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; söhne und ? töchtek. Der erste söhn war Ludovicus XIII - wel-cher ihm folgte; der andere starb gantz jung aiu iSn; der dritteaber war Gaston Jean Baptist« von Franckreich, Hertzog vonOrleäns , welcher an. iSog gebühren / und zri Mols den 2 ftvr.an. i66o verstorben, Die Printreßinnen wärest Elisabeth, Chri-stin« und Henrietta M-wia: Die erste wurde an. 1615 an Phmv-Pum IV, Köstig von Spanien , die andere an den Hertzog Victo-ren« Aistadeum von Savoyen, und die dritte an Carolum I, Komgvon Engelland, vermählet. Über diß hatte er noch von 4 "Hineilenn natürliche kinder vor die seinen erkannt. Von der Gabriele vonEstrees, Kiai-guifln von Mostceati, hatte er Cäsarem, Hertzog vonVendome, welcher zu Paris den 22 oct. an. 1660 verstorben;Alerandrum, Groß-?rior von Franckreich, so an. 1629 verstorben ;Catharinam Henriettam, so äst den Hertzog Carolum II von EI-boeufvermählt wurde, aber an.166; verstarb; und noch ; andere,Ludovicstm, Frantiscum uudJsabellam,welche jung weggestorben.Von der andern mainelle, Heimelte Balsac von Entragues, ^r-gu,5e von Vernestil, hatte er einen söhn, Henricum von Bourbon,Hertzog von Verncuil, und Gabrielen Anqclicam, Bernhardt vonValette und Foix , Hertzoqs von Eipernon gcmahlin, welche an.1627 zu Metz im kindbctte starb. Von der Jacqueline» von Beuil,Gräfin von Moret, hatte er Antonium, welcher den issept. an. i6;azu Castelnaudary umkam ; von der Charlotta von Essai's aber hal-te e» Johanna»», Aebtißin von Fontevranlt, und Mariain Hen-riettam , Aebtißin von Chelles. Es war dieser Henricus in derthat ein grosser Herr, der mit grossem verstand und sonderbarertapfferkeit begabt war, in der güligkeit aber seines gleichen nichthatte, inmassen er auch so gar seine ärgsten feinde lieber mit wohl-thun zu gewinnen, als mit gemalt zu unterdrücken suchte. SeinemReich hatte er sehr aufgeholffen, wiewohl doch in dem Lnzn-en»Wesen, in welchem zu seiner zeit sonderlich die so genannte n-uleneausgekomen, nicht alle Unordnung und Ungerechtigkeit vermiettenworden. Man kan ihm auch keines wegs bcymcffen, daß er stehder regiernnqs - gcschäffte nicht angenommen, und würde vielleichtalles mit noch grösser»»» fleiß geschehen seyn, wenn er nicht demspielen und dein frauenzimmer so gar ergeben gewesen, welcherletztere sNeÄ: ihn sonderlich mehr als einmal in gefährliche fall-stricke gebracht, an beobachtung seines besten gehindert, zum öf-fentlichen ärgerniß gemacht, und öffters zu unzcitigcr Vertraulich-keit, auch wohl unanständiger demüthignng gegen seine mgin-ellen,genöthiget. >. 96, 97 üe Nr. jo. Le^e invcnk. big. LsII.
O« billoir. cle ttciir/ IV. liilloir. cle Hcnrx
IV. §»///memoires. Lett-'e--lHAÄe.
t. 2 l. 1. cke inewoircs lle I 4 eni)- le Zrsncl. Lc.
Könige von 'Jerusalem und Cypern:
henricus vonChampagne, der jüngere genannt,warHenrici Ides reichen zugenannl, Grafen von Champagne söhn, mit Maria,einer Frantzöfijchen Printzeßin, gczeuget. Nach dem tod seiner er-sten gcmahlin Hermensette,HenriciMarggrafen von Namur roch-ier, überließ er die Grafschafft Champagne seinem iüngern bruderTibaldo V, und gieng in das gelobte land, woselbst er sich mit Jsa-bella, der erbin des Königreichs von Jerustncm, vcrinählte, unddardurch König zu Jerusalem wurde. Guido von Lusignan, wel-cher bereits dem letzten» gemahl dieserJolantä,Conrado vonMonl-ferrat, »vegen diesem Königreichs streit erregt, machte zwar anietzowiederum anspruch. Der König in Engelland aber, Richardus,welcher eben damals im gelobten land war, gab Guidoni das Kö-nigreich Cypern , und verschaffte dardurch, daß Henricus in ruhi-gem besitz des Königreichs Jerusalem blieb; wicwol dieser nichteinmal den titul davon führen »volle, weil Jerusalem in der Tür -cken Händen war, sondern sich mir einen König von Acre schrieb,alswoselbst er dainals r-ststirtc. Als die vicrdte creutz - fahrt an. 1199nach dem gelobten land vorgenommen wurde, griffen die Türckendie im letzter»» frieden den Christen überlassene stadte an. Als nunHenricus an. i i 97 Jaffam entasten wolte, und oben von seinempallast den feind beobachtete, sturtzte er aus einem fcnster, woraner starb, und hinterließ 2 töchter, Alix, so an Hugonein von Lnfig-nan, König von Cypern vermählt war, und Philipp«»»», welche an.1214 Erardum von Brienne henrathete. Viele halten davor, daßHenrici Vermählung mit der Jsabella unzuläßig geiveien, weil Jn-fredus von Thoron, ihr erster mann, welchem sie der ohgeineldteConradus von Montferrat entführet, annoch in» leben »var. Es isthierüber eine grosse frag in Franckreich an. 1216 entstanden, davondie articnls Tibnldus I, König von Navarra , und Alix nachzuie-hen. all cliron. 5 igcberci. Qom/er ,/e
üb. z. tiiti. rezni tticmsvl) iulrani. Vig, -le
krance k. 2 vol. ir äc 84.
henricus polt Lufigiiamdcr erste dicst's nainens,König von Cy-pern , lucceNirte seinem Vater Hugoni I, und starb an. 12;;. Erhatte 2 gemahlinnen, Stephan«»»», des Königs Aitonis von Arme-nien schwester; und zur andern gcmahlin diePIaceiitiairyBoemun-dilV Fürsten von Antiochien töchter, Hugonis II mutter. Hcnri-cus II, Hugonis III sohmlucccöirte seinem bruder Jobanni um dasjähr 128;, und wurde zum König vonJerujalem gecrönet.Er starbaber an. 1; 16 ohne erben, ö« />e>- llill.re§ni
^..^ki'ricus I , der fette zugenannt, König von Navarra , warLywalbl V I/ Grafen von Champagne sobn / weichen manMIIM wie auch den grossen und gelang-Macher zu nennenpflegte, den er mit temcr dritten gcmahlin Margareta von Bonr-von gezeuget. Er folgte seinem bruder Thcobalbo II , und starb zu
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Pampetone den 21 jul.an.1274, da er in seinem eigenen sch ekill^-'
Von seiner gemahlinBlanca vonArtois,Robertl tochtercha»ke r,i.
nen eintzigen söhn, welchen seine aine zum fenster hinab We,Äund eme töchter, namens Johanna.», so Philippi g L»PUrde. «le cbrvn. " ' "
henricus von Albert, der andere dieses namens, Koma vo»M.varra und Fürst von Bearn, Graf von Foir. Sein vater war Äbannes von Albert, König von Navarra , die mutter Catharina vonFoir. Er ward gebohren zu Sanqueffe an. 1 , ü-cce-iirw stimm
vater an. 1; 16 in einem kleinen theil seines Königreichs, dissch des
Pyrenäischengcbürges, nemlich inBearn, Albretund
sen Ferdinandus, König von Arraqonien, sich des übrigen mit»vall angeinaßt hatte. Nach Ferdinand! csivoiici lod brachte er ani;2i mit Frantzöfischer hülffe fast gantz Navarra unter sich,verlobees aber i» »venig monaten von neuem, und konte nachinals nichtwieder in Navarra kommen. An. 152; ward er im treffen voch»-v,a gefangen, entkam aber durch hülff der seinen mit strick, leilernaus dcmgefängniß.Er vermählte fichmitMargarelhavonOrleans,des Königs Francisci I eintziger schwester, zeugte mit selbiger eine»Printzen, namens Johannes, welcher jung verstarb, und Johan-nam, die Königin von Navarra, Antonii von Bourbon gemahlin,und Henrici des grossen mutter. Er starb zu Hagetmau in Bear »imapril an. 1;;;.
Leönige vo»r portugüll:
henricus / Graf, und erster touvcismer Herr von Portugall.Vor ihm »var Portugall ein stück von Spanien , und stund theilsrinter den Königen von Leon, theils unter den Mohren. Der KönigAlfonsus VI von Leon bat am ersten das stück von Portugals soin seiner gemalt »var,anfänglich einemGrafcn,mit namen Sisnan-dus,als ein gou vernein-,,, k, (->)hernach diesem unserinHenrico über-geben. Auf»vas art dieses letztere geschehen, darüber sind dieSpo-iiische und Porlugiefischescribenten gar nicht einig; gleichiviennchsonst übcrhanvt alles, »vas diesen Henricum betrifft, vielemölffutt-ren unterivorffen ist. Denn erstlich »var vor diesem i»»bckandt,(>>)was vor eines Herkommens derselbe gewesen. Nachdem aberTheo-dorus Godefroy 0 ) aus zweyen cu^v-i- (>t) gewiesen,daß er ein ge-bohrncrHcrtzog vonBurgund, HenriciHcrtzogs vo»»B»>rgund,W,Robcrti ll, auch Hcrizogs von Burgund , enckehRoberli I, Königsin Franckreich, der Hugonis Caveci söhn »var, uhrenckel gewesen,soist heut zu tag niemand mehr, der daran zwcisselt. (H Nevst diesemaber ist es auch dunckcl, wie er nach Spanien gekommen; dochkommt mir am wahrscheinlichsten vor, daß solches geschehe», alsfeines Vaters schwester Constantia an den König Monsun» VI vonLeon und Castilien sich verheyrathct. (Ö Und dieser heyrath hatHenricus auch sein gantzes glück zu verdancken; Dann der KönigAlfonsus VI gab ihm hernach seine töchter Therefian»zur ehe,undmachte ihn zum Grafen von Portugall. Hierbei» aber ist ein neuerund gedoppelter streit. Die Spanier sagen, diese Theresia sey n»reine natürliche töchter gewesen, und die Portugiesen behaupten,ihremutter Leinen« hätte niit Alfonso VI in rechtmäßiger ehe gelebt,und beyde theil beruffen fich aufcvLvos. Allein, wann man diePäbstliche bulle zur Hand nimmt, die bcn dem Sons« (g) stehet, sostehet man gar deutlich, daß der Theresia mutter Temena zwar Al-fonst VI rechte gcmahlin gewesen, aber »vegen naher anvmvand-schafft durch den Pabst von ihm geschieden worden. Der wichtigestreit aber betrifft die frag, ob Alfonsus VI, da er Henrico,,als la-uem tochter-manu, Portugal gegeben, solchesfimt aiigehangtemnexu trullali gethan, oder ihm die völlige touversinität m dein landgelassen. Vor jenes bemühen sich die Svanicr, und dieses siichc»die Portugiesen zu behaupten. Beydes aber ist «dermal falsch, undvielinehr gewiß, daßHcnricus bey lcb-zciten seines schwieger-vaier»Alfonst Vl nur ein blosser Louvcin-ur geivesen. Denn diy W»sein titul conicz „nd c»,i»ul ap, den vor ihin der obgemcldic Lis-Nandus, der doch unstreitig »»!iir ein blosser war,gleich-falls geführet. (b)U»d aus einem (,) erhellet gar klar,
daß unter Hei.rici regicrung in Portugall in cLul>z civ,l,bur an ui-
foustiin VI von Leon ^pLiiirt ivorden; welches sich ge»M wM
mit dein piL-rciillirten vs>Li>sx,o „och mit der vorgegebenen
iL»,»ie Henrici reimet. Aber bcrnachlnals, weil AlfonjU'- V lneu männlichen erben hatte, so ficngen seine beyde sch»v»egcrM)»n,dieser Hciuricus, Louvcincurj,» Portugall, und Rayinundln,^vcrncu, i„ Gallicieu, au, unter sich »vegen der bevvrstehc»»denw-celkion einen pLrrzgs - zu machen; sll) und endlich als My-imlndus von Gallicien vor der zeit gestorben, setzte der Kvnigfonsiis VI feinen cnckel, dieses Raymimdl söhn , -um erbe»» mGallicien,und seinen sch»vieger-sohi» Henricum zinn erdenvoiiMtugall ein ; »vegen Leon und Castilien aber verordnete er, dGiaAlfonsus, König von Aragonien , der seine älteste wchter z» <hatte, daselbst viccc-ni-cn soltc. Es blieb aber auch nicht h>erdG!
dern »ach seinem tod gab es grosse rrvubie», »reiche endlich ea»ausschlugeii, daß Alfonsus VII, des obgedachlen Ranmundiltt .nicht allein Gallicien, fondern auch Leon und Castilien zWmmbekain, sich Imz-ermorem ttiiffriiiL- nennte , und gar vv»Portugall p^r-nciirte, daß er stin Vasall seyn solle; dar;»» W cjedoch nicht verstünde, sondern die »vaffen wider dcnstwen c»g !>aber vor ausgang des streits an. 1112 in der belagermigstarb. Ö) Sein Nachfolger »var sein söhn Alsonsiis I He»rM!.
fa) ein coLVU8, 26 107-;, uiiä oas ai^lo 1
i» I-Ixlippo ^>rucl- p. 8. (b) ^ucb un
liLben c; niclic recln gcvvull. (c) wc I'oiißlne llcs Uols -le »riugall. (H k4cm>icb «lem cien>c,ie,
un-l ?e/x-ro -lcr in -lee cuücötio» -ler lcx cmc
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