Band 
Zweyter Theil
JPEG-Download
 

rac

Serna» Jacobi Grafen von Auglesey, und endlich an. 1706 ->o.hanms Grafen von Buckmgham gemahlin worden///. /-> eMo-

ls cle nupens -lngl. , IMoi-ia ,erum mursr. in

AÜL. /s/e/>/,rir hilf. cles revoluuonz ä'^riLleter-

,-e. Ililloire cles evenem. rrcigigues ä'^nglecerre. »itlosse Ie-creie cle ss.-ccgues II. Ililioire cle 6uillesume III. /-s- 7 rc,r» or-5 un. lVIsri»-. -xj gen. Lrir. L. xr. c. s. relke-belchi-

l- 2 . * '

Rönig von Majoeca:

Iacobus von Aragvmm , König von Majoren. Der Köniavon Aragomen, Petrus , mit dein beynameu eecemoniokus, ver»mcb ihu um dav,ahr 1 ;4I oder 44 mit unerhörter grausamkeil ausfeinen Herr,chafftcii, ohngeachtct der Pabst Clemens VI und au.dere pursten sich dieser tyranucy wider,etzten. Dieser Könia hatteauch einen lohn, mit namen Iacobus, welcher der Köniam iwuNavM uud Gräfin vonProven/e, Johanna idnttergemAund ,ich an. r;ü; mit derselbigen vermählte. Weil aber diese Prin-tzeßu, ihm nicht den titul eines Königs geben wolle, so dünckte ibmdie,e Verachtung dermaßen unerträglich zu seyn, daß er sie; monatnach dem bcylager wieder verließ, und an. 1^7; vor bckümmerniß

starb. bitt. cle Viovence. Ich. 9. lib.

r 5.

Könige aus Schottland :

fZacobus l. der i--rte König in Schottland . Er war Roberti!I1 ivhn, und wurde rn Engeland, daernochPrmtz war, ge»sanglich angehalten, als er aufdem wege nach Franckreich, mFianborough m Yvrckshire angeländel, um sich zu erfrischen, ge-stalt damals zwischen den beyden nationen ein siiUesiand der Waffenwar, kam aber an- 142; nach veraccordirrer rantzton und hinter»lassenen geisseln wieder nach Hause. Bey seiner ankunffc beschwertesich das volck über viele Ungerechtigkeiten, die sie nach seines vacerstobe durch berLouverneucs üb!e regici'lilig ausgestandego daß er,umdas gemeine volck zufrieden zu stellen, einige des Adels in arrest neh-men ließ, bis zu der nächsten Versammlung des Parlaments, wei-ches den 27 may an. '42; angesetzt wurde. Mittlerweile empfienger nebst semer gemahli» am ro april dieses japrs die crone. AlsdaS Parlament beysammen war, machte man viel nützliche gest»tze, sonderlich wtber den diebstahl und strassen.raub. Nächst demberathschlagte man sich, wie des Königs rantzton zu erlegen sey,weil die schatz-kammer gantz erschdpffet wäre. Wert nun die Edel.leute sehr hart baraufdrungen, indem ihre söhne zu geiffeln gelassenworden, so wurde zu dem ende eine taxe des 20 theils anfalle mobi»licu geleget, welche aber das volck für unerträglich hielte. Dahero,als der König sahe, daß die erste zahlung sehr schwer einzubringenwar, erließ er ihnen daS übrige. Das Parlament arrestirte denMirdo, Hertzog von Albaiiicu, und letzt gewesenen Lcmverneurdes Königreichs, wie auch zwey von seinen söhnen, den Grafenvon Lenox nebst dessen ichm-cger-sohne, und noch 24 andere desvornehmsten Adels. Des Lc>uven,eursjs„!gster söhn Iacobus, wur-de durch dieses seiner familie zugestoffenes Unglück gantz rasend ge-macht, daß er Dunbartou aboranule, John Howard, des Kö-nigs vettcr, nebst ;2 von dessen leinen tödtete, und darauf mitseinem rathgeber dem Bischofs von Lismvrc m Irrland flöhe, wo-selbst er auch starb, In eben diesem iahr wurde vbgemeldler Mur»donebst seinen 2 söhnen und schwieger.sohn von einem Parlamentezu Sterling verdammet, und enthauptet. Darauferoberte maubinnen emer kurtzcn zeit alle diejenigen Plätze, welche es mit den re-belten hielten. An.^426 wurden Johann Stuart von Dernly,General über die «Ltt-ottländische cavaüerie in Franckreich, undder Ertz-Bischoff von Rbeiins als Abgesandten in Schottland ab-gefertiget um das alle dmibniß mir Franckreich zu erneuern, undeine hcyratb zwischen des Königs Jacobi tochter und Caroli Vlisöhne, welche damals noch beyderieits kinder waren, vorzuschla-gen, so auch beliebt wurde. Zwey jähr hernach zog er m die Ober-länder, um die gercchligkeit daselbst zu handhaben, reparirte dascasrcllInvernes, um die räuberische rotten im zäum zuhalten,welche das iand mit schatzungen plagten, ließ 40 von den räbels«führern gefangen setzen, den Macrory aber und Macarihur auf»hencken, und beredete die übrigen mit guten Worten, ihre Pflichtl„ acht zu nehmen. Alexander von den msuln, der gröste mannim gantzen Reiche, war in gleicher schuld, wurde aber durch seinefreunde wiederum ausgesöhnet, und bey Hofe gnädig aufgenom»men. Allein da er wieder nach Hause kam, versammlcte er seinecameraden, plünderte und verbrannte die stadt Juvernes, undbelagerte das castell, retirirte sich aber bey herannahung der Kö»niglichcn trvuppen nach Loghaber, und weil er 10000 mann beysich hatte, resolvirte er sieb, auszuhalten. Weil aber die Cattcmsund Camerons, zwey räuberische rotten, von ihm absetzten, danck»te er seine armee ab, rcliririe ,ich in die westlichenlmsuln, und ge»Dachte in Irrland zn silchen. Jedoch als er sich des Königs gna-Deunterwarff, wurde er zwar aus der Königin vorbiite pardoni-ret, aber gefangen gesctzet. Bald darauf gerierhen die Caltansund Camerons einander selbst in die haare, und rieben sich fast gäntz.lich auf. Donald Balock aber, des Alexandri vetter, wolle selbigenrächen, und sich seiner annehmen, überrumpelte dahero undschlug deS Königs trvuppen in Loghaber, welche von Alexanvround Alan Stuarls, Grafen von Caühnes und Mar commandi.ret wurden, und verheerte das land nüt feucr und schwerst - flöhe«her mit seinem raub auf die insuin, als er hörte, daß derKönia in anmarsch gegen ihn begriffen, welcher biß dahin ihn zu»ersolaen sich vorgesetzet hatte- Allein da die Ldchottländer ihn er.stickten, das land um ernes menschen willen nicht zn ruiniren, undhm z°° von den vornehmsten räubern überlieferte.«,ließ er von seine

rac 88:

vornehmen ab,nachdem er zuvor gedachte rebellen allesamt aufhen-Kn lassen.Jcdoch liepsichdiests cm bcruffener räuber. mit namenMac Donald von Rosse,nicht abhalten,nebst seiner rotte die bcnacb»barte gegend und unter andern eine arme Wittwe zu plündern. Alsdiese nun solches dem Könige zu klagen drohest,ließ er einen ichmidtholen,und ihr Hufeisen auf die fusse schlagen,damit sie desto geschickterzu der reise wurde. Allem so bald sich das weib von den schmeckenwlederuni erholet und gesund worden, berichtete sie es dem KömaeDaraufgab die,er gleich befehl, daß man mit Mac Donald, so da-zumal m gesanglicher hasst war, und 12 seiner spieß, gesellen ebenalso verfahren, und thuen Hufeisen aufschlagen solle.' Nachdemdieses geschehen, wurden sie durch die qantze stadt gefübretl undgieng vor ihnen ein Herold her, der den leisten kund that, was dieUrsache solcher ungewöhnlichen straffe wäre. Daraufwurde dert-'spMm, nebst seinen Wellen gehangen, und ihre cörper an öffentli-che galgen, so an den landstraffen stunden, angemacht. DeSKönigs nächste sorge war, Donaldum von den insuin aufzusuchen,und als sie hörten, daß er in eines Edelmanns Hause in Irrland ver-borgen läge, schickte er hin, und ließ ihn abfordern. Weil nungedachter Edelmann sich befürchtete, daß er etwan aufdem wegeentwischen, und die schuld auf ihn geschoben werden möchte, sohieb er ihm gleich den kopff ab , und schickte solchen dem Könige.Nachdem man nun solcher gestalt die räudcrey gedämpffet, war derKönig besorget, daß in dem gantzen Reiche recht und gerechtigkeikgehandhabet, und allenthalben recht maaß und gewichte gebrauchetwerden möchte. Zu dem ende wurden an. i4;o den 14 oct. vielheilsame gesetze gegeben. Um diese zeit kam die Königin mit zwil-lingen nieder, weiches verursachte, daß man öffentliche freuden»feste anstellte, binnen welchen der König den Archibaid Duglasund John Kenneday vardommte, welche wegen einiger hitzigenund ungeziemenden reden, die sie wider die regimmg ausgestossen,in arrest genommen worden. Duglas wurde zu der Königlichenkinder päthen erwählet, und dessen söhn zum Ritter geschlagen»Nach diesem bearbeitete sich der König dahin, daß die geistlichenrcformiret, und ihrer tyranney vorgebeuget werden möchte.Er stiff»tete öffentliche schulen, und erwiest den gelehrte» leisten grosse gna-de , wohnte ihren clispmmicmibus bey, und gab den Lecllonbus derUniversitäten befehl, daß sie keine andere als alleine rechtschaffeneund verständige leiste zu geistlichen ämtcrn präsentsten sotten. Erließ auch aus andern länbmi geschickte künsiler und handwerckerholen,und beförderte die handelschafft, wodurch die städte wiederummit einwohneru besetzt wurden. Als sich das volck beschwerte, baßallerhand liederliches und üppiges wesen,als schwelgen,sauffemmas»queraden, täntze und kleider-pracht durch seine Hof-leute,die mit ihmaus Engelland gekommen, in dem lande eingeführet worden, undtäglich mehr überhand nähme, so reivrmirle er diese Unordnungenunter seinem Adel, theils durch ernstliche besirafungen, theils aberauch durch sein eigen exempe!, und durch heilsame gesetzt. DurchDen tod des tapffern Alexandri, Grasen von Mar, eines nalürii»chen sohns aus dem Königlichen Hause, bekam der König Bnchcmund Bar, weil Alexander keine erben balle. Indem er nun überdieses auch einige dinge von dem Abc! eingezogen, so erweckte ihmder Grafvon Mol, als weicher Robert! II rechtmäßiger söhn er-ster ebe war, aber von der crone ausgeschlossen worden, allerhandverdrüßlichkeit, welches seinen tod beschleunigte. Inzwischen ka-men einige Abgesandten aus Franckreich, des Königs rechter Mar»garetam heimzuholen, welche vormals an den Dauphin verheyra»thet worden. Zu eben derselbigen zeit kamen auch Abgesandten ausEngelland an, um dieses zu unterbrechen, und den König vonSchottland zu bereden, daß er eine stetige oüenllv-und cielenliv-alliantz mit Engelland schliesscn möchte. Nachdem man dieses demParlamente zu überlegen vorgetragen, waren zwar die geistliche»Lords ungleicher meymmgeii. Der Adel aber erklärte sich burchge«hends für Franckreich. Also blieb es dabey, daß die Priutzeßinnach Franckreich gesimdt wurde, welche kaum der Englischen flot-te eutgienge, die auf sie laurete. Daraus machte sich der KönigIacobus zu einem krieg mit Engelland gefasi, und legte dcm volckeeine kopss.steuer auf, um dadurch eine flotte auszurüsten, fand aberseine Unterthanen dazu so übel geneigt, daß er ihnen auch dasjenigewieder gab, was er allbereit von idueu Anbekommen hatte. Mitt-lerweile fiel Piercy von Norlhumderlcmd die Schottischen gräntze»an, welchen William Dualas, Graf von Angus, mit einer gleichstarcken mannschafft entgegen gieng, sich in ein treffen einließ, izoc»von dessen leisten niedermachte, theils gefangen bekam, und hin-gegen von den seinigen niemand sonderlich vcrlohr, als den Alexan-der Johnsohn, einen tapffern Edelmann. Bald darnach griff Kö-nig Iacobus das casteü Roxborough an, welches die Engelländerinne hatten, und würde es auch ohne zweiffel einbekvinmeu haben,wenn er nicht wäre qenöthigct worden, seine armee von einanderzu lassen, nachdem seine gemahiin ihm benachrichtiget, daß maneine conspiration wider sein leben angesponnen, worvvn der Grafvon Athot das baupt war. Als nun hierauf der König die fache un-tersuchte , bekam Athol von seinen spionen am Hofe von allem, wasdaselbst paßirte, Nachricht, so baß er endlich, um seiner eigene»aefahr vorzukommen, den gefaßten mörderischen anschlug folgen,der gestalt ausführte. Nachdem er einige von des Königs bedien-ten bestochen, kam er nebst seinen übrigen spieß'gesellen biß vor deSKönigs gemach; als sie daselbst angelanget, kam gleich einer vonden Königlichen dienern heraus, welchen sie alsobald niedermach-ten,und ob gleich eine hsf. Dame sie bey der thure aufzuhallen such»te, drunqestsie doch durch; die Köuigm bemühest sich zwar ihre»qemabl zu bedecken, sie wurde aber weggezogen, und der Konignach vielen beygebrachten wunden, den 12 febr. an. 14;? ermordet»Gleich baraufversammlecen sich die sämtlichen Reichs>Stande,undverfolgten die mörder mit höchstem ernst, um die liebe an den tagzu legen, die sie zu ihrem König getragen» Sein Nachfolger war' »theil Tkttr der