Band 
Zweyter Theil
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wol im Elsaß ein anderer flnß ist , der auch bev Straßburs an der

lasiMc^al bcrad. Bludmymw Zcloklrch vordco miMaldB mbern in den Rhein fällt. 6^. m p'n^- 1 l-

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Tllla/ ist ein kleiner ort in Roussillon, am wasser Met, ober.bald Perpignan gelegen, der aber den kitul einer V-ce-Graffchastt

Illtsweil / ein Dorff und Herrfchafft WolKw

Bmier.gebiets, vorzeiten ein stauun-bauß der Wen vonrmswcn.An. - 7-9 verkaufften des allda,-gen Venncr Buepers sthne die,eHerrschafft an den chmaligen Kaystrsschen Gm ralm ^nunmehro Schultheiß zu Bern , der stlb-ge an dm Stand Bern ge

gen so viele Gerechtigkeit zu Seedorffvertau,chet. .

'Illock / eine kleine stadt, nebst einem festen schlösseSc!a>vomen ^ messen von Esseck, an der Donau , strlegen. Sie wur»de an-1688 von der aus ;ooo mann bestehenden Turcklschen besä«tzung, bey annäherung der Kayserüchen, verlassen, vorhero aberin brand gesteckt. Onom. xt. 1'. r.

"kilov / ein in der Ober.Ungarischen Grasschafft Trenschin ge.legenes festes schloß, welches die Kayserlichcn au. 1708 den mal.contenten mit gemalt abnahmen.

l oder E'vM^OOL. gewisse Spanische ke.her, welche uin das jähr is?s zum Vorschein kamen. Es ist diesestete dergestalt starck worden, daß man auch deren an die zehentausend gszablet bat. AIs aber die Urheber davon zu Cvrdova vonder inquisttion gestrafft worden, gierig diese secte fast gantz unter,bis an. iür;, da stemit noch grösserm lermen in der6>«c«von esc.vilien wieder hervor kamen. Der Bffchoff, Don Andreas Pache»co, «enersl-Inguilicor in Spanien , ließ 7 von den radelsfuhrernverbrennen, Und zwang ihre anhänger, ihre irrtyumcr entivederabzuschweren, oder sich aus dem Königreiche fortzumachen. Daswider sie heraus gegebene edict machet 7s irrthumer nahmhafft,unter welchen dir vornehmsten diese sind, daß sie vermittelst des-innerlichen seelen.gebeks und der Vereinigung mit Gott (deren siesich rübmren) in einem solchen stände der Vollkommenheit waren,daß sie weder der guten wercke noch der sacramente nöthig hatten,ja die grösten fchandthacen ohne fünde begehen konten. Es thatsich nach der zeit, da sie in Spanien ausgerottet waren, eine neueart ketzer hervor, die ebenfalls den nahmen lllum'm-m führten. Die»fe lehrten, daß die menschen mit Gott so vereinigt werden mästen,daß alle ihre Handlungen vergöttert würden, und daß, wenn sie zusolcher Vereinigung gelangt, sie fo dann Gott allein in sich würckenlassen wüsten, ohne selbst einige Handlung zu verrichten, daß Gott nichts liebe als sich selbst, und daß wenn man ihre lehre annähme/man so dann des geistlichen standes entbehren könte. Aufdes Kö»nigS Ludovici XIII Verordnung wurden diese leute in Franckreichan. 16;; vertilget. aä an. 162; ri. 7. 6

inckron. rnunäi cap. 28- kiü. eccl. lib.

kill. ?LpslU5. Lelrer-hiüoriL k. ; c. 7. n. 6.

IHO8H^RI, ist der nähme einer zu Casal in Montserrat auf.gerichteten gefellschafft gelehrter leute, welche, an statt eines sinnbil.des, die sonne mit dem gegen über stehenden wenden gebrauchen,wobey die Worte geschrieben sind: lux mäestciens.

sIllyeczhafi, (Stephanus) von Jllyeczhas, ?aiLkinu8 des Kö«nigreicbs Ungarn , Ober-Gespan zu Trentschin und Liplow, Rieh«tcr der Cumaner, so an. 1 ^46 gebohren. Er war des Fürsten Si»gismundi Bathori in Siebenbürgen Hofmeister, und gerieth wegeneiniger fchrifftcn, die er wider den Kayser Rudolphum H heraus'ge.geben, in ungelegcnhcit, fo daß er nebst dem Johanne Jovio hart an.geklagt und bereits beschlossen worden, ihn zu arrestiren. Er säl.virte sich aber, als er nach Wien vor den Ertz-Hertzog Matkhiamzu Oesterreich dieserhalben gefordert ward,aufsein schloß Trenschin,und folgends mit grossem gut nach Pohlen, woselbst er 2 iahr ver-blieben , und von Stephan» Botschkay,als solcher das FürstenthumSiebenbürgen erlangt hatte, an. i s°; wieder beruffen , und ihmTrenschin und andere güter wieder gegeben worden. DiesemBotschkay aßistirte er hernach mit rath und that,und ward von ihmnach Wien gesendet, die friedens-tractaten mildem Kayser Ru«dolpho u furzunehmen, dahin er auch von dem Botschkay zum an.dern und drittenmahl geschickt, und der friede endlich durch ihn bc.fördert und geschlossen ward, bey welchem er auch nicht leer aus.gieng, indem ihm die schlosser Bozin und 8. Georgen eingeräumet,und das schloß Hodvlix in Mähren übergeben ward, bald nach sei.ner wiederkunfft aber an. 1606 starb Botschkay. Jeit währcnderstiner Gesandlfchafft halte er sich sonderlich bey dem Ertz.HertzoaMatch,a mimuirt, welchem er versprochen, noch bey leben Kay.scrs Rudolphi > > die Ungarische crone zuwege zubringen, und nach.dem er nnt dieses Ertz.Hertzogs vertrautesten Ministern GrafPau.lo Sipto Trautsohn, Carln von Lichtensteln und Siegfried Breu.nern unterschiedene geheime conferentzen gepflogen, brachteer den

Standen zu Preßburg diese mawrmmfür, die ausser dem Cardinal Francifco Forgatsch sich mit ihm con.

Ober.Ungarn zu Cafchau und der endenErtz^ HertzogsMatthia angelegenheit folgends auch in acht,».brachtesolche an. iüc>8 zu gewünschtem ende, fo, daß er noch selbigen jab«res , theils durch abgenvrhigte, theils durch frcvwilliae ab.trmung Kaysers Rudolphi I i . die Ungarische crone er, ma e

zuPreMrggeaömwarb. Wleichbm ^

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nuna aber ließ der neue König Matthias die Wahl des ?a!,nni für.nehmen, welche dahin ausfiel, daß dieser Stevhauns Jllyeshazi,der damahls schon Ungarischer Neichs-Hofmeistcr war, zum Uslr-tinc, desselben Königreichs erkläret wurde, nachdem solches amt seitGrafThomä Nadasti tobe von an. 1562 vaciret hatte. Nachdemer nun diesem seinem 0K00 mit fleiß und sorgfalr fürzustehen an.sieng, und die Türcken, welche die gesihloßne friedensckractaken umrecht expliciren wölken, zu andern gedancken zu bringen, sich bemüh,te, ward er an magen.befchwcrung kranck, daß er nichts verdauenkönnen, begab sich daher um besserer bequemlichkeit willen, aus Un.gärn nach Wie» in die cur, woselbst er an. 1609 den s may seinesalters s; jähr gestorben, nach Bozin geiühret, und in einer von ihmallda gebauten cavclle begraben worden ist. Er war der Luche,rifchen religiou bis an sein ende zugethan, verlangte auch in seinerletzten kranckheit den Protestirenden Prediger zu Hörnals zu sich,mit welchem seinem begehren er an den König Malthiam m Un.gärn verwiesen worden, darüber aber gestorben. Er soll in die 2;tonnen goldes werth verlassen, dem König Matthiä auch ein an.sehnliches legiret haben. Seine gemahlin war Anna, Graf Pe»tri Erdödi,'Bani in Dalmaticn, Croalien und Sclavonicn loch«ter, mit der er aber keine kinder gezcuget. AuS dieser familie istauch Nikolaus Graf Jllyeshazv von Jllyeshaz, Ecd.Herr derHerrschafft Trentschin , Wstethin und Brnnow, der Trcntschi»»er und Liptauer Gespanschafft erblicher Ober. Gespan, Kay.ftrlicher geheimder Rath, Cammer. und Ungarischer HossCantz.ler, welche stelle er unter den Kaysern Josepho und Carole VIverwaltet.

Ilbt-VLILOXI. Die Römer nenneten anfänglich alles basje.nige Jllyrien, was zwischen der Donau und Italien vom Ursprungderselben biß in den Uomum Lux'mum lag. Sie rechneten also un.ter die Jllyrische völckec die Rbäticr, die Vmdelicicr, die Nord.gower, und alle andere die Donau hinunter. Nachdem aber dieRömer in Jllyrien einbrachen, und die Rbätier davon zuerst über.wanden; so haben sie den «amen des Jllyriens aus ihre» über.wundmen Provintzen hinaus und weiter gegen Orient in Ungarn getrieben, ss daß nitninehro Jllyrien hieß, was vor diesem nur einstück davon gewestn. Dahcro noch heut zu tage Jllyricum diejeni.ge landfchasst ist,welche Pannonien oder Ungarn gegen Mitternacht,und das Adriatische meer gegen mittag hak. Die alten unterschie.den sie in Liburniam und Dalmatiam. Das erste theil wurde vonden Römern »och io jähr vor dem Carthaginenstschen kriege, dasandere aber nicht eher, als zu des Kaysers Augusti zeiten bezwun.gen, und in das obere und untere getheilet. Die völcker, so dar.innen wohncten, waren die Japydes, Lidurni, Dalmatä, Daorizi,Vmdelici, Ardiäi, Pleräi. Die einwobner waren grausam, und,welche von ihnen an das Hadriatische mcer gräntzten, schrecklichesee.räuber. Anitzo aber wird fast dieses gaütze land, so in Vene«tianifchen und Türckischen Händen ist, biß auf Raguia und einigeandere örter, unter dem Namen Sclavonicn oderDalmaiien be.griffen, gleichwie an gehörigem orte angemerckt worden. Der Jl.lyrische meerchustn, so auch der mccr.duftn von Drin gcneiuietwird, ist einerley mit dem 6olko <li Venetia.

QÄrEni Ill^ricum, ckereZno OLlman«.

not. ork>. snr. lib. 2 . c. 8.

Illzach/ ist ein dorffder stadt Müllhausen im Suntgöw gkhö.rtg , welches sie samt Mattenheim an. 14;; vom GrafUlrich vonWurtemberg crkauffl hat. Es lieget eine stund unterhalb Müll»Hausen beym kiuflirß der Dollcr in die III. cllton. Das.

p. 60. *

'Ilm, ein fluß in Thüringen, entspringt aus dem Thüringer ,walde, anderthalb weilen über Ilmenau , und hat den «amen voneinem Jlmeii.bäume, welcher vor zeiten bey ftinem Ursprung sollegestanden seyn. Er läufft aufJImenau, Langewieftn, stadt Ihnen,Kranichfeld, Tannerobe, Bercke, Weimar ; Snltze, und fällt unterCamburg in die Saale . Ein anderer siuß dieses namens läufft indein Brauuschweiger. lande durch Einbeck , und eine grosse messeunter der stadt in die Leine. IVleitnilclie cssron» /Ääticri

ori^. 8sxon, OLileliiche ohronic.

lat. UmL, insgemein Stadt Ilm , eine stadt nebst einemschloy und amte, an dcm flusse Ilm in Thüringen , 2 messen vonArnstadt,gelegen . Sie geboret dem Fürsten zu Schwartzburg.Ru»delstadt und muß mir Ilmenau in dem Hennebergischen nicht per»wechselt werden. An. 14^0 ist sie, bey währender Uneinigkeit derSchwartzburgischen Grafen von dem Churfürsten zu Sachsen ,Friederico dem gütigen,; wochen mit 18000 mann vergebens bela»gcrt worden. <?,eF-»'»ikrüof. Thür. ose. 107. kvnt, rer,

Ouw. rom. i.p.227.

Ilmen, ein Moscowitischer ste ohnweit Novogrod. Man sagt,daß er m den see Ladoga läufft, welches einer von den grösten deslandes ist, und daß an dessen ufer eine gleichbenamle stadt liege.

"Ilmenau, eine stadt und amt ander Ilm und eingang

Tburinger.walbs gelegen, aber zu der gefürsteten Grasschafft.(.

neberg gehörig. Der ort gehörte vor alters den Grafen von Keftrn.. ° Kayser Rudolph nach einem ums jähr 1292 gebal«

ttnen Reichs. tage zu Erfurt über 60 raubschlösser am Hartz. und, darunter auch Ilmenau war, zerstören. Her.brachte Fürst Heinrich von Henneberg Schleusingen durch^o°o lrmrck lorhigen silbers das hauß und stadt Ilmenau bem dorff Kirchheim und etlichen lehnleuten von dem Grafen^''Kesernburg, Günther genannt, an. 1 ;4z an sich. Nach Fürstbekam sein druder Johannes unter andern auch dasamt Ilmenau , der ließ es zwar an.i;;i an Graf Heinrich und

Gün»

des

Den.