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An. i6rg ward er in seinem Hause zu Landen von einem, namensHaywood / welcher ihm viel jähre gedienet, nnd keine genügsamebelvhnung davor empfangen hatte, in seiner schlafkammer derge-stalt verwundet , daß er sterben muste , woraufder Mörder mit sei-nem eignen schwerdt sich entleibte. Man begrub ihn zu Warwickund setzte folgende Worte aufsein grab: Fulco Grevile,em diener derKönigin Elisabeth / ein Rath des Königs Iacobi und ein freunddes Ritters Philipp Sidnep. Weil er niemals verheyrathet gewe-sen , so folgte ihm in der würde eines Lords Broock (vermöge einerabsonderlichen Königlichen Verordnung) seines vatern bruders Ro-bert! enckel Roberlns / dessen vater gleichfals Fulco geheissen. Die-ser Robertus war ein Herr von sonderbaren gaben; als er aber dietrouppe» des Parlaments, welche Litchficld Close belagern sollen /commandirte , verlohr er in einer ->sion sein leben. Seine gemah-lin Catharina, eine tochter Francisci, Grafen von Vedford , ge-bahr ihm 5 söhne, von welchen Eduard und Algernoon in ledigemstände stürben. Der älteste, Francistus, luccecsirre ihm / starb aberunverheyrathct. Hierauf kam die würde eines Lords Broock aufdessen jünger» bruder, Robertum / welcher mit der tochter nnd ein-tzigen erbin des Ritters Wilhelm Dodington von Bremer / sichverehlichte/ und r töchtek mit ihr zeugte i) Annam, eine gemahlinWilhelmi / Grafen von Kingston; r) Dodington / eine gemahlinCaroli, Grafen von Manchester . Weil er also keine männliche lei-bes-erben nach sich ließ, so succ-Arte ihm sein jüngster bruder, Ful-co, welcher Saram Dashwood/ eines Aldermanns von Londen tochter, heyrathete. Die mit ihr erzeugte kinder waren (,) Fran-cifcus / fein Nachfolger, welcher von Anna Wilmot, einer tochterJohann Wilmots, Grafen von Rochcster, ein vater Fnlconis/Wilhelmi, Elisabetbä und Catharinä wurde; (2) Algernoon; (;)Dodington; (4) Robert, welcher in der fremde starb; (;) Calha-rina, vermahlt an Baptistam Noel, Grafen von Gainsborough,und nachmals an Jokannem Sheffield, Hertzog von Buckinghain;(6) Anna; (7) Elisabeth; vermahlt an Franciscum, Lord Guil-ford; (8) Sara; (9) Maria; (10) Diana; (11) Hcnrietla, vek-heyrarhec an den Ritter Jacobum Long von Draycotte in Wilts-hire. //, 66.
Grevin/ (Iacobns) war von Clermont rn Deanvaisis gebür^tig. In seiner jngend .legte cr stch sehr auf die pocsie/ trieb aberdabclssunter Ioh. Gorräo das NucNum ,iicN>c,nL. und wurde heid-rne-Uc»? bey sscs Hcrtzogs Philibcrti Emannclis von Savoyen ge-mahlin/ die ihn auch gar werth hielt. Er starb an-157°- Man
hat von ihm Pältium corpon's bumsin b-cvc.n eiuci>^rio> c,n ; und
verschiedene po-m-ia. auch andere biichcr / so er in das Frantzö-stschc übersetzt hat / worunter Ioh. Wierii «Ze »L-
monuM. Vetslli LnsromiL iiv. 4z Nivl.
kr-nc. Tesi/re/'eic-Z, rom. 1.
Greyphswalde / oder Griphöwckldk/ ist eine vornehmestadt in der Pommcrischen Grafschafft Gutskow gelegen. Sie hatihren namen von der waldigten gegend / den Ursprung aber vondem klostcr Eldenau. Sie bekam ihre maurcu allererst an. 12;;/und hierauf nahm die Handlung milden Niederländerndcriiias»sen zu/ daß die stadt den Mönchen/ welchen sie eigenthümlichzustünde/ fast allen gehorsam versagen wolle/ biß es lersttch dahingediehe / daß sie Uratislaus III / Hertzog in Pommern / vermintelst eines hierüber anfsgcrichtcken Vergleichs von dem Abt von El-denau zu lehn empficng / welches aber durch Veränderung der zeitnachmals abgethan / nnd der ort dem Hertzoglichcn Hause eigen-thümlich übergehen wurde. Die Universität ist von Hertzog Ura-tislao lX an. 14^6 Misstet / wiewol sie erst an. > >47 durch Hcr-tzogs Philippi I Müdigkeit in rechtes auffnehmcn gekommen. An.16z; istsic Mit den ctnkünfften des klostcrs Eldenau bcschenckel/und»mter König Carola XII von «chwcdcn in bcffcrn stand gebrachtworden. Der Cantzlcr dieser Universität ist sonstcn der jcdcemallgeBischofs von Camin gewesen. Zur dcqucinljchkcik.dcr Handlungdienet der an der einen feite der stadt gelegene grosse sec / aus wel-chem ein canal in das mccr gehet/ durch den man zwar nicht diegrossen schiffe/ doch aber die waarcn selbst hin und wieder bringenkau. An. 16; 1 muste sich die Kayscrltche besatzung / welche den ei-nigen jähren her den ort zu einer - sestung acmach, hatte/ auden König von Schweden ergeben/ welcher die stadt auch im Wcst-phälischcn frieden behalten. An. 1078 ist sie von Churfürst Fr,de-rich Wilhelm eingenommen / aber in dem darauf erfolgten frjcdenwieder an Schweden abgctrctken worden. An--7 >; ist die stadtvon den Russen übel zugerichtet/ und fast gäntzlich acoant wor-den; darairk bekam sie die Preußische besatzung/ welche an. 171czwar von den Schweden a->"8>rt wurde/ doch musten diese nochin diesem jähr gantz Pommern/ und also auch diese stadt den Nor-dischen Alliirten überlassen.
Greussen / eine feine stadt an dem wasscr Hclbe iuThünngell/dem Fürsten zu Schwartzbura«Sondershausen gehörig. In demzo jährigen krieg ist sie 2 mahl von den Kayscrlichen geplündert/und an. 1687 durch eine feucrs-drunst eingeäschert worden. o/E.
tvnr. rcr. IMur. t. i p. i;8 l'q. > 4 LN§fc>ci. cbroii.
gre
Hlir. rcr. Unir. t. i p. ,;!i lg.
Greuth/ ist eine Freyherrliche familie in Schwaben ; Siewaren sonst alte Edellcuthc / ehemals die Stoffel genannt / hat-ten jhr stamm-hauß vhnfern Clingnau/ an einem ort genannt imGreuth/ daher auch ihr name geführet wird. An. 1005 hat einervon diesem haußaufdemAdelichen kampffzn Schwäbisch-Hallden sieg davon getragen. An. 1184 war Ita Clostcr- Irau zu Lce-dorff; an. 1461 Christoph/ Abt zu 87 Blasn/ an. !>>8Joa-chtm/ untcrschrciber in Zürich / an. 1121 kricgs« 8ccec»nu; zuNom unv an. Gesandter anPabst Adrianum VI wegen aus-
stehenden solden; dieser hat sich wider Zwinglium in M—-fachen hefftig ereysert /. zöge darauf aus Verdruß nachPerschwvl/ und bald Wetters auf Rom / da er zum Ritter oÄ
gen worden / und an. 1527 nicht ohne argwohn hchgebeack^glffts gestorben; dessen söhn Christoff ward Abt zu Mu -i. Vondessen nachkommen,ist Agnes zu Seckmqcn/ und Maria CäM
bey ansang des 17 sec. zu Schanis Aedtißin gewesen; Aeaid üsaber sctt an.17,0 blß auf gegenwärtige zeitKayserl. Abgesandter
in GrauSündten. ?. z p. ^
ttelv. Lirciien-gescli. k. - n.
Zclivv. li.. /iciei.
281-^84.
Greursch / siehe Groitsch.
Grerv / (Nehemias) ein sehr berühmter und 1Englischer ^,^ m>d pkn»l°pNu5. storirte zu end des secnssEr war ern söhn Obadiä Grew/ eines ?----t>yrerianjschen wmi!weleyetsich durch sein guten Wandel und etliche prEisch " schrjfftmbekandt gemacht/ und an. 1L89 gestorben. Nehemigs lasierlugend auf einen sonderbaren Inst mit Philosophischenunkersuchun.gen dernamr/ und orachtc es durch seinen durchdringende,! ochdarinnen sehr hoch; deßwegen er nichtmireine grosse medlcinMeprsx-n in Londcn hatte/ sondern auch in dem -»mZi» der^'cü.rum . wre auch m der Königlichen societat ein angesehenes Mlk-gltcd war. Ob er gleich vrel zelt aus das ku«m.m L-aicum Mverwendete/und darinnen schöne neueecffndunqenge-habt / ließ er sich doch zu dem noch das Nugium bey ReligionimvBibel sehr angelegen seyn; wie davon zeugen kan seinl^cra, welche zu Londen an.. 17°l in fol-heranß gekommen/ dar-limen er oie warhelt und furtrcfiichkcit der heil. Bibel aufemebe-sonderc art darthut. Sonst hat man von ihm auch in Englischer
spraach: k.1ulLU,a tocietÄcis lieg.; LEomen vciltriculorum LIlircttiiiorum Lmm»Nun1; Lnzkomism plLnkRruii,: vielobss^vgtionxz,
als a- morbom Ncne und andere/ welche in den ttLmEonLujtoc>«. /rn§i. gefunden werden. Er starb nicht lang nach dem an-sang des i 8 !cn sttuli. o 5 ctz'Ltcg lMniM. r'l-asä.
scsipr. *
Grey / ist eine von den ältesten und vornemsten stmnlicn AEngelland, deren Ursprung und namc von Rollone, oder, wie ihnandere ncimen, Fulberto, a- Croy, einem Cämmcrer des Hcrtzogsvon Normaiidic, Roberti, und einem vater von des Englischen Königs Wilhelmi 1 mutcr, Arlctta, hergeführt wird. Von des ge-dachten Rollonis männlicher nachkommenschafft haben unterschie-dene zweige fiorirt, von welcher die Lords Grey von Rotherßeld/die Grey von Codnovre nnd die Grey von Willen nach etlichenß-,ic> sti«,>e„ wiederum ausgegangen. Von denen, welche sich er-halten , sind sonderlich zu mercken die Grey von Ruthvn, und dieGrey von Groby, deren jene den Gräflichen, Marggräflichen undznleltt Hertzoglichen titul von Kcnt, diese aber den Gräflichen rilulvon e^lamsord erlanget. Alle beyde haben ihren ursvrung von Ro-gens n^Grey, einem jüngern söhn Iohannis, LordsGm vonWilton. Dcrstlbe machte sich in dem 14 Ncuio, unter dem KönigeEduards II, in den Schottischen kriegen berühmt, und Zeugte mit
Elisabeth, einer tochter Iohannis, Lords Hastings von Äderga-
vmny, und einer von den erbinnen Wilhelms von Valence , Gra-fen von Pcmbroke, (1) Johannem, welcher nach Verrichtung vie-ler tapffcrn thaten, noch bey des vatcrs lcbzciten, unvcrheyrathekstarb; (2) Neginaldum. Dieser Mccccürte an. i;e4 seinem vater/diente in den Frantzösischen kriegen, besaß nebst vielen andern län-dercyen, das castcll Riilhyn in Denbigshire (welches zu Eduardilzeiten von Rogcrio n- Grey gebauet worden) und ward biß an sei-nen tod, welcher an. 1 z 89 erfolgte / z» allen Parlamenten bernffen«Sein söhn nnd Nachfolger / Regmald/ hatte viel streitigkciten mitdem berühmten Jrrländcr / Oivc» Glcndover/ und muße sich vondemselben / nachdem er in dessen Hände gefallen, mit einer grossensumma gcldcs rantzionircn. Im übrigen diente er den KönigeNHcnrieo IV und V in ihren kriegen, beydes zu wasscr und zu lan-de , und starb erst an. 1440. Von seinem söhn erster ehe / Johanne/welcher Ritter des hoseiibandes war, und noch bey seinen lebzeitenmit tod abgicng, stammen die Grey von Kent her; hingegen vondem älteste» söhn andrer ehe Eduards die Grey von Stamford .
Des gedachten Iohannis söhn / Edmimdus, lucceMe. seinen!großvater, und stund in sonderbaren gnaden bey Henrieo VI / den!er kriegs-dienste leistete/ wie auch bey Eduardo IV . Daher gescha-he es, daß er nicht nur sein vermögen / sondern auch seine ehren-tttul um ein grosses vermehrte. An. 146; ward er zum Lorv-Schatzmcister von Engelland,und an. 146;,aus einem Baron Ha«stings von Wcysford lind R»tbyn,zum Grafen von Kcnt gcnmcht,welches letztere die Könige Richardns III Und Henricus Vls öe-srattigteii. Er starb an. 1489 und hinterließ von Catharina, einertochter Hcnrici Percy , Grafen von Northumberlaud, Georgwin.Dieser war einer von den vornehmsten, welche mit Caspar, H,e»tzog von Bedford, einen zug in Ftanckrcich thaten, auch hielt erMan. 1497 sonderlich wohl wider die rcbcllen aus Coniwal. Hrzeugte mit Anna, einer tochter Richard, Widvile, GcaftliRwcrs,Riebardum, und hernach mit Catharina , einer tochter WlM»Herberts, Grafen von Pcmbrocke, Henricum, mit dem zunamenGrey von Wrcst, »nd Antonimn, mit dem Zunamen Grey voBranspeth. Nach ftinem tod an. i;c>; weceHM ihm sein alsilwsöhn Richard. Dieser begleitete Heilrictim VIII bey der mag-rung von Tcrouanne, »nd ward zum Ritter des bostnbandes g -macht. Von seiner gemahlin Elisabeth, einer tochter des MiWilhelm Huste, hinterließ er an. 1541 (andere sitzen i;rr)vstarb,keine lclbcs-crbcn,auch fast gar keine Mittel, indem erbev dalles mit spielen durchgebracht. Um dieser ursüche willen drauw
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