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den Crtz-Bischöffa, zu Mayntz, Cöllir und Trier / und denBischöfen von Straßburg, Metz und Speyer erwählet wox.den. c>) Er hatte mit seinen ; gemahiinnen Elisabeth, Gertrudvon Oesterreich,,und Beatrice von Brabant, keine linder,weshalben der Thüringische jtamm mit ihm zu ende giena, undüiccc-lirte hernach m Thüringen Marggraf Heinrich vonMeissen,in Hessen aber Heinrich das kmd. 0 n-ffo,-. ^ z-L«»..
r. 49. p. -;o. ch ^ 4 /-. Zrj LN. irr; teg.
< 7 E 4 -ir ckron. VloZunc. sp. Urki 5 . p.;7;. (c §e«<sn. 1246 Scleg. <l, s. (ll zZ ?.n. 1246. const 8-!^rr/-k>'rr
berictic von I-snclgr. klsinriciiz in liiürin^en Kum, I^önivz^Lkl,öe F/k«K»r snrig. ItenLc. p. 4^ tegc^.
Layser von Lonsiantinopel:
henricus / ein Frantzos, tuccestixte seinem bruder BalduinoVIII / der zugleich Gras in Flandern war,in dem Constantinopoli-tanischen Kayserthum. Als er die post von Balduini gefangen-schafft bekommen,nahm er gleich die regierung über sich, und wurdean. lass gekrönet. ,Die Griechen, welche des regrments der La-teiner gantz uberdrußig worden,wollen solch joch unter dieser neuenregierung vollends gantz abschütteln, wurden aber von Henricoüberwunden und geschlagen. An. 1210 straffte ihn der Pabst we-gen einiger den geistlichen vorgeschriebenen gesetze. Endlich starber zu Tbessalonich an. 1216, und zwar, wie einige sagen, wurde erdurch gisst hingerichtet. Petrus von Courtenay,Grafvon Aurerre,welcher sich mit seiner schwester Jolanta vermählet, lucce-ürteihm. LoFoeLe^cdro,-. Krce-L 2NN. 6^e-
I. r. v« c 7 «»FL liiN. c!e Lonksnr.
henricus I, Hertzog in Böhmen,und Bischoffzu Prag ; sieheBrzetislaus Henricus.
^euricus II,Hertzog in Kärndten und Königin Böhmen,kam wegen seiner gemahlin Anna, die des letzten Böhmijchen Königsaus Primislai I stamme, schwester war, nach dessen tode an. i;o6auf dem wahl-tag in Vorschlag; wen aber ein theil der StändeaufRudolphum von Oesterreich, Kaysers Alberti I söhn, gestim-met,und dreier sogleich mit einer armee kam,muste er zurück stehen.Nachdem aber Rudolphus gleich im folgenden jähr gestorben, kamer, ohnerachtet aller mühe, die der Kayser Albertus vor seinen an-dern söhn Fridericum anwandte, aufden thron. Weil er aber dasgcld nur aus dem Reich nach Kärndten schleppte, und auf nichtsals sich zu bereichern dachte, verlohr er die liebe seiner Unterthanen,die ihn nur spotts-weise den krämer oder kauffmann nennten,und verursachte, daß er von seinen Unterthanen auf einer allgemei-nen Reichs-versammlunq an. 1520 wiederum abgesetzet wurde,und kam Johannes von Luxemburg, Kaystrs Henrici VII söhn,
au seine sielte. bitt. Lokem. 494. L. 8
f>. Z78. L^/sr/r, epit. l. z c. 17 iniiceil. clec. 1 !. 7 Hcr. 1 c. Z4.
Röntge in Lastiken:
henricus I, war Alphonsi IX söhn von Eleonora au§ Engel-land,und i'ucccciirte seinem Vater an. 1214, da er nur 7 oder 8 jähralt war. Erwurde an. 1217 durch einen dach-ziegel erschlagen,alser in einem thuen spielete. rcr. bitt. bb. 8. iib. n
r. 8 6.
henricus II, -l- 1 - rtterccll zugenennet, Graf von Trastamare.Er war Alphonsi XI natürlicher söhn, welchen er nebst 4 andernvon einer -Zureite gezenget'; von seiner rechten gemahlin aberMaria von Portugali hatte er Petrum,so mit recht der grausameungenannt wurde, als welcher seine eigene gemahlin, seine muttcr,einen von seinen brüdern, nebst vielen andern mehr ermordete, undseinem vater in der regierung folgere ; weshalben dieser Graf mitdem grösten theil des Königreichs sich wider ihn austchnete. Petrus schlug Hcnricnm, welcher so dann in Franckreich stohe, daselbst vonCarola V hülffe erlangete, und gantz Castilirn unter sich brachte.Nichts desto weniger wurde Petrus an. 1; 67 wiederum eingesetzt,und Henricus durch hülffe der Engelländer geschlagen. Allein dajener wiederum zu lyraimisiren anhub, wurde Henricus von neuemin das Reich geruffen, welcher mit hülffe der Frantzosen Petrnmbis nach Montiel verfolqete,und ihn daselbst an. izüy töLtete. Al-so kam die crone von Castilien an Henricum und seine Nachfolger,welche sie noch bis anfdiescn tag besitzen. Die Könige von Ara-gonien, Navarra, Portngall und Granada , ingleichcm Johannesder Hertzog von Lancaster,Königs Eduard! in Engelland lohn,wel-cher Petri Lrucleüs tochter zur gemahlin hatte, bemudeten lieh,Henricum von dem thron zu stürtzen ; allein er schlug sie alle miteinander, wurde aber dennoch zuletzt durch den König von Grana-da an. iz7y mit gisst vergeben,oder starb,wie einige wollen, ampo-dagra. Sein söhn Johannes folgete ihm in der regierung. 6-----^-
biff bÜspLii. >. 2; c. 20. Lr»Z/M pL«. Z c. 19.
i. 17. bild cle Lrck. I.«.
henricus III, Iohannis sthn,der kränckliche zugenannt,we-gen seiner schwachen conltbmion, >ucc-ci>rte seinem vater an. i z yo,da er nur i i iahr alt war. In währender seiner Minderjährigkeitwurde das Königreich durch diejenigen, so sich der regierung an-masseten, sehr zerrüttet, zumal die o^ncic., die meisten tafel-guteran sich gezogen, so gar, daß der König Henricus, als er von der jagdeinsten zurück kam, seinen mantel versetzen muste, ehe er etwas zuessen bekam. Die scribmten erzehlen von ihm, er habe bey derglei-chen anlaß auf erinnerung einiger getreuer dieneren etlichen ga-stereyen seiner Grossen verkleidet zugesehen, nnfwie er also durchseine äugen überzeugt worden, daß diese zwar Königlich, er aberkaum als ein edelmann lebte, hätte er bald hernach eine anzahl Lie-
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^"i 'llMfehr aufwarteten, befragt, wie mancheKomge von Castilien em ,eder aus ihnen gesehen hätte. Als nuneiner von dreyen,ein anderer von vieren,die älteste von fünffen svra-
viel jünger, kennete de-ren bey dutzendem Solche Komge aber wären sie, die Grosse, süh-reten aber ihren Königlichen Pracht aus seinen Mitteln, die sie sichMit unrecht zugeeignet; jhme wäre es ungelegen, dergleichen un-bill langer zu erdultenzrc. woraufer sie genöthiget,das meiste wie-der heraus zu geben. Er brachte nachmals seine aufrührischen un»terthanen wieder zum gehorsam, und schlug die Könige von Portu-gall und Granada aus ieinem lande zurück,lebete aber nicht so lang,daß er den suc-ek semer waffen wider die Mauren hätte sehen kön-nen,sondern starb zu Toledo an» 1406,1m 28 jähr seines alters. Erhinterließ von Maria aus Aragonien Henricum und Isabellam,die ihm in der regierung folgten. iz L19.
z,. ; c. rz. *
henricus IV, der ohnmächtige und freygebige zugenannt,Lcceöirte seinem vater Johanni II an. 1454. Im ansang seinerregierung legte er einige sireitigkeiten bey, die er mit dem Köniavon Navarra hatte, und ergriff hierauf die Waffen wider Ismael den Konig von Granada , und hernach wider den Muley-Hasen.Nachdem er sich von seiner ersten gemahlin Bianca von Navarrascheiden lassen, vermäblete er sich mit Johanna von Porta. Weiler aber vor sich nicht vermögend war Ander zu zeugen, so bat er sei-ne gemahlin, daß sie sich hierzu eines favoriten Bcrtrandi cie izCueva bedienen möchte. Hierauf gebahr die Königin eine tochter,welche Johanna,oder wie einige wollen Elisabeth genennet wurde.Verwand <i- --- Cueva aber wurde zur Vergeltung seines hierinnenerwiesenen gehorsams zum Grasen von Ledesma und zum Groß-meister des ordens 8. Jacobi gemacht,wie auch zu den besten ehren-ämtern im Reiche befördert. Hierüber erzeigten sich die vornehm-sten Herren des Reichs sehr mißvergnügt, und bemüheten sich, abervergeblich/ Henricum von dem thron zu stürtzen. Als er an. 1474zu Segovia dieses zeitliche gesegnete, erklärete er seine vorbesagtetochter Johannam zur Cron-erbin,welches dannenhero einen kriegzwischen ihr und Henrici schwester Jiabella, so an Ferdinandmnvon Aragonien vermählet war, vcrursachete, der endlich so ablieff,daß die letzte den sieg, und also auch die crone erhielte. 1. rr
liiis. i 4 !st>Lr>. Laale/'/c«». s
Ltt/rrö I. z. cxsmpl. I. 9.
henricus von Castilien,Ferdinand ! III söhn, ergriff die Waffenwider seinen bruder Alphvnstim , König von Castilien und Leon,wurde aber geschlagen und genöthiget, 8. Ludovicum und Caro-la m I Könige vonFranckreich und Sicilien,iim bülffe anzustehen.Der letztere erwieß ihm grosse freundschafft, gleichwol erzeigte sichHenricus dargrgen so undanckbar, daß er Conradinum wider ihnaufwiegelte. Allein Carolas schlug dessen armee, ließ Conradinumenthaupten,sttzte Henricum in einen eisernen käsig mit einer grossenkette um den hals, und führete ihn solcher gestalt durch Neapolisund Sieisten mit sich herum. ^eLe^diik.a-8. Luu,s.
Lönige von EngeUand:henricus I, mit dem zunamen Liericu-, wegen seiner gelehr-samkcrt. Er war Wilhelmi des eroberers jüngster söhn, und ll-c.c-ci rte an. noo seinem bruder Wrlheimo II Kuto. Sein ältesterbruder Robertus war gleich im gelobten land, als Wilhelmns IIdurch einen ungiückiichsfaU getödtet wurde. Dieser gelegenheitbedienete sich Henricus, und nahm in dessen abwestnbeit besitz vonder cron. Als Robertus zurück kam, wolle er sein glück versuchen,und setzte eine armee bey Portsmouth aus land, wohin viel Engel-länder'zu ihm kamen. Er ließ sich aber bald in der güte dahin be»reden, daß er gegen eine jährliche p-nilo» von marck die croneHenrico überließ. Ja, als er im folgenden jähr seinen bruder zu be-suchen wieder »ach Engelland gekommen, ließ er auch diese psnücmnach. Es reuete ihn zwar hernach, und wolte aufs neue einen krieganfangen. Henricus aber kam ihm zuvor, siel in die Normanbieein, schlug ihn in einer schlacht, und als er ihn gelangen bekam, be-mächtigte er sich des gantzen landes, und behielt Robertmn bis aufdessen tod fast jähr lang gefangen, (siehe Robertus IV (III)Hertzog der Normandie .) Er machte hierauf seinen ältesten söhnWilhelm zum Hertzog der Normandie , welches nachgehends einebeständige gewohnheit blieb, daß nemlich die ältesten löhne derKönigen in Engellmd zu Hertzoge» der Normandie gemacht wur-den, bis endlich du Normandie an. 1260 an dieIrantzvsen kam,und hingeaen die pnvintz Wallis von den Engellanderrr völlig er-obert würde, da den, die älteste Printzcn der Königen jederzeitPrintzen von Wallis genennet worden. Sonst erhielte Henricusdurch seine gute regiewng die liebe aller Unterthanen. Seinen ei-genen Hof retor.nirte!r so, daß alle seine Unterthanen daran einerempcl nehmen kont«l. Denjenigen, die vor seiner zeit der Cronetwas schuldig gewesn schenckte er alles, setzte die Engellanderwiederum in den fteyei gebrauch des stuers und lichtes, und sichre-re die gewohnheit dermchtlichen wachten ein. Den erben des ho-hen Adels gab er das jrivii-gium. ihre erb-guter frey zu besitzen,ohne daß sie selbige erst >on ihm lösen dürfften, und verpflichtete sie,dergleichen auch ihren chens-lcutheii zu verstatten. Dem unternAdet erlaubte er, in heraths-sachen nach eigenem gefallen zu ver-fahren, ohne daß sie gehilten wären, bey ihm erstlich erlaubniß zusuchen, jedoch daß sie ncht mit seinen feinden sich verheyratheten.Er verordnete auch ein >ewiß maaß oder ekle nach der länge seineseigenen arms, die durch ehends im kauffen und verknusten gebrau-chet werden solle. Dasimge aber, womit er sich sonderlich bey sei-nen Unterthanen in gmrstetzete,war, daß er die gesetze Königs Edu-
2) vyy; ardk