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Hertzog Georg von Sachsen die vonSchlemitzdamitbegnad-ge,Ld diese denen Herren von Schonburg es kauff-weiß udeM
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«nd diese Venen Herren von ^cyouvu-v ---
Von denen von Schönburg ist es letztlich unter Churfürst Moritz
von Sachsen an. 154; samt vergangen pfleg gegen Penigk , Wcch-
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sel- und Rochsburg rc. wiederum völlig an das hauß Sachsen ge-langet und zu einem grantz- und amt-hauß gemacht worden. Es ge-hören zu diesem amt die städtlein Neustadt,Schandau, Sebnitz,das amt und städtlein Lohmen , Wehlm rc. An. 1724 den rr sept. istdieses stadtlein durch eine feuers-brunst biß auf etliche wenige Häu-ser in die asche gelegt worden. proa-om. !vi>w. ^>. >5,,-. i?e.
«z-c-rstci» rliercr. 8sx. ij,. ri. LikV/e^r snnsl. Lax. ^.iocr.
^ohenstein / eine kleine stadt in dem Ertz-gebürgischen cräyßin Meisten/2meilen vonZwickau zwischen Penick und Glauchagelegen.Sie gehört/ als einBöhmisch lehn/ denErafen vonSchön-
VUrg. jirocir.
Sohenstein/ist ein altes berg-schloß und davon benennte Graf -schafft an den Anhaltischen gräntzen. Das schloß ist von zimlicherligtaufeinem rothen harten stein - felftn/ eine starcke meil
höhe'/ ligt aufeinem rothen harten stein-selten, eine starcke ineiiweges von der stadt Nordhaustn, und eme Halde meil von dem tlo-ster Jhlefeld. Dessen erste kuntzL-ion wollen etliche Conrado, Ludo-vici Larbatl. Landgrafens in Thüringen söhn,an. I0ÜI beymeiie»,wiewohl es wahrscheinlicher/ daß es schon längst vor Caroli A/ 1 . zel-ten gewesen. Die Grafschasst Hohcnstein hat von dem sch oß iyrenkiameii/ und einen zimlich weitläuffigen bezirck. Ob sie gleich vor-mals ihre eigene Grafen gehabt/ so sind doch selbige an. 1 mitErnesto, dem letzten dieses geschlechts, völlig abgestorben, und dieselande theils an Chur-Brandenburg , theils an die Grafen vonSchwartzburg gekommen. Denn nach dessen erfolgten, todtnchenHintritt haben die Grafen zu Schwartzburg und Stolberg,vcrmog einer an. 14z; aufgerichteten erb - Verbrüderung sich der ihnen an-gefallenen Herrschassten Lohra , samt den städtlem Elrich undBlci-cheroda, wie auch Klettenberg und deren zugchorden an. i;s;onmasse» wostcn/zumal solche erb-vcrbruderung von deinChurfur-ften und Hertzog zu Sachsen war conürmirt worden. Allein weilher Churfürst Augustus von Sachsen die Herrfchafft Lohra an..457; samt aller zuaehör zeit währender Bischöflicher vLc-mr demHalberstädtischen Dom. Capitul'gegen Verwechslung andererMannsseldifchen güternvcrwilligt hatte, jedoch mit dem beding,daß es dem hauß Schwartzburg und Stollberg ohnschädlich seynsolte, maßte sich HertzogHenricus Julius, desStiffls
Halberstadt/der beyden fchlösser Lohra und Klettenberg mit gcwaff-rieter Hand an, und entsetzte die Grafen, denen er wegen versessenerlehne und mangelderKayserlichen verwilligungüber gedachte umonEein recht zugestanden, ihrer genommenen polleiz. Die fach wurdevor das kammer-gcrichl zu Speyer gebracht, da denn an. 1 so > einLvorstzier ausspruch vor die Grafen erfolgte, mit anbefohlner«xccuüon und verweigerter revillon. Solches bewog Hertzog Fri-derich Ulrich von Braunschweig, daß er einen gütlichen vergleichanbot, welcher aber wegen einfallender kriegs-rroubien nachblieb.An. 162; nahmen dwKayserlichcn völcker die fchlösser Lohra undKlettenberg ein. An. i6;4tratHertzog Friderich Ulrich die Herr-schafft Lohra ab, Klettenberg aber nebst dem städlleinEirich behielter lebens-lang, doch nach dessen an. 16;; erfolgtem Hintritt beka-men die Grafen die völlige polldllion, nahmen die Unterthanen inPflicht, und legten zu Bleicheroda eine cantzlcy an. An. 16; 6 nahmJohann Reichard von Metternich, Vicsrius r» Halberstadt , besitzvon beyden Herrschassten, worwider die Grafen vonSchwartzburgund Stollberg nicht allein pror-kirtcn, sondern auch die fach zu Re-genfpurg bey der Reichs - Versammlung vortrugen, allein bey demerfolgten Westfälischen frieden wurden diese beyden Herrschass-ten nebst den zugehörden dem Fürstenthum Halbcrstadt aufewigeinverleibet. Dannenhero auch Churfürst Fridericti Wilhelm vonBrandenburg GrafJobannem zu Sayn undWitgenstein mit den-selben bestehen. Es hat aber Fridericus I König von Preussen sel-bige Herrschassten ails ein Bischöflich-regsissches lehn völlig wiedereingezogen. Jedoch hat das Gräflich-Stvllbergifche hauß das amtHöllenstein, nebst den darzu gehörigen dorfffchassten inne. 2-^0.
urslicr Cr-ten -kssl^>. ,76,
»88 kogg. Lr/ 70 /. k-exoÄ. k» l xxg. 179, 640, 6;;.
6ohenstcin/ sind sehr alte und inThüringen bckandteGrafcn.Es werden selbige von LandgrafLudwig dem bärtigen von Thü-ringen und Hessen hergeführet. Dessen schwestcr Gutta war anGrafLudwrg rn Linderbach und Bielstein vermählet, und hatte ei-nen söhn, namens Beringer, welcher in dem kloster Reinhards-brunn begraben, und ; söhne hinterlassen hat, namentlich Ludwig,Grafen von Lahr ; Conradum, ersten Grafen von Höllenstein,de,.sen erst-gebohrner söhn das klosterJhlefeld gestifftet hat, und Die-trich von Bercka; wiewol viel eher davor gehalten werden will,daß dieser Conrad selbige linie nur erneuert- Conradi söhn Eliqc-rus bauete nach seines Vaters tod auf einen felsichten berg gegen lu-den ein schloß, und nannte dasselbe die Jlburg oder Eylendnrqgmdnennte sich davon Herr und Graf zu Eylenburg. Dieser richtete? jlburg in ebenemfeld einen grossen steinernen
Leuchter aufmitemem immer-brennenden licht, und weil viel srem-Wend ihre Wohnungen aufschlugen, und ihrerandacht pflegten, that ihiien der Graf Eligcrus alle» Vorschub. Alsfch" f^nf'"iöhu Eligero II deren anzahl sich vermehrte, stiff-
gemahlin Lutrada,Gräfin von Orlamünda,Lehnherrn, Hertzog Heinrichs des iö-wen/das kloster Jl'eld, und wurde von ihm mit der Grafschasst
Ewker i^ H'" Eligerus III,welcher bey
^ m grossen gnaden stund. Diesem folgte seinsöhn, oder, wie andeie wolle», sein bruder Henricus I um das jähr
vornehmstenTeutschen hohen schulen, anst) zu Päüs'inFranckreig?
Nachdem er sich darinnen vest gesetzt, legte er sich aäntzhchttutzium rkeoloßlcum und den geistlichen stand. Bey seiner rü'kkunfft in Tcutschland wurde er von dem Ertz-Bischvff z„ MM!bürg zum Dom-Probst nach Gopiar beruffen, wovor er sich nb ebedanckte, und lieber in einem niedrigen stand leben wolle,als wd rProbstheystchen ehre. Mit lolchcm Vorsatz aleng er »ach Erfurt lehrte und predigte dastlbst mit sonderbarem einst, und vermMn«die leute zur büß. Von bannen berieffen ihn beyde brüder, Hi»«.cus mid Conradus, Landgrafen zu Thüringen und Hessen , an irnznach Eisenach , woselbst er 7 jähr lebte, biß er daselbfl das xrcdm-kloster cinwcyhece. Er wurde auch zum ersten vri», darinnenvn,ordnet, und unterrichtete seine untergebene Mönchen fleißig,inso»,dcrheit von Christi verdienst und dem heiligenAbendmahl.An.1-4rfolgte er dem Landgrafen aiifdieReichs-versainmlungnachFr«-furl, ließ sich auch da,eicht mit tzupunren und Vertheidigung obigerreligions-pimcten hören, aber er erkranckte gar bald,und AardMohne verdacht beygebrachtcu giffts. Sei» leichnam wurde „achEisenach gebracht, und daselbst beerdiget. Dietrich, bemeldlen Gi-geri velter, lebte um das jähr irzz, und vermehrte dieGrasschMmit dem städtlein Elrich nebst dem schloß Staulsenburg.Eein soh,,Heinrich II, so um das fahr 1260 lebte, soll Klettenberg , Spaten,berg , Kirchberg und Grellsten hinzu gebracht haben. Sein söhn,Dietrich III , folgte ihm,welcher zugleich ein Herr zuSondersbau.se», Straußberg und Vogstädt war. Dessen söhn, Heinrich IV ,war ein Herr von hitzigem gcmüth, indem er an. i;o; eine ftbdegegen den Abt von Fulda erregte, er wurde aber von demseibiWgefangen, und müsse sich schwär i-Lnrxiommi. Er erbautedas schloßBcnickmsteiii, und soll Herr über Schartftld, Lara, Bleicheroda,Heringen und Arten, worden seyn.Ecin bruder,GrafDielrich IV,leistete LandgrafFridcrich denr erste» treue dicnste, wogegen erihnund seinen bruder an. 1; ,nit der so genannten goldenen ane be-lehnte. Er verkausste au. i;44 Vogstädt an Bruno/Herm-u Qm.fürt. Sein söhn,Heinrich IV,oder der jüngere/lebte nm das,ahri züo. Er wurde von dem Bischofs zu Hildcsheim gefangen, undführte mit der stadt Nordhausen krieg. Um selbige zeit soll Mra,Morungen , Wipra, Hcinrichsburg und Schönwerd an die Graf.schafft Hohenstcin gekommen seyn. Dietrich I V vermählte sich an.1 ;S6 mit Lntqard Gräfin zu Mansftld.GrafErnstwurde anazy»zum Bischofs zu Halbcrstadt crwchlet. HeinrichIVhallen,dendamals gar unruhigen zeiten viel zu thun, die gräntzen stineslandeszu bedecken. Es ist aber diese gc,-cLlo§ic zimlrch unrichtig, biß nnfGraf Ulrich. Dieser regierte schon im 1; secnlo,ilnd starb an-iM.Er hinterließ einen söhn Dietrich VI, welcher das klosierWalcken.rieb sehr beunruhigte, auch mit seinem vcttcr Graf Dietrich dcniältern, welcher das schloß Hvhcnstein besaß, viel unnöihige handklanficng; allein weil der Maragrafvon Missen sich der fache an.nahm, verkausste er seinen aiicheilan Höllenstein, Kelbra undHk-ringen an GrafBothen zu Stolbcrg. Sein söhn Ernesius führlemit Hertzog Erich von Braunschwcig krieg,kam aber an. -4-4 mfeiner Hochzeit im sviel nm sein leben. Er hinterließ; söhne, wor-unter GrafErnstBrunonsedlem Herrn zu QuerfurhArlerw Vog-städt und Gchoven Mangle. Sem söhn Johannes vcrkauffie hin-gegen Graf Gcbhard zu Mansfcld die Herrfchafft Heldrmigcn,worüber grosse irnmgcn entstunden, starb aber an- -4yr ohne er-ben. Um selbige zeit zog auch eine linie der Hohcnsiemischm Gra-fen in die Marck Brandenburg, und wurde von dem Cbmfsirsicnmit der Grafschaffk Vieraden belieben. Heinrich der kühne ver-fiel mit Bisch off Burckhard zn Halbcrstadt m eine schädliche fehtc,worinncn er dcn Bischoff gefangen bekam. Scin sodn Ernst rcnciean. 14S1 mit Hertzog Wilhelm von Weimar in das gelobte land.Er hinterließ verschiedene söhne, worunter Wilhelm an. i;°s Bi-schofs zu Straßbnrg wurde; Johannes folgte Hertzog vonSachsen in Frießland , lind ward daselbst mit einem verMielenpfeil umgebracht. Heinrich IX pubilcirte an. iz-, ciiicdcrg-M-heit/verniög weicherem jeder bergwerck siichen und anlegen inochst,wodurch der 8. Andreas-berg auf dem Hartz in aufnahm kani.Graf Ernst wurde au-1; z c> vonHertzogPhlllpssvonBrailnichWgmit dem Luttecberg, welches vor zeiten ein Gräfliches HMstn, samt dem darzu gehörigen theil des Hartzwaldcs und mvcmgercchtigkciten belieben, starb aber an. m2, und binternest k«.
mar Wosssgang / welcher an. 1 z; 1 der bclagerung Magdeburg m-
bcnmobntc, imd an. i;8°siari>,
ter dem Churfürsten Mauritio mit beywohnte, und an. i;8° si,und Wilhelmum, welcher unter des Kaysers Caroli V anneciil
Brabant kriegs-dienste that, auch daselbst an. irr4sein lebcncn-digte; Ebcrwcin, so an. 15 60 verstarb, und GrafErnst, NM
an. 1;;; «n der schlacht bey Siversbaustn, zwischen ChurWMaurltlo zu Sachsen und Marggraf Albrecht zu Brandend,irggehalten, die halipt-fahne führte, und an. 1 >62 starb. Esendlich der aantzc Hohensteinische stamm ab, und zwar mit desor-gemeldten Graf Volcmar Wolffgangs sohn, Ernsten, welcher bist
cjironic. )" 8elclirei!)un^ I^eNen 4 c.
/. 2 fi. 617.
neb. ctironic?. 1^.255. biK. kriä. I. Z l6p. 147'
uralccr Osten. Qzj 2^6.
Äohentrimms / ein altes bnrg-stcll in Graubündten, so vsr«mals König Piviil in Franckrcich, zwischen denen zweyen Mki, istDamms und Flimms aufeinem hohen felsen erbauet hat.nach ward es z„ eiiierHerrschafft eines eigene, iAdellchenge,WWund nach dessen abgang wurde schloß und Herrfchafft an dasSMbbux erkguffr; Folgeuds kam ks an die Freyherren ppii Hoiecu M
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