliani. Die-ser wurde an. iüz; gebohren / und nachdem er einige zeit in demgeistlichen stände gelebet / resignirte er/ und heyrathete an^iöz;ZohannettamFranciscam / GrafSalenrin Ernstens zu Man.dttscheid.Blanckenheim tochter/die ihm Mariam Ernestam Fran.ciscam/ erbin der Grafschafft Nrctberg / an. 1636 gebohren/ soan. 1699 den 6. ang. mit GrafMarimilian Ulrichen von Kaunitz vermählet worden.' Edzardi ll erster söhn / war / wre bereits ge.dacht / Enno III / welcher an. ->6; gebohren/ und nachgehendsdem vater in der regierung gesolqet / so er mit vielen stremgketten/die ihm so wol seine Land-Stände als die stadt Emdmverursachet/«führet. Seine erste gemahlin/ Walvurg/ Graf Iohannrs vonRietberg erb-tochter/ brachte ihm die Provintz Harltngen zu/ undnachdem diese an. 1; 86 / nicht ohne verdacht beygebrachten Mts/gestorben/ vermählte er sich an. 1; y8 mit Anna/ Hertzog Adolphszu Holstein-Schlestwig tochter. Aus der ersten ehe wurde/ wieschon erinnert/ Sabina Catharina / an Graf Iohannem ihren»heim / und Agnes an Fürst Gundackern von Llchtenstein ver-henrachck. Aus der andern ehe wurde Christina Sophia / Land-graf Philipps zu Heffen-ButzSach / und Anna Marra/ HertzogAdolphs Friderich zu Mecklenburg-Schwerin qemahlm.Vondensöhnen anderer ehe succedirte Rudolphus Christlamis / der an.,-sor gebobren worden/ dem vater nach dessen tobe / so an. -6r?erfolget/ m der regierung/ welche er aber nicht völlig r iahr fus-
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ren konle/ indem er an. 162z vor dem schlöffe Derum bey einemohngefehr entstandenen tumult von einem Kayserlichen Fähndrichins nncke äuge gestochen worden / daran er den folgenden tag ge-storben. Sein bruder Ulricus / so an. 1605 den -6 zul. gebohren/reglMe hierauf das land mit gutem rühm/ und starb an. 1648/von feiner Gemahlin Julian«/ Landgraf Ludwigs zu Hessen -DarmstMtochter/ EnnonemLudovicum/ Georginm Christia-num und Edzardum Ferdinandum hinterlassend. Der letztere da.von wurde an. i6;6 gebohren/ und starb den 1 jun.an.-668/nachdem er von Anna Dorothea/ Graf Albrecht Ludwigs vo»Criechingen tochter / ein vater Edzardi Eberhardi Wilhelm undFrlderici Ulriei worden / die sich beyderseits in krieas - drenste de»geben. Der älteste söhn/Enno Ludovikus/ wurde an.-6z2 den29 oct. gebohren / und von Kayscr Ferdinands III an. 1654 inden Reichs-Fürsten-stand erhoben / starb aber in seinen töchtern/Jiiliana Louisa und Sophia Wilhelmina/ wiederum aus. Ihmfolgte sein bruder/ Gevrgius Christianus/ gebohr.en an.r6z4 den6 fedr. Er wurde an. 1664 den r6 sept. in den Fmstm-Nach in-irvduciret/ welche würde er aber nicht ein völliges jähr besessen/indem ihn der rod an. - 665 den 6 jun. weggenommen. Im ubu-
er.incht allein/ gleichwre. seine vorfahren von der stadt^ubmund sttncn eigenen Land-Skanden/ vieles ausstehen/ so»!
Bernhard/ fiel thu," das land / als ihm die epecutlon/ wegen des Lichten«
Msst>m haules / so wegen der Agnes / Fürst Gundackers vonLlchtenstein gemahlm/ eine grosse Summe gelbes prätendirte/auf.getragen worden. Er hmterlteß von seiner gemahlm Christin»A^'wtta/Hertzog Eberhards zu Wurtemberg tochter/ Cyr stia»num Eberhardum / so erst nach seinem rode an. 166z den n oct.gebohren / und an. 1682 von König Christians V inDäncmarcömit dem elephankemorden beehret worden. An. 168z den; manvermahlte er ,ich mit Eberhardina Sophia/ Fürst Albrecht Ernst»vonOkttlngen tochter / die aber an. 1700 den zo oct. verstorben.Hleraufheyrathete er an. 1702 ein Fräulein von Kleinod/ die derKayser unter dem namen Gräfin von Sondhorst in den Grafen,stand gesetzt. Aus der ersten ehe sind ihm gebohren worden / Leo»poldus Jgnatms und Ulricus Fridericus/ so in ihren jungen jah.renwttderum verstorben; ferner Christma Sophia/ an. iü88!Maria Charlolta/ an. 1689; Georgius Albertus/ an. 1690;Carolus Emanuel/ an. 1692 Fridericus Wrlhelmus/ an. -09«;Augustus Enno / an. 1697; Julian« Louise/ an. 169«; undnoch eine andere Prmtzeßm/ an. 1699. Derjetztregierende fürst j-Georgnis Albertus/ und hat sich an. 1709 mit Christiana Lomse/Fürst Gcorgll Augusti Samuelis zu Nassau-Jdstein tochter/ ver.
Mahlet. m red. j-rikcjz. in o^ere ticrsl«!.
vt. ?. I. z r. 8 . -vorr
. Lrtgimelica/ (Franeiscus) lehrte die Medicin auf der nnive»sttar Padua / aüwo er gebohren/ und an. izzylm 53jähresenresalters gestorben. Sein bruder Antonius hat sich angelegen seynlassen seine schrifften zusammenzutragen. «i «>8
t/ceuni
Friqnano/ lat. r-rr-Hnm , ist eine kleine Jtaliani.sche Provintz in dem Hertzog.lhum Moden«/ welche sich bis an denfuß des Appenninischen geburges erstrecket und emigr städte «n sichbegreifft/ als Frignano/ Sestola/ rc.
Frignanq / (Thomas <te) ein Cardinal, gebürtig von Mo.den«. Seine eltern waren Adelicher ankunfft; er selbst aber tratin den orben der Minoriten, »nd that sich durch feine wissenfchafft,beredtfamkeit, wie auch andere gaben, dergestalt hervor/ daß ernach und nach ?>-oteNor auf der Universität zu Bononien / vrovin-ciai von dem Bolognesischen district, endlich aber den 6 jul. an.1 z 67 General seines ordens wurde. Das folgende jähr / weil ersich einem gewissen Münch/ namens Paululio / und anderen / diesich einem geistlichen leben mit besonderem eiffer gewidmet / gün»stig erwiesen hatte / beschuldigte man ihn eines irrthums in glau.bens - fachen. Er muste auch deßwegen anderthalb jähr die llnp-a.llon von seiner würde erdulden / erhielt aber zuletzt eine öffentlicheund k-lcnnc erklärung feiner Unschuld. Gregorius XI schickte ihnan. i;?! mit dem cvLrsÄer eines veuncii nach Genua / um dieallda entstandene innerliche unruhe beyzulegen / und als er solchesglücklich zu stände gebracht / einpfieng er an. i?7r zur belohnunadas Patriarchat von Grado . Bald hernach gieng er noch einmalals Päbstlicher r^unciul. nach Genua / um zwischen solcher Repub-lic und denen von Covern einen frieden zu befördern / auch unter-schiedene Italiänische Potentzen zu einer wider Bernabonemund GaleaciumVifconti zu be>vegen. Nachdem er beydes bewerck-stelliaet, und noch serner die von Padua mit den Venetianern ver-glichen , machte ihn Urbanus VI zum CardinabPriestcr des tttuls88. Nerei und Achillei. Sein tod erfolgte zu Rom um das iaheIc 81 Er hat commcnrsrios tkeoloZicor > ingleichem SÄUM ex».mmir'c»nonl^tioni8 8. NrißllcT hinterlassen. -nnxl. Xlin.
-Is»ck. c»rll. ckroa.
»nnsl.
irische/ (Jacobus war an. 1641 zu Seez in der Nor,«inndie aebobren / und beqab sich an. 166; unter die Benedictincxv u der 5 n^-!o-' 8. Manri. Er war in den Griechisch - und»V vortreßich belesen / wovon die wercke des hei-
Ambrosi?, Bifchoffs zu Mayland, welche er nebst NicolaoKurr^n -686 undi6y->N2V°>. heraus gegeben, em klare»r?uaM darlegen. Sein tod erfolgte am 169; m der Abtey zu
II theil. Ere Zw