veu/ *'»* ,----
Sfortta waren,bestachchaß sie denselben in N^m verliessenöffentlich auszogen.SsoMa »Volte inSchweitzer-habit zualckm ^unter ihnen entfliehen, er ward aber verrathen, und aefanaFranckreich geschickt, allwo er nach 12 jähren starb Hierauf>,n»Äwarffsich das gantzeHertzogthumLudovico XU voll neuem der sl'
lyeir/ / »»^1» vutti-^s
stadt und dem tttill eines Königs von Neapolis und Jerusalem haben solten. Der einträgliche vieh - zoll zu Puzzuolo ward auchunter beyden getheilet, und von Franckreich auf Rousstllon undCerdaigne,vonArag 0 men aufMontpellier und andere alte ansprücheverzicht gethan. Der Padst gab auch jedem vor seinen antheil diemvchirur. Nachdem aber beyde theil in gar kurtzer zeit ohne son-derlichen widerstand sich des Königreichs an.izoi bemächtiget,zer-fielen sie wegen der gräntz-scheidUngstndem dieFrantzosen sonderlichfür das land CüprlaNata sehr befftig fochten, und es zu AdrNzzoziehen wollen, um so mehr, als es nicht allein wegen dem zoll vonwollen und schaafen sehr einträglich, sondern auch die einige ae»gend war, woraus sie sich, im fall ihnen Spanien die zufuhr ausEicilien fperrete, mit körn versehen koNten. Hingegen behaupte-ten Ferdinand» leuthe Capitanyta, gehdrete zu Apmien, und alsoin ihren antheil, »prachen auch daneben den so genannten iss-ar,-x->ro und an, als von Ealabria abhängend; wodurch ge-
wißlich die Frantzösische ?o"ion gar sehr hätte müssen gemindert»verden. Es käme also zum krieg, und weilen die Frantzosen an-fangs die mächtigsten waren, nahmen sie den Spaniern dasmeiste weg. An. 1 ?v; wurde zwar zu Lyon durch Vermittlung desEktz-Hersogs Philippi, der die Wpamsche erbin geheyrathet, einttretsc gemacht, krafft dessen die schon in vorigem jähr abgercdteheyrath Claudia, der Printzeßin Ludovici XU, und Caroli vonLilxendurg, des fohns bes Ertz-Hertzogs, der nachmals unier demnamen Carolt V Kayfer worden, nochmals vest gefetzt, und diestreitigkeiten wegen Neapolis dergestalt geschlichtet wurden,daßLN-bovicus seinenanrheil diefcsReichs berClaudlä/FerdtnandusCatho-licus aber den feinigen demCarolo oonLuxenburg schenckeustlnd bey-de eines jeden anldeil, bis sie erwachsen und geheyrathet, in ihremNamen verwalten,die beyde verlobte inzwischen den titulKönige vonNeapolis führen,und die streitige p-ovmren Capstanata,Prmcipat0«iivBasilicata derPrintzeßin zum heyrath-guk gegeben werden solle.Als aber dieser ri-sÄ-t den Generalen in Neapolis kund gemachtward,wolle Consalvus vonCordoua,dcr vorFerdinaNdum -owmz»-^>rie,solchen nicht annehmen,unter dem vorwand, daß er voll Ferdi-nande keine »nclre dazu empfangen , und weil er Mit volck und allerNothwendigkeit versehen wurde, da hingegen Ludov. aus vertrauenauf diesen -rsei-c den neuen i-,ccu--s wieder zurück gehen lassen, be<diente er sich der gelegenheil,und brachte nach einigen siegen beySe-minara uiidCerignola gantzNeapolis bis aufGaeka unter sich. DerFrantzösische Wccur- hielte sich wegen inzwischen vorgefalleneiPäbst-lichen wähl zu laug im kirchcn-staat auf, utrd derGenerai desselben,FrancsscusGonzaga/Hertzog vonMantuaivar entweder ungetreu,oder doch nicht vorsichtig genug,daher Consalvus dieFrantzosen attdem flußGarigliano so lang aufhielt, bis er verstärckl war, »vorauferdenflußpaßirte, dieFrantzosen schlug, und in dem ersten schreckenGaetawegnahm, da denn vle Frantzosen durch eine cspicui-irion att.Us4im ja». gantzNeapolis verliessen.DerKönig,welcher mitFer-dinando Cathvlico wegen eines friedens sich nicht vergleichen konte,schloß einen zweyjährigen stillstand Mit demselben, und machte hin«gegen mit dem Ertz-HertzogPhiiippo,dessen valer demKayserMaxi-Mlliano,und mit demPabst Julio IlzuDlois denLr ftpt. 1504 einet»doppelten Krafft des erster» ward die heyrath derFrantzog-schen Printzeßin Claudia mit Carvio von Luremburg nochmals be-stätiget, mit diesen bedingungen, daß der Kayfer dem Konig diebelehnung überMayland/die er vorher scholl lange versprochen hat-te,geben,und wenn der König ohne mänttliche erben stürbe, Claudiaihrem gemahl dasHertzoatbum Burgund,Bretagne,Mayland,Ge nua , nebst den Grafschafflen Asti undBlois zubringen,fals aber dieheyrath gar nicht vor sich gehen würde, ulld zwar, daß der Konigdaran schuldig, alsdenn Burgund und MaylandCarolo vonLurem-burg, wenn aber die schuld an dem Ertz-Hertzbg läge, eben drestMyHertzogthümernedsiArtoisundCharolois derClaudia zufallen/und endlich Ferbinandus -rkoiicus auch »nik in den frieden eiM-schloffen seyn solle, wenn er binnen 4 mvnaten sich meldemulldNe-apel demErtz-Hertzvg bis zu Vollziehung der heyrathElaUbm undCa«roll einräumen wurde.Der andre r-2ÄLt ward wider dieVenetlanergeschlossen, welchen man alles, was sie in der 'r«r-6rm- besassen,abnehmen, und sich dergestalt darein theilen wolle, daß der Kayferdie alte Oesterreichische und Reichs-qüker,derPadst was zllvor demmchen-staat und -x-rcll^ gehört, und derKonigstvas vonMaylandabgezwackt worden, haben solten. Es kam aber diese i-gus dama.snicht zum stände, weil der Kayser so lang Mit der armee ver»vetleke/Mb die Venctianer dem Pabst die vornehmsten platze, so er in an-Anch nahm,gütlich wiedergaben. Der Kayser gab »nzwischendemKonig, der ihm gelb dafür bezahlen ließ, die belehnung wegenMay-land an.i;--;. Weil inzwischen Ferdmandi Catholick gemahlln^ia-
lud 2ZZ
deüa mit tobe abgieng, und derselbe mit seinem schwieaer-sobn.demErtz-Hertzoge PhNippo, der sogleich hieraufden litul eines Komas
dl°estm^iahr?^,,^ ^nig war, machte er in eben
er des mit diesen c°°öi»°°en,daß
.»bötomgS schw.lier>tochler,Germanam cie Foir,bevratbeniund^^der aus loicher ehe Neapels besitzen, vafern aber keine kinbeverfolgten, die ehemals gemachte theiluna dieses Reims wieder ael»reu, und Ferdinand an kMbomcum wegMkosten eme mllltvn ducaten bezahlen soite. Dieser rrlü-r aesiel demKayser und dein Komg Philippo von Eastilien nicht, »vellttin dem^ von Neapel dem obgedachten zu Blois errichteten zuwiderwar Aber mr zvlgenden »ahr 1 giengLudovims XII nvcy wei-ter, Unvwldercuffteaiif einer öffentlichen Neichs-versammiung zuTours auf der Stande begehren den zu Blois geschlossmer» c"und dce dartttn abgeredete heyrath Claudia mit Carola, und ließ so«gleich den r i may 1506 gedachte Claudiam mit dem vermuthlichenCron-erbenFrancisco,Hertzog von AngouleSme, verloben,wodurcher zwar Phrlippum von Casttlien sich »ehr zum ftind machte, aberdem Reich grossen Vortheil schaffte, weil durch diese hehrath dieMonen laNder Bretagne, Maylanb, GmUa, Asti , Blois , ,0 derPrmtzeßm zum heyrath-gut verschrieben waren-bey der Crvne blie,den. In eben diesem jähr erregte der pöbel zu Genua eMen auf-stand wwer den Adel, zagte jvtchen aus der stadt, machte einen an-dern Magistrat, und letzte endlich gar einen Danach dem er diLFrantzvssche sahne abreisten lassen. Weil Nun die stadt in dergute sich nicht unlerwerffen wolle, that der König am i;«? in ei-gener person einen zug mit einer armee dahin, und nachdem ervie stadt erobert, nahm er derselben alle k>r>v,ie§,en, gab ihr her-nactMndere; setzte den allen Magistrat wieder ein, straffte sie UM;oooos ducaten, und befahl, daß sie hinführo auf ihren müntze«das Frantzösische waapen führen sollen. Der Kayser Marimüla-nus suchte inzwischen das Teutsche Reich zu einem kr,eg widttFranckreich zu bewegen,weil er dafür hielte, daß derKöuig nach derKayjerlichen würde und der herrschasst von gantz Italien strebte.Er erhielt aber wenig hülffe, ulib der König Machte mit den Veno-tianern ein bündniß, welche Marimtliano nicht allein bei» einganginJtalien verwehrten,sondern anchFriüul nebst bemTrtdentMische»wegnahmen. Hierdurch machten sie sich den Kayser zum grosse»feinde,und als sie an. - 528 ohne des Königs einstimmen einen drey-jährige» stillstand Mit demselben eingiengen,luden sie sich auch dessenhaß auf. Weil nun der martialische Pabst Julius II alle von ihnenentrissene Plätze des kirchenstaats, derKönigFerbinandUscsrtioMuraber alle »lätzesso sie zu besKönigs inFranckreichCaroli VIII zeltenin Neapel eingenommen, wieder haben wollen, machten sie alle viermit einander zu Cambray an.i;o8 eine ügue widerVeiiedig/die an-fangs sehr geheim gehalten,uttd nur diese articulsso dieRegentin desNiederlande,Margarelya,im namen des Kaysers ihres Paters, Undder Cardinal vonAmdoist im Namen desKömgsLudoviciVHabfas»ftteü, kund gemacht wurden» daß der Kayser dem König von neuemdie invekirur wegen Mayland für dessen Printzeßin Claudiam undderen gemahIFranciscum geben,und diese hchkakh genehm halten,bisübrige streitigkeiten hingegen in luisieni-r bleiben solten.DieBeneti?aner aber erfuhren die i-Zuc von dem Pabst gar zeitlich, weil diesesgedachte, sie durch schrecken zu bewege«, daß sie ihm die platze seinesantheiis gütlich geben solten,woraus er willens war, die iigu- ebettso, wie mit der zu Blois geschehen, wieder zll trennen, Weil er desKaysers und derFrantzbsen Wachsthum inJtalien ungern sahe-DiSVenctianer wollen ihm auch etliche,aber »ichtalle platze,geben,unsda ek darein nicht willigte, rüstete» sie sich zum kriege. Der Königgieng an. i;oy mit einer armee von roooo mann nach MaylaUd,worauf sogleich die feindstligkeiten angiengen,und nachdem bieVe-netianer die schlackst in Glradadda, die auch von dem dbrfe Ätzna-del den namen führt, verlohren,eroberte der König das gantze Bre-scianische und Cremonesische,und berPabst was zu seinem anthertgehörte,desgleichenFerdinand die platze in Neapel . DerKayftr kamam langsamsten,daher dieVenetianer zeit gewannen, sich wider ih»in Verfassung zu setzen.SeineEmen horten mit den feindseligkeite»auf, »veil jeder schon seinen antheil getvönne» hatte, und endlichmachte der Padst, der auf alle weise die FkaNtzvsen aus Italien zuvertreiben suchte, mit den Veiiekianeru ein bundnißstonte aber we-der allf Genua , noch wider den Hertzog vbN Ferrara etwas ausrich-ten,weil die Frantzosen überall wachsam waren,und mit dem Kay-ser sich aufs neue wider die Venctianer verbunden hatten. Er gabauch Ferdinands < stlloiieo die inv-aiti,- übet Neapel , und erklärtSallen anspruch der Frantzosen auf dieses Reich für nichtig, wodurchzualeich der mitFerdinanboa.ibey der Vermahlung berGerma-na-l- KoiS geschlossene crsÄ»e gebrochen wurde. Diese üuffuhrnngdesPabsts bewog den König/daß er an. t;-s zu Tours eine veksam-
WLNS
LLLLLLS«
aedrohet. Der König ließ hierauf dem Hertzog von s?ekrata durch
dovstusÄVmPabst nochmals an,-z-i vergebliche fr,edens-vor-aetban, und dieser öffentlich »n den cons-ren-ren gesagt, daß^^?ruden wolte,dis dieFrantzosen ausItattenvertrieben,w«r-den bevben aufdm l stpt. Ikn vor das allgemeines^