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moncm Steniüm, Zachariam UrflUuÄ und Dan. TossanuM zuprLccpco^n. Von dar that er an. 1582 eine reise in Engellanb,hörte zu Oxford Ioh. Raynoldummnd zu Cambridge GuilielmnmMitakerum, wurde auch daiclbst an. 1^84 im in!, i^ccaig-cur-Folgende 2 jähr brachte er zu Heydelberg zu, aliwo man die ->c^e-miö „ach des Churiuruen Ludovici tod wiederum ausgerichtethakte. An. 1487 wurde er von der Niederländischen gemeine zuFranckfurt zum Prediger veriangt/welche stelle er auch bis an.i^-zbediente / da dieselbigesich durch verfoigung gantz zerstrcuete. An.i;94 wurde er/-- t-iior kUcoiogi^. zu Leyden , zuvor aber voctor zuHeydelberg. Selbiger prc>f-iüoi> wartete er fleißig und ruhig ab,bis er an. 160z Iacvbum Arminium zum colleMi bekam. Diesermachte ihm mit,einen neuen lchr-sätzen viel zu schaffen , welche ernicht allein auf dem angriff/ sondern auch in beyseyn der
Staaten von Holland zweymal darwider äistuiirte, einmal sie bey-de allein an. lüoZ in der Versammlung der Staaten von Holland ,unb zum andern mal im folgenden jähre fünff gegen fünffe. Esfruchtete aber weing, und wiewohl Armimus kurtz darauf starb,tonte doch Gomarus dessen lehre nicht dämpften. Wannenhero eraus Mißvergnügen, zumal da er vernahm, daß jenem ConradusVorstius iucceNiron lolte, an. IÜII die scgNcmit: zu Leyden verließ;von bannen kam er aufMiddclburg in Seeland,und wurde daselbstund l und !u»8- bis an. 1614, da er
zum rbenivZiL nach Saumur berussen ward , woselbst er
auch 4 tahr lehrte, gieng aber an. 1618 von dar nach Groningen ,aliwo er der oberste protüUtzr in der theologie und Hebräischenspräche wurde. In solchem amt soll er so fleißig gewesen seyn, daßman iemer m 22 jähren nur 2 mal im -ruNiwr,-- vermisset hat, daserste mal,als er an. 1618 nach Dordrecht der Arminianischencrovc, !ien halber abgefertiget,und das andere mal, als er nach Ley-dcn zu üdersehmig des übersetzten alten testaments gefordert wor-den. Er hat sich z Mal verehlichet, aber nur von der andern fraitkinder hinterlassen. Seine vornehmste arbeit war, daß er die bibli-schen bücher,sonderlich das neue testament mit coinmenrLrM erläu-terte. Im übrigen war er der lehre der LomrL-Lsmonü-rsiilen sehreifrig zugethan, und ein scharffer Uisturzro,-; welches er sonderlichaufbem «vuoäo zu Dordrecht sehen lassen, da er auch seine Hand-schuh aufden tisch warff, und Martinio einen kampff anbot, weiler ihm nicht beypflichten wolle. Er starb den 1 > ja», an. 1641.Seine sthrifften sind an. 164; zu Amsterdam zustimmen gedrucktworden. c,>s>rr»^ p. 79. Lib. L-ir. p. I7Ü. 6ro-
n«, cp. ;z. Lerü», NiltoriL ^ srciculoruin ; prLllsmium vie.
llircken-unU ickul-llLLt k. 2 c. 4 p. .09. L^/e. Oen-Mkslcic *
Gomatrudis / Königin aus Franckreich, der Bertrudis undBrnmilfis schwester , wurde an den König Dagoberten» I inFranckreich zu Clichy ohnfern Paris vermahlet. Er verließ sieaber nachmals unter dem verwand der Unfruchtbarkeit um dasjähr 629,oder wie andere wollen,6z z.
Gombaldus / (Joh. Ogier) zu seiner zeit einer von den vov-nchmstcn Poeten in Franckreich, war zu 8. Inst UeLussac ohnweitBrouage in Raintonge aus einem Adelichen geschlecht gcbohren,aber ein ' sUcr, und der Reformirteli religion zugethan. Zu Bour-deaur legte er den gründ seiner studicn, kam aber zu ende der regie-runq Königs Henrici IV »ach Paris , und bey der Maria Mcdi-cis in sonderbare gnade, daß er nicht allein einen freyen zutritt zuibr holte, sondern auch eine jährliche penllnn von > 2vo Reichsthlr..erhielt, welche man hernach biß auf8dd, und endlich gar bis auf4°o vermindert,die ihm bis an stiu ende gereichet worden, wiewohlauch solches znr zeit der innerlichen kriege untcrwcilen ins stecke»gmeth. Er ist einer von den ersten Mitgliedern dcr Frantzösischen-cgNcmii: gewesen, und zwar von denen, welche schon zuvor ihreEmMec bey kir. Courart an. 1629 hielten, woraus die sc^Ucmieihr WnllLmenr genonnnen. Er war einer von den dreyen, welchenan. >6;4die llsicurz dieser angehenden -c-w-mie zu cxLininireil auf-getragen ward. An. 16z 5 den 12 martii hielt er einen 6Wcur§ in derL-LNemie, welcher einer von den ersten war, so darinnen gehaltenworden. Er starb endlich an. 1666,da er fast 100 jähr alt war. Erhat verschiedenes geschrieben, als: sein , so grossen sp-
pttuium gefunden; ein hirten-gedicht, -rm-rs-ne genannt, ein vo.
!umen pvemstumvoiumen e^ilio^srum') volumen epiArLMmrNum;
OäNAi'fies; UNd rr 3 §icomoe^i 3 m welche V 0 N
den meisten hoch gehalten worden, wlioi e i^cscjemiL
j). Zz9; A lerrres ^vlonlr. OomkrLU^i
Gomberville/ (Marina le) siehe Ro^.
(Nombs / ist einer der 7 theile oder so genannten Zehenden odevLand-gerichten , daraus das Walliser -land bestehet , und zwar deroberste von dem Ursprung der Rhone , welche 6 pfarr-kirchen in sichbegreifst,und barmn Amen der Haupt-flecken ist.
(Nomer / des Javhets söhn. Einige halten ihti vor den vaterderGomeriten oder Llmmcriorum,eines nicht >veit von Syrien sichaufhaltenden Asiatischen volcks; andere hingegen vor den Urheberder Gallier oder Galatier, die auch Gomeriteu geucnnek ivurbcn.Allein die erste mcynung ist nach dem ;8 cap. des Propheten Eze-chiels die wahrscheinlichste, a»r,q. i. >7 c. 7. L«-
m-moir. clcs OLuic-s I. I c.p ks!e§. I. z c. 3 .
Gomera/ eme insul anfder Africanischen see, und zwar eineVon den Canarischen. Sie ligt zwischen der instil Teneriffa ost-imd zwischen der insul Fero west-wavts, hat eine stadt gleiches na-mens, wie auch einen haven auf der feite der insul Teneriffa zu.Carolus V hat sie zu einer Grgffchaffl gemacht, m» r>- Wilhelm
. WM ;ry
Perasa Ayala Herrerä. Es heist auch in dem Königreich D>r tt»der Prvvmtz Errifdie Hauptstadt Gemera. s. Li. «i«
G<-meres/völcker aus der Barbarey; siehe BereberLs.
^ ) Sein Vater Ludövicus com.
b m ^ ^ ' weichet es mitdet iißu-
h eit,!» der stadt Ha>n m der Ptcardie, und ließ sich durch die Sva-mer überreden, ünfchre seile zu treten, auch izoo mann von ihren,
u> die stadt einzunehinen. Es ge.aber bald,und zwar so sehr, daß er darüber starb. Obge«dachker ^zacobus, welcher sein ältester söhn war, und ihm in demü-cc° 3 i'et hatte, brachte es dahin, daß er mit seinenKrantzssischen trouppen der starckste in dem schlösse blieb, gleichwiehingegen tue Lwanier solches in der stadt waren. Er ließ sich aber
m> vater ver-üblichen brü»
^ !!»!, IN vci,c,! vas schloß seiner
milttcr und Antonio lle Vieuville clDrvilliers, welcher sein Halb-bruder war.. anvertraute. So bald er nach Brüssel gekommen,brachten ihn dre Spanier theils durch drohungem, theils durch ver-hcmungen dahin, daß er an sie beyde schrifftliche °>-circ schickte, denSpamern das schloß zu übergeben. Der letztere schrieb zurück, daßer es niemand,als ihm selbst, oder auf seinen befehl, wenn er ihn jnvölliger freyheit sahe, ausliefern könte. Der Grafvon Fuentesließ daram der mutter entbieten, daß er ihr die köpfst von ihren zsöhnen zujchicken wurde, ivofern sie nicht ihren vierten söhn, betterwähnten ssOrviüiers,aufandere gedanckeu brächte. Dieser,weiler anfalle weise von dem schlösse meister zu bleiben suchte, hatte imdessen mit den, Herrn von Humieres, des Königs Henrici IV Lieu-tenant in der Picardie, abrede genommen , daß er dessen trouvpeneinen freyen durchzug durch sein schloß verstatten wolle, damit siehernach die Dpanier aus der stadt vertreiben tönten. Dieses letz-tere geschahe auch, und dem ssOrvilliers wurden hernach 4 gefan-gene «spanische Hanptleute ausgeliefert, damit er sie als geißelnfür stine z drüder behalten möchte. Einer von des ältesten bru-ders, Iacobi Gomeron bedienten, vermeynte seines Herrn frey«heil ain gewissesten zuwege zu bringen, wenn er das fchloß zu Hamden Spaniern in die Hände stielen könte, machte daunenhero mitden gedachten 4 Hauptleuten und 6 andern einen aNfchlag, sich fowohl des fchlsß-chors, als der Person des -l'Orvilliers zu bemächti-gen , und bewercksielligte auch beydes m der that. Dock) weil derspanische succurs, den er von ^ Fere erwartete, zu lange aussenblieb, nahm ber Herr Plainville, welcher Mit einem FrMtzosifchenvegiment in der stadt lag, das schloß-rhor wieder ein, und rek-rustttden ö'Orvilliers in feinen vorigen stand. Weil aber dieser zu allemnnglück vorher den oberwähnten 4 Spanischen.hauptlcnren ihrefreyheit versprochen hatte, und durch den Plainville solches zu hal-ten genöthigt ward, so gebieth seine Mutter' nunmchro aufs neue intodcs-angst wegen ihren ; gefangenen söhnen,und in gewisser Hoff-nung, daß u'Orvilliers durch Übergebung des schlosses dieselbe» vonder gedrobeten Hinrichtung befreyen würde, so bald er nur eMe ge-nügsame Spanische macht in der nahe sähe, schrieb sie an den Gra-fen von Fuentes, daß er mit seiner armee heimlich anmarschieren,und das schloß in besitz nehmen solle. Dieser kam zwar; alleinu'Orvilliers war auf keine art durch seine Mutter zü bewegen, daßer ihn mit seinen trouppen eingenommen hätte; vielmehr trug erdas cvmmsnclo von dem schloß dem obangeführten Plainville auf,welcher die Spänier so empfieng, daß sie sich gezwungen sahen, zu-rück zu inarschiren. Die mutter kam War selbst zu dem Grafenvon Fuentes,erwieß,daß ihre absieht redlich gewesen wäre, und batflehentlich um ihrer kinder leben; er wolle aber keine entschuldi-gungen annehmen, sondern ließ augenblicklich ihrem ältesten söhn,welchen er mit sich führte, den Proceß machen ; da er denn verur-theilt ward, als eiü verrätheb und beleidiget der Maiestat (weil erziemlich den anvertrauten platz denjenigen zu übergeben sich gewei-gert - von welchen sein Vater und er selbst solchen empfangen) imangesichts der armee und der vestung Ham enthauptet zu werden,welches Man auch ohne Verzug all ihm bollzbg. Die Fräntzoseitwaren hierüber so erbittert - daß sie an 6 Spanischen Hauptleuten,welche sie in der stadt Ham ehemals gefangen und Nach 8 . Quen-tin geschickt hatten,reprcMMen gebrauchen wollen z allem der Mar-schall von Bouillon verhinderte es iwestimd zwar Um soviel Mehr,weil der Hingerichtete Iacodus cle Gomeron es niemals recht Mirihrem Könige gemeynt. Der Ertz-Hertzvg Albrecht ließ Nachge-hends des Ue Gomeron 2 bruder auf freyen fuß stelle», Mw »On-villiers, weil man auf dessen treue sich nicht recht verlassen runte,ward durch den Grafen von 8 -Paul äistE, dasvon dem schlösse zu Ham einem ander» abzutreten» >"».
cie krsnce r. z p. 1,47. Lc-.
(Komet LiudaV-Rerrl/(Alvärez) ein Spänier, gebürtig vollG^Mrara, unter die ^ce. von Toledo gehörig, war emer vvmAdel,und wurde anfänglich ?->8- bey Carolv/weMm hernach Kam
kLSdKW^
beschreibung IEsu enthalten ist,welches er dem Pabst Adriano VI
2 icirte. So bat er auch die ^'^Paull; ^keyrachW einenis: und die 7 bnß-psalmen in verse gebracht. Er yetiratvere einenatürlichetochterdesHertzogsvonJnfaMadd, nndstarbdeni4ttstön. izzs un jähre seines alters. L 8 .b>.
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