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Hohenzollem nachgehends die stadt und Herrschasst Haigertochdurch tausch erlanget haben, er-»/» -nnsi. 8uev. i.; ?. z c. 6. p. ,>-4
!>i>. ; ?. Z c. Zy p. »8r. yili. p. 46;. L«ri«s c!e nüßr. Acnk.
x. 4--r. tkesir. gen. p. ;is. L«,« Orstcn-
srsl p. ioor 5 c>.
Hohenberg/ ein ehemaliges Gräfliches geschlecht/ welches vonden Marggrascn ln Cärnvten seinen Ursprung genommen. Dennrs hal Otloeart l/ des ersten Marggraftn anderer söhn / Bern.hardus/ nur den Gräflichen titul geführet/ und unterschiedlichesöhne gezeugct / von denen Otto / der um das jähr noo gelebt/das annoch in Carndten befindliche schloß Hohendurg gebauet/undsich davon benennet. Dessen nachkommen haben auch die Herr»schafft Wolgersdorffin Ober-Oesterreich an sich gebracht/ welchenachgehends Kaysers Ferdinande I gemahlt» gekausst/ und dereneinkunffle su pi-s caut-s zu Wien gewiedmct. Erasmus / der letztedieses geschlechts / starb an. 1529 / und hinterließ eine cintzige loch.ter/ Annam/ deren gemäht / Wilhelm von Noggendorff/ dieGrafschafft Hohenbcrg an Scbald Pögl von Reiffenstein käuflichüberlassen. L«cc/. st-mm. ?. z 57. L/e». mir. p. 46;.
cic miZr. gcnk. p. 177-
Hohenberg/ eine Adcliche familie in Bayern/wtlchc an. 1677den Ircyherrltchen nebst dem titul Herrn zu Weitingen /
welcher ort von dieser familie besessen wird / erlanget. Sie ist je-derzeit ist Ertz-Hcryoglichen bleusten und ansehnlichen cv^en/ alsRath / Ober-Vögte/ LandeL-Hauplmänner besagter GrafschafftHohenberg n.ff w. gestanden/ist auch an. iszound 1668 mit demxr«<ticzr, Jhrö Kayserllchtzn Majestät Räthe / begnadiget worden.
vom 547-
-Hohenbucke/ ein Churfürstjjch jagd-hauß und dorffin demamk Schlichen/ im Chur.Sächsischen crayse gelegen/ zwischen Da»ma und Wchlieben. Churfürst Augustus von Sachsen hat es zumjagd-hauß gewidmet / und mit neuen gebäuden versehen.
/?,»» ckssrr. 5,ix. ?. r p, ^4.
hohendurg / ein Würtzburgisches schloß und ämt an derWehra/ hak vor diesem seine etgcne Grafen gehabt / deren einerSigmünd an. 104a mit aiifdem turmcr zu Halle gewesen Die.wich war an.-22; Bischoffzu Würtzburg/ bey welchem Süfflesein geschlecht das Erb-Marschallen-amt versehen. Es starb aberdaffeldige mit Conrado aus/ und die Hohendurgischen guterkamen mit dessen tochter an die von Vickenbach/ welche an. 1269selbige an das Stifft Würtzdurg vcrkaufft- w-ürrrd. cMo». x.
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Hohmdorft'/ HohnSorff/ eine uhralke Märckische Adclichefamilie/so vorzeiten auch im Hertzoqthum Magdeburg und selbigergegcnd gewohnt. Volrad und sein söhn Otto werden in einem ciissio-wsisErtz-BischoffsWrgmannt zirMaßdedurg/an. 1162 dem klostekNremburg gegeben/ als zeugen angeführet. Conrad wird m einembrlefe Bernhardt Grafen von Aseanien / an-1194 dem gedachtenkloster gegeben / als zeuge benennet. Christoph Sigmünd hat alsChur-Sächsischer Munster dem wahl-tage des Römischen KönigsJosepht I an. 1680 zu Augspurg beygewohnet- An. 171 ; rummL-i-u>rte ein Dänischer General-Lieutenant/ von Hohenoorff/ e« rückin PomMcrn. 8sx.
-Hoheneck/ ein schloß und Herrschasst in derWetterau/den Frey»Herren gleiches namens zuständig / davon der vierte theil von Chur «UM/ das übrige aber von dem Reiche zu lehn gehet. Inderdreyßig.jährigen unruhe bedienten sich die Freyherren des unglück-seligen Zustandes der Pfaltzgrafen dergestalt zu ihrem nutzen/ daßsie auf gethane Vorstellung bey dem Kayser Ferdinands!l / wienemlich ihreHerrschafft von undenckltchen jähren her gantz von demReiche zu lehn gegangen / und sie den vierten theil Chur -Pfaltzzu lehn nicht auftragen können / auch allem ansehen nach sie zusolcher austragung genöthigt! worden / von dem Kayser ein a-c- erheraus brachten / daß hinführe die bürg und Herrschasst Hoheneckgantz und gar vom Reiche zu lehn rühren solle. Nachdem aberChurfürst Carl Ludwig in seine Pfältzische lande wieder eingesetztwurde/ musten auch die von Hoheneck wie vormals den viertentheil besagter Herrschasst von ihm wieder zu lebn nehmen / wovonder lehnsbriessa.1651 / nebst des Kaysers Ferdinandi II aecrerund andern beym Lünig im ?»rc. h-°c. conr. z alm ; 6 >n 5 . z14! Lc. zu finden.
hoheneck / Hocheneck/ eine uralte Adcliche und nunmehroFreyherrliche familie, welche fich tn; Haupt-linien, in die Ahein-ländische/ in die Oesterreichische/ und in die Schwäbischegetheilet, davon die letztere nunmehro abgestorben. Landolphusvon Hocheneck war an. ic-48AbtzuKempten. Iost von Hochen.eck, der an. 1092 verstorben, war ein vater Ruperti, der an.116; dem thurnier zu Zürich beygewohnt; Landolphi, der dieRheinländische Haupt-linie angefangen; und Petri, welcher derSchwäbischen undOesterreichischm Haupt-linie urheber worden.
Die Rheinländische Haupt-linie hat gemeldter Massen Lan-dolpbus, der an. i198 verstorben, qestisstet. Sein söhn Jost hin.terließ unter andern Landolphum,Dom-Dechant und hernach Bi-schofs zu Worms , der an. 1247 verstorben; und Reinhardten , derdas geschlecht fortgevflantzet. Von seinen nachkommen starb Jostan. 1511, als Chur -Pfältzischer Rath und Hvk-Marschall, welche«Karden auch sein söhn Philipp erhalten, der ein vater gewesen1) Hanß Cunvnis, Teutschen Ordens-Comturs zu Horneck undWinden, 2) Hanß Erhards, der an. 158; als Obrister inBayernverstorben, und ;)Hanß Wilhelms, der an. 15 84 als Marggrafli-cher Baadischer Rath uud Hof-Marschall mit tode abgangm, und
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Herr von Lvcdeneck ^ >ohn Johann Felix, Frey-
Amtmannzu Diepu'rg wordm^A^erwÄRM^Ober.L^Ä
/ -T-ver.Hot.Äirarschall und v,cc. Dom zu AscbassenburaSeme söhne waren Johann Adolph, Freyherr /Abt und Fürst mFnldä, unvJohann Reinhard,der an. 1672 als Cbur-MannuisclieeRath und Vicc Dom zu Aschaffenburg verstorben, und folgende 9söhne hmterlaffen : 1) Anselmum Frank, welcher an iA/aläDom-8ctzo,M-rzu Mayntz Und ^itVotzeab-
gegangek; 2) Phstrpp Adolphen, der an. 170; als Teutschen Or-dens-Ritter,Raths-Gchiettger der Ballay FranckenMidLomm-^ü°ur zu Nürnberg gestorben; ;)FerbinandFriedrichen, welcher an.1S72 zu Rom , als CannnicurzuLüttich Und Hofmeister beydemEardlnalvon Hessen, todes verblichen; 4) Johann Philippen, derNaths-Gebietiger der Ballay Francken, und comm»ncieur zu Blo-menthäl worden , und 5) Lochar-um Fridrtchen, Cbur-Mayn.tzischen Rath, Cammetherrn und Ober»Amtmann zu Bischoffs-henn, der an. t7°; mit Hinterlassung etlicher söhne das zeitlicheverlassen.
Der Schwäbischen und Vesterreichtfchen Haupt-linie Urhe-ber tst vorgemeldler Massen Petrus worden, der an. n6; dem thur-Mer zuZurtch, gleichwie sein bruder Mpertus, mit beygewohnet;Er wurde ritt groß-vatcr Rudolphi, der anfangsKayserl.Hof-Cantz-lergewelen, an. 1284 aber Ertz-Blschoff zuisültzburgworden,uud Rudolphi II, (so mit nnem qeschwister-kind war ) dessenenckel Johannes zu mcrcken ist z derselbe war ein vater Petri, wel-cher seinen stamm in Schwaden fortsetzte, der aber m 17 decui-rerloschen , und Hermanns, deran. 157° zuLandsbut verstorben,Und bey den Franciscanern begraben worden; dessen lohn Matthä-us , PfaltzgrafFridrichs in Bayern Cammerer, wurde ein groß-vater Hermanns des jüngcrn, welcher bis an. 1449 Hertzog AI-brechts zu Oesterreich Kuche-und Kammer-Meister gewesen, unddie Oesterreichische Haupt-linie exrichtet hat. Sei» ur-enckel,Ge-org von Hocheueck zu Hagenberg , war dreyerRömifcher Kayser,Ferdinand! I, Marimiliam II, und Rudolphi II Obrister Jäger-meister, Land-Rath,Nieder-OesterreichischerRegiments.Rath,Landes-Hauptmannschaffts-Verweser, Verordneter, undLand-Qbrister-Lieutenant in Ober-Oesterreich. Von dessen söbnen hin.terließ Ehrenreich, Ober-Hauptmann in Ober-Oesterreich , keinemännliche erben; Emannuel aber würbe ein groß-vater HanßAdams, zu Schlieselberg und Brunhoff, Verordneter in Oester-reich , dessen söhn Johann Jörge die väterliche ck^gc erhalten,und leinen stamm mit 4 männlichen erbe» fortgepflantzet hat.
vom L-isl-i. ^clsi. lsb. zz. seq. 4-,
^oyen-EIb / eine dem Grafen von Martzin gehörige stadt undHerrschasst in Böhmen , hart an den Schlefischen gräntzen , 7Meilen von Zittau gelegen. Bey diesem orte wird die Eibe, sonicht weit davon in der Schlefischen Herrschasst Kynast entsprin-get , zu einem rechten flusse. Es ist daselbst ein schönes zinn-berg«Wecck. Loöe^r.
^ohenembs / Grafschafft, find besondere zum Schwäbischen ttäyß gehörige Reichs-Gräßiche lande. Selbige ligen oberhalbBregentz im Rheinthale nach Graubündten zu, und sind darinnendie beyden starcken berg-festungen?tlt-und Neu-Hohenembs. Dasschloß Alt-Hohenembs ist sehr bekannt, welches sonst Amisumgenenner worden, aufChuk-Welsch aberAlt-Amychs heisset 5 wiedenn Kayser Heinrich der VI etliche gefangene Edelleute ausNeapolis und mit ihnen des Königs Tancredi jungen söhn inRhä»tien geschickt, selbigen die äugen ausstechen lassen, sie in die festungAmisum gelegt, und allda ihr lebenlang gefangen sitzen lassen. Eswird von einem köstlichen brunnen, so darauf befindlich, gesagt,der aus dem felsen heraus springet, und dieses als etwas wun-derwürdiges an sich haben soll, daß, wenn das wasser daraus zuwaschen öder zu sudel-arbeit gebraucht werde, solches ertrockne,und 14 tage aussen bleibe,so sonsten nie geschähe. Gleich darun-ter ligt das schloß Neu-Hohenembs / darunter ligt der fleckenEmbs, welcher aber durch das Gräfliche schloß, den künstlichenlust-und thier-garten und den bekannten schweiel-brunnen sehrberühmt ist. Ferner gehöret darzu die Grafschafft und das schloßVadutz, wozu die dörffer Kleinen-Meyls, Trysen, Vadutz undSchon gehören. Die Herrschafften oder Grafschaffcen Vadutzund Schellcnberg sind an. 1698 an den Fürst Johann Adam vonLichtenstein verkaufft worden. u-tcripr. Lk«r>L.
cllron. sleivek. 2erLe,r ckron. 3 uev- i. p.ssz.
^Hohenembs/ ein Reichs- Gräfliches geschlecht in Schwaben ,dessen Ursprung in Rhälien oder Graubündten zu suchen ist, allwodas stamm-haus ligt. Es war diese familie schon in dem 10 seculobekandt, Massen man findet, daß Georg von Embs dem thurnier zuRothenburq an. 942 und noch ein anderer dem zu Hall in Sachtenan. 1048 beyoewohnt habe;D>etericus I aber, der für devStamm-vater der heutigen Grafen gehalten wird, war an. 117s auffdemthurnier zu Cölln. Man findet, daß dessen nachkommen sich bloßmit dem Ritterlichen stand begnüget, und das jchloß Hohenembsbeständig besessen haben. Noch zu end des 15 seculi und ansang desfolgenden, wäre sonderlich Jacob von Embs berühmt. Er drenteanfangs Kayser Maximilians I in Italien an. 1509 wider die Ve«netianer, und fürnemlich in der langwierigen und scharffen belage-
* runa