ilm ilo ils
Günthern von Schwartzburg um 570 marcksilberspsands.weise,es kam aber durch henralh seiner cnckelin Margarctha, Fürst Wil.Helms des III schwester, mit Gras Günthern von Schwartzburgan. 1407,dabey ihr ;ooc> goldgülden von den Grafen von Schwach»buch auf Ilmenau verschrieben worden, wieder an Henneberg.Fürst Poppens von Hcnneberg andere gemahlin Sophia, eine ge»bohrne Hertzvgin von Vraunfchweig, Hertzog Ernsts jüngste loch»ler, hat ihre lerbzicht allhier gehabt, und die stadt mit allerhandgebäuden gezieret, auch den spithal dafelbst errichtet. Nach desHcnnebergischen stammes gänylichen abgang an, i;8; ist trafstder an. i;44 den 1 fept. zu Kahla errichteten erd.verbrüderung, die»ses land an die Hertzoge von Sachfen gefallen,und gemeinfchafftlichadmimstrirek worden, biß an. i6üo, da die theilung zu Weimar vorgenommen worden, worinncn das amt und stadt Ilmenau anHertzog Wilhelmen von Sachstn-Weiinar gekommen, niw daß diedergwercke gemein verbleiben , da denn bey dessen linie ckeicenckenr,und zwar der lpseial-Weimarischen linie es noch jetzo ist , die auchdeshalbcn an dcnHennederg-Schleustngischen vock auf den Reichs»und Fräuckischen creyßckägen participlrt und alternirt. Sonstenist Ilmenau wegen feiner dergwercke schon lange berühmt,und giebtes vornemlich kupffer allda, hat auch als eine bergstadt die freyheitzu müntzen. irin. 6er,n. p ;99. rer. Hur.
p. rri leg. KIsnnekerAikcke ckron. p. i; i chg. Luror
cke l-anclgrsf. IKür. annales 8axon. p. 442.
Ilmenau oder Elmenau/ ein fluß im Lüneburgifchen, hatseinen Ursprung bey dem docffe Bocke! im amte Gifhoru, nimmtdarauf, 1 kleine ströme zu sich , welche Auen gencunet werden, da»her der jluß Elmcnau oder gleichsam Elvenauen genennet wird. Ergehet an Lüneburg vorbey/und nicht weit von Wiesen an der Luhrm die Elbe. Die stadt Lüneburg gebraucht sich dieses flusses mitgrossem Vortheil zur Handlung nach Hamburg . copogr.
Lruutuic. p. 16.
/Ilmftadt, vorzeiten Eioffstadt oder Elffstadt, eine reichePramonstraienfcr.Abtey, und stecken, in der Wettern», 1 weile vonFriedberg und 2 von Franckfurt gelegen. Sie ist an.107; von demfrommen Westphäkscheu Grafen, Gottfried von Cappenberg , ge»stlfftet, und in dem dreyßigjährigen kriege fehr mitgenommen wor-den , wie sie denn damals ihre schöne orgcl und bibliolhec einqebüf»
ftt. viraLomius b>. 6ociotrec!i. kettkr. Hecken
k. 20.4 p. iSz.
/Ilo/ Hlowski, eine Adliche familie in Polen , so aus dem hau»sePrawbzcck, welches schon in dem n tecuio flonret, feinen ur»sprung genommen. Alepanver Ilo war um das jähr i^sr Woywo»dc zu Plotzko, und vertrat die stelle eines Odristen indem damali»gen wiege. Sein älterer fohn, Johann Sckienck von Wiskow, batan. 1588 die pLüa Königs Sigismundi unterschrieben; der jün»gere abcr, namens Andreas, Castcllan von Wiskow, ist an. i?8t,wegen eines begangenen mordes, zu Warschau enthauptet worden.Felix, Scanislaus, Alexander, Christoph, Johannes und Uladis»laus haben die mahl Königs Uladislai l V unterzeichnet. An. iü;4wurde dl- von Ilo, Kayserlichcr Feld Marschall, nebst dem Gene»ral Wallenstem, zu Egcr hingerichtet. E-E ttemm. ?ol. ?. 1.
8ckv.!crieZs-Zetck.
^low/ (Christian, Freyherr von) war aus einem Adlichen ge«Flechte in dem lande von Sternbcrg, in der Marck Brandenburgentsprossen, und hatte sich durch stine in dein dreyßigjährigen kriegedem Haufe Oesterreich in der Pfaltz und Schlesien geleistete kricgs»dienste zu der würde eures Kanferlichen General- Feld-Marfchall«Lieutenants erhaben, und sonderlich bey dem Hertzoge von Fried»land beliebt gemacht, der ihn auf eine gantz besondere weise aufseine seile gezogen, da er ihn nein ich erst au dem Kayserliche» Hofsehr verkleinert, hernach ihm gerathen, an diesem Hof die Gräflichewürde zu suchen, und als ihm selbe wegen der gedachten beschuldi.gungen abgeschlagen worden, steh deswegen zu rächen angetrieben.Als demnach hierauf dem Hertzog das commsnäo niederzulegenbefohlen worden, war Ilow mit unter denen, die ihn im namender gautzen armee ersuchen meisten, dem Kayferlichcn befehl nichtzu gehorsamen. Dieser Ursachen wegen, und weil er an der Pils.Nischen verschwerung theil gehabt, ward er, als des Hertzogs Hin-richtung an. iü;4 z'u Eger vor sich gehen solle, nebst andern desWallensteins vertrauten, angefallen und erstochen, wobey er unterden übrigen allen den grösten widerstand gethan, und den Obrist»Lieutenant Gordon mann für mann zu fechten ausgefordert. Erhatte sich mit des Grafen Wratislaw zu Fürfrenberg lochter Wer»tina verglicht.
/Ils / ein fluß, welcher an den Böhmischen grantzen entspringt,und bey der stadt Passau , wovon ein theil deswegen die Ilstadt ge»nennet wird, sich mit der Donau vereinigt.
/Ilsenlmrtt, einstecken und amt, nebst einem schlösse, in derGrafschaffr Kerniiigeroda, allwo GrafErnst zu Swllberg, deraü. 171s ohne männliche erben verstorben, residiret hat. Es warehemals ein Benedictiner > kloster, welches zu ansang des 11 ieculiArnolphus, Bischofs zu Halberstadt , gestifftet, und das von demKayser Henrico l angelegte alte schloß, so ihm Kayser Henricus IIgeschenckec darzu gewievinet bat-Einige geben den raten BisthoffzuHalberstadt, Viiconem, vor desselben stiffter an, er hat es aber nurwieder repariret, nachdem es an. 1084 durch den krieg war ruimrelworden. An. i;49 ist es eingegangen, ?reuck'. ttsLts-Zeo§r.
6. §. L. 2. P> 48.
^reyherrliches
geschlecht
von TraHberd , c>»welches vor alten zeiten den Gräflichen titul
von Mö
ilv ilz
im
917
dericus Jlsimg, Graf von Mdringen und Hohenricden, hat sich an.1178 in Augspurg niedergelassen, und sollen dessen söhne und naheanverwandren, ander zahl 22, in dem damaligen Bayerischen ine.ge theils geblieben, theils aber dermaßen herunter gekommen seyn,daß sie genothiget worden, sich in Augspurg, allwo sie sich durchunterschiedliche geistliche stifftiinqen einen ewigen rühm gemacht,niederzulassen, und nur den Adelstand zuführen; woraus« die Her.tzoqe in Bayern ihren Erb- Marschallm, denen von Gumpenbcrgund Biberbach , die nahe bey Augspurg gelegene Graffchafft Mö.ringen verliehen haben. Sebastian, Bürgermeister zn Augspurg,ward an. 142; von PetroReblingern, einemI'Lkckciozu Augspurg,ermordet. Ein anderer vieles namens gieng in seiner jugend mitdein Ertz-Hertzvge Alberto von Oesterreich in das gelobte land, wieauch in Sicilien und Spanien , ward darauf Bürgermeister zuAugspurg, und an. 1464 von dem Kayser zu einem Ritter acschla»gen. Er hat eine Historie von seinem geschlcchte, aber keine erbenhinterlassen. Von seines druders Iohannis cnckeln ward GeorgeJlsimg von Lichtmderg, Odrister, und bey den Kayser» CarolaFerdinands!. MapimilianoHund Rudolpho II geheimdevRath, wie auch Stadthaller in dem Hertzogthum Würtcmberg,und zeugte ; söhne, Friedericum, Maximilianum und Georgium,welche die Freyherrliche würde von dem Kayser erhielten, aber oh»ne erben verstürben. Des vorqedachten George des ältern bruder,Melchior, hak eine beständige posterität nach sich gelassen, welcheden Freyhcrrlichen ckarsttei- undzugleich den beynamen von Tratz»berg , Vischach und Curabcrg führet, Kitt. inckgn. üb. 2-
c. 4;. 3NNL>. 8uev. ?.r. p. i)8- cks rnigr. Zent. I1K.7.
p. ;28. ttemm. k.
/Ilva/ eine insul, siehe Aelhalia-
'Ilus, der 4te König der Trojaner, war des TroiS und der Cal»lirrhoe söhn, Ganymedis und Assaraci bruder, welcher letztere desCapys vater und des Anchlsagroß-vaterwar. Er regierte 54 jähr,nemlich vom jähre der weit 2740 biß 2794, da ihm sein söhn Laome.hon sncccdirte. Einige sagen, daßer Tantalum bezwungen, undaus seinem Königreiche verjagt habe. KK. 4.
I.
/Ilz oder IM, eine stadt in der Woywodschasst Scndomirin Klem-Polen , unten an einem gcburge gelegen. Es ist eine ve»stung darben, welche der Bischoff.von Cracau inne hat.
Lc I'olonia.
/Imam, - ein name, welchen die Mahomckaner ihren Priesterngehe». Diese Jmams, welche die ihnen untergebene Moscheen inacht zu nehmen haben, müssen in dem alcorane wohl belesen seyn»
Kitt. cle I'ernpkL Ortomsnn.
/Imaus, ist ein berühmtes geburge in Asien . In der wüstenTartarey wird es Mathcgar, sonst aber Belgiimi und Altbai neuen.
nec. Die Tartariichen Könige werden darauf begraben
grossen Mogols lande helft eS Dalangner und De Nauaraciil ESfängt sich bey dem berge Lamms unweit der Caspischen see an, ae.bet darauf südwärts durch das gantze feste land von Asien , unter»scheidet die Asiatische Tartarey in 2 theile, und endiact sich bey demUrsprünge des Ganges, allwo es sich gegen osten und weste» aus.breitet, unb eine nord-grantze des Königreichs des grossen Mogolsoder von Jnbostan wird. ^
/Imbercourt / einer von den vornehmsten Ministern des letz»ten Hertzogs von Burgund, Carol,/tuckack, hMe meistens einer,ley tkra mit dem Cantzler dieses Hertzogs Hugonet, daher man nurdiesen arlicul nachschlagen kan.
/Imbrael/ der ai Califf, oder Mahomets Nachfolger, fiengan. 8;4nach seines vaters Mahomets tobe an zu regieren , führtestetige kriege mit dem Kayser von Constanlinopel, und gewannihm viel vorcheile ab. Nachdem er die stadt Amorium in Phry»gien rmmrt halte, bekam er die vornehmste von des Kaysers ar»mec gefangen ; und als ihn der Kayser Theopbilus ersuchte, selbigegegen eine rantzion von 250000 besans oderdoppel-ducaten an gol»de wiederum auszulieffern, so ließ er ihm zur antwort sagen, daßdie summa noch nicht zulangte. Dieses empfund der Kayser der»mästen schmertzlich, daß er an. 842 vor dekümmerniß starb. Im»brael regierte biß an. 849, unb hinterließ sein Königreich dem Me»mon. /ttilca i. 2.
/Imerette oder Imirette / ein Königreich, welches die §eo-grapk, vor ein stück von Mingrelien rechnen. Die Türcken nennendiese landschafft l'ackeL-'I'ckoucK ober I?i>cks-Xourkckouc,das ist,ein kleines Flirstenthum. Es wird von dem berge Caucaso, Col»chide oder dem eigentlich sogenannten Miiigrelien, dem schwachenmeerc, dem Fürstenthum Guriel und Georgien oder Gurgistanumjchlossen, und ist irü Englische meilen lang und 60 breit. Ge»gen mittag hat es Giiriel, und gegen Mitternacht die schwachenCircaßier oder Hunnen, welche vorzeiten das Römische Reich per»wüsteten. Imerette ist ein höltzicht und gebürgigt land, hat aberviel anmuthtge thälcr und fruchtbare ebenen. Notdwendlge lebens»Mittel kan man darinnen viel eher bekommen als in dem Königrei»ehe Minqreiien oder Colchis. Man müntzct auch darinnru geld.Im übrigen ist das land voller flecken und eisen-gruden. Was diesllten der einwohner betrifft, so kommen solche ziemlich mit derMmgrelier ihren übercin. Der König bat; gute ftstungen, dieeine heißt Scander, und liegt südwärts; die andern 2 aber heisseaScorgia und Regia, und liegen nordwärts unweit Phafls. DieKönige von Imerette haben lange zeir die Abcas, Mmgrelier unddie einwohner von Guriel unter sich gehabt, allein i» diesem letztenseculo haben bemeldte ; nationen rebellirt, worauffle ber Türcki»sche Kayser, unter dem vorwande, sie in schütz zu nehmen, nacheinander zinßdar gemacht hat. Die einwohner m Abcas erlegten
Zrzri? ihre"