Band 
Zweyter Theil
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ru äwilade!vdia,Smlrna und nn den hell. PM)calpmn. u

und Hicronymus schreiben ihm nur 7 briefe zu, welche wir bähe.ro vossfeineunqezweiffeltefchr.ffken halten , wiewvhnuchiussbg-eines und das andere von fremder Hand "wa e.ngelchlichen leyn.Isaac Voßmsund Usserms haben diese briefe ediret- Der erstebat sich zu stuicr edlkion eines Griechischen manuicrlpts aus desGroß-Hcrtzogs von Florentz bibliothec bedienet/ welches vor > 100jähr alt gehalten wird, und halt keine andere vor Ignaln rechteschrifften, als allem die 7 brieft/ so in dem Florentinnchen mann-script gefunden werbe». Ufferins bat zwey m Engelanb gesmidcnemsnuscripra gebraucht.Er erkennet aber nur sechs briefe vor recht/und verwirfft den letzten an den heilige» Polycarpum, als welchernicht in feinem rrmnuicnprc, der alle» Lateiiulchen iibeefetzillia zufinden gewefen / wie in dem Flvreniinilche». Diele editio» wirdvor die beste gehalten. 8. Ignatius erlitte den märlyrer«lob zu Rom den 1. fedr. an. ioz; wiewohl andere aus des Adonis marlyr-bnchwolle»/ daß fein lvd an. 104 unter Atttci Lurani und MarcelliBürgermeistcrlichcn rcgicrung sich zugccragcn habe. /--,'/>c«c/-. e-pitk. sc! ^stilipp. 8. Iii>. s. cap. 28 Lclvers. basrei. Dc/xc».

bom. 6 in evsng. Luc« ststk. Üb. ; csp. ;c>. ^>,/,^n,r/r«,

epili. Lcl Lpiäk. Le cle s) noä. ^rim. Le 8eleuc. //«e--,». csf>. >ü carsl.Le lib. Lclvers. ?«!«§. c'/-,I/>s//. in sjur encorn. lik>. 6 cLf>.

8. 7 /,ec^ret. cHsl. 1, 2 Lc L-v-iF-. üb. 1 csp. iL. ^VLe-r-

///,',ssfs(.-»2-e.»/« /--»». clilleNLk, cle ^Lkritzus /tpottolicis, bibliorstecL pL-

rrum ^pottolicorum Orseco-ttLtin-c prcrmilia. l/sv/re/lr/" clisteirLk.cke LpvpkregmLie k^narii: smor meus crucilixus elt , x>arr 2 cx-srciweivn. seleclbsr. n. 111.

Janatius/ ciu wegen siincrgclehrfamkcilund gottesfiirchlbe.rüh.uter Patriarch zu Constanttnöpcl. Er >var bcö Kavlcrs Mi>chaclis Curopalaiä Rangabchwelchen Leo,der Aruieniancr,an. 8>;von dem throne ,metzle,dritter lohn. Dieser tyranne machte Mlchae.lis 2 svhiie/ Theophilaelum und Nicclam zu verschnittenen. Derletztere wurde m ein kloster gethan/ und nahm hierauf den »amenIgnatius a»/ welchen er hernach stets behielt. In dieser seineremsamkeit brachte er sich durch feine tugenden und herrliche ge.müths-gaben ein grosses anfchen zu wege. Er wurde hierauf k-e-Ac>r, Diaconus , Lrestz^rer , und an. 847 nach dem Melbodiv/Patriarch zu Constantmopel- Es widersetzte sich zwar Grcgormü,Bischofs von Eyracus, dieser wähl / welche» Ignatius nachmalsgerne abgesetzt gesehen. Allein die Päbste Leo lind Benedictus zuRom wollen nicht darein stimmen. Die damahlige KayscruiTheodosia hatte einen bruder / mit namcn Bardas / welcher seinerechte qemahlin verlassen/iuid mir jemer schwtegerttochtcr blutfchan«de tried.Darüder straffte ihn Jgnatms/ und da er sich nicht bessernwolle/ trieb er ihn aus der kirche, als er an dem feste der heil. dreyKönige an. 8s8 daS heilige »achtmahl empfangen wolle. Dieserdamit er sich rächen möchte / beredete den Kaystr, daß er die regle-rung allein antretten und befehlen möchte/ daß der Patriarch fei-ner mutter und schwestcrn haare verschnitte/ um sie in ein kloster zustecken. Als nun dieser Prälat selbiges nicht thun wolle / wurde erin die insiil Terebinthum verjaget/ älda sehr hart verwahret/ undPhotius bcn 25 beccmbcr des gedachten zahrcs an dessen stelle ein»gesetzt. Hicraufwurde Ignatius an. 86, vor das Concilium zuConstantinopcl bcruffcn / daselbste» abgesetzt/ und wieder aufsei,ne msul geschickt. Allda mustc er sei» leben kümmerlich zubringe»/biß Basilms zur rcgieruna kam , welcher an. 867 Photium ab undJgnatium wieder einsetzte. Er starb endlich an. 878-

in viiLlgNLNi. //<r-,,'»-„s. xt/c.r/r/r^e»'. 7/4/,,.,FS sti-

ttoire cle l'LZIiie. ststk. eccl. X. 1. cstron. ec-

clek. liisecnc.

8.'Ignatius / ( Loyola) der stiffler der Societät Jcsil/ wur-de an-1491 in der Provintz Guipufcoa in Svanien gcbohrcn/ lindhatte das glück/ daß er an bei» Hof des Königs Ferdinand! und derKönigin Jsabellä auferzogen wurde. So bald es sein alter zuließ/begab er sich in den militarsstand/ und suchte nur gelegenheil seinelapfferkcit an den lag zu legen. Selbige dewieß er auch vortrefflichin ber stadt Pampelona / als sie an. izri von den Frantzosen bela-gert/ und endlich erobert wurde. Doch hatte er dabei, das Unglück/baß ihm durch ein canon.fchuß das rechte bei» lehr dleßirt, und ge-brochen wurde. Indem er sich nun hieran curiren ließ / faste erden schluß/ den eitelkeiten der well zu einstigen/ „ach Jerusalem zugehen/ und nachgehends eine gantz besondere lcbens.art anzufan.gen. So bald er die gefundhcit wieder erlanget/ nahm er den wegzu unserer lieben frauen von Monferat/wclcher ort in Eatalonicn cmetagreife von Barcellona lieget/ und als er daselbst ankam/ ließ erseine waffen über den altar der heil. jungfrau aufhängen/ und m dernacht des 24 mart. an. 1622/ die er mit beten und wachen zubrach.te / widmete er sich gantz zu derfelbigcn dienst. Von diestm ortgieng er sehr frühe als ein pilgrim gekleidet nach M.mcesa, woselbster bey den armen im Hospital mit fasten und andern harten Übungenem qantzes jahr zubrachte/ auch feinen lractat von den geistlichenÜbungen schrieb / von welchem einige seines ordens kein bedcnckeutragen/ fürzugedem daß er ihm von Gott eingegeben sey, ob gleichein gewisser Bencdictiner-Münch/ namens Constanlinus Caelanussich unterstanden hat zu behaupten, daß Ignatius Loiola sich einefremde arbeit angemasset, indem der wahre auüor dieses buchsGarcias Cifneros sey, worüber ihm gar fcharff ist ividerfprochenworden- Jgnatmü nun begab sich von Manrefa nach Barcello,na, um scme reife nach Jerusalem anzutreten, schiffte aber erstnach Italien, unv gieng nach Rom , die benebictivn des PadsteS

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zu feinem werck zu erlangen, welcher er auch von den,

Pabst Hadriano VI theilhafftig gemacht wurde,wora!8 ^nVenedig begab. Hierfelbst gieng er den ,4 jui. anund kam den letzten aug. zu Joppe an, und den 4.'knijahres zu Jmstalem. Nach dem er nun an diesem orsts, n»dacht und curiolitat em gnugen geleistet, kehrte er mied r ^nach Venedig, und von dannen über Genua nach BarL^^selbst er sich aufhielt, um die Lateuufche sprach ^fiengasto uu,ahr .524 an die gcammaliczu tracliren, ule sich zu ubung der Lateinischen spräche des Lrasml encki^r,s (chnii.Lm. dc„e» er doch bald üderdrüßig wurde, indemseine andachl abzunehmen und zu erkalten lchiene d^nichts inehr davon wissen wolle, und a» dessen stelle lieber dmam ä Kempls laß. Zwey jähr hat er hierfeldsi zugedralk 1 °'man ihn tüchtig hielt, die Philosophie zu höre», dannenhew - Äan. 1; 2S nach Alcala begab. Im übrigen weil er sich aann i^ 7dar aufführte, durch almosen erlangte, was zu siinernoth^^horte, und bereits viele per,onen hatte, die sich zu ,hm hielien,n allem nach ihm richteten, er auch unterschiedene leute, die Ii>7.wan uiu ihn her verfammleten,zu unterrichten Pflegte,machte Lei» gro„eS anflehen, daß auch die Inquisition sich genöthiaa d 2sich, der fache zu erkundigen. Ja es kau, so weit, daß man >bngesanglich warst und nicht eher hetaus ließ, als biß er versmü,innerhalb 4 lahren nicht zu lehren , wodurch dcr russ vo» ihm n!grviier ivurde, stntenial in deni gesänguisse selbst sich viele vml»Mzu ihm veriammlelen, und ihn biscimren hörten. Unterdessen mließ er dennoch diesen ort, weil ihm die bedmgung, sich des ich» z,v lange zu enlhallcii, gar zu harte vorkam, und begab sich Mg,Salamanea, allivo er in feinem beginne» fvrifuhr. hnMwurde er gleichfals in ein gcsängmß geworffen, und mit eben so.chcn bcdmguiig.n, wie zu Alcala, heraiig gelassen. Derowenenichlc er den ,chluß nach Pariß zu gehen, und langte daseldsi nn sibran. 1; 28 an, mit dem feste» Vorsatz, an diesem orte fleißig m M>.'rcn. Allem der armielige zustand, darinnen er sich befand, „idkiner auf den gaffen betteln, und sich in das hospual von 8. Jacob hogeben musie, hmdcrle ihn an diesem Vorsätze. Er bedienst sichzwar nnlcrschietcncr Mittel, alle schwürigkesten zu heben, dochwann er eines überwunden, so fand sich alfobald etwas neues. Dasgröstewar, daßerm verdacht kam, sowohl wegen feiner besondernlebens-art, als auch, weil er die lugend Mit ernst zu einem gMchcnleben zu crmahncn pflegte. Man gab ihn dev der inquWio» an,und fehlte es wenig, daß nicht der L.eÄor des Lollegil 8. Barbaraihn hatte mit rnthen gcisscln lassen, weil er Lurch ferne ermahnun,gcn zu dem geistliche» leden einige fchüler vom fiiidiren abhielstM-wobl hernach dersclbige, da er Jgnalium reden hvcle, für ihm inoverfiel und um Verzeihung bat. Er seihst studirre dabey die Last,»,«sehe spräche in dem collc-Zlo von Moncaigu, und brachst es endlichso wett, daß er den curium pliilosozNiue und ibeolog!« absolvirle.Dabey er eine gewisse anzahl von li'.ttqe,eilen bekam, die sich durchein gclübde mil ihm zu einer neuen ledensmrl verdundcn. Evlchrsgcfchahe in der kirche von Monlmarlre den is aug. an. anwelchem orte und an wclcheiu tage sie iiachgehciids'zweymahl die-ses ihr geluddc n,lt emerlcv ceremonlcn erneuert haben. Lnfanz-lich wäre» ihrer, 8. Jgnatium umgerechnet, mir lieben, endlicha-der wurden ihrer zehrn. Sie belchloste» linier sich, Ignallns sollewieder nach Spanien kehren, daseldsi cmigc geschästie zu verrich-ten, und nachgehends nach Venedig sich begeben, dahin auch dieandern den 2, >a». an. iz;7 von Pariß aufbrechen wolstN/wiMvhIsie lolches noch eher, nemlich ten z nvv. i;;S bcwerüsici!iM,uÄalso den 8 >a». an. > zzusammen kamen. Indem aber IMiusfeine mitgcsellen erwarkelc, war er nicht Mlikng, fonbccii bcninhctesich stelen zu gewinnen^ genclh auch zu diese: zctt in ' "

mil Joh. Pelro Earaffa, dem stisttcr des Thcalmcc-ordenS, derhernach unter dem namcn Paust l V Pabst wurde. Hierauf nunbereiteten ste steh zu der reife nach Jerusalem , worzu sie sich durchein gelübbc veidiiidltch gcinacht, gicngen mich z» dicsim cndenachRom , des Pabstcs fegen und crlaubiiiß zu diesem vorhadcn zu er-langen.. Da ste wiederum nach Venedig kamen, zu fchlße zuge-hen, sande» ste keine gclegcnhctt darzn, indem der kneg iml denTürckcn dergleichen sch»siarlh nicht zuließ. Damit sie nun ihrezalnicht vergeblich zubrächten/ zcrlbcilte» sie sichln die slädtcdcöVe-netimiilchen^ gcdielS, und predigten auf de» gassem Jnsondcrbeildcgadcn sie sich an örler, ivo acatemieu waremdic silidirendelugendzu gewinnen,und an sich zuziehen, und glcngcn endlich wieder nachRom . Um diese zctt machie Jgnatnis den grimd-riß von ein« neuenlvcietät, welche der Pabst Paulus III an-1 S4° mit einigen liinila-tioncn und an. 154; ohne stmitattoncn bestätiget. ^JgnallnSwur-de zuni General dieses neuen ordens an. isgl erwählet, und Msich zu Rom auf, da hingegen feine mitgcstllcii sich aflcnldaldcnzcrstrencten. Er ließ sich anek> daselbst unter andern die dekelMgder Jüdcn und der weids-pcrlbncn, die ei» »»züchtiges leben W-ten, angelegen seyn, und nahm sich auch darben der wanlen au-Ob er nun gleich hierbei, viel fchmach, böse nachreden und Verle -gungen ausstehen muste, ließ er sich doch hierdurch an dein vorn-tzc, feinen orden m ailfnahme zu dringen, nichls hindern. (Mo-ttn zwar auch einige wcids-perfv»en sich in dicstii orden brM i,gleichwie auch in andern orden gewöhnlich, da so wohl wads-Mmanns-personen ihre eigene kloster haben,weil er aber wahcgeuvnmcn/wst viele mühe ihm die direction dreyer ivcibs-peWien vewfachet, wolle er feine foeietäl davon desrcycl wisse».nachdem er an. i;;o durch den PahstJulmni iii lemen orduiMle bestätigen lassen, »polte er von dem gencralat ^bdancken,aber leine mikgefellen nicht wollen gcfchcbon laste». Allv ldudiele würde biß an das ende feines'lcbens,welches er den >4 " -an., 556 crrclchet.Der PadstPanlns V fetzte ihn an. -609 umrrfteltgcn, und GregvriuS der xv an. 1622 unter Vie zahl dttHM