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M. Mashani/ und predigte in der nachbarschafft bey einer kleinenversammlung: es vermochte ihn nichts/ zu der contormi-ät über«
zugeben- VvN ldlN hat Man: inrrväuLtion korke tt. Scriprurez 8.viliour!!ofti.eIiZi»n. 12. l'ke l.it- ok kilirii. z. prsÄice okLociliness.liis inrcrek »t lllc 3 plrlr. in 75 , Kswsllü LZainK itziricuU
rwlible. und anders, so von dem publico wohl aufgenommenworden. Lo/Ett c>k ejeÄeä L 3 . lenull minist.
Ll?lli/(Iohannes Baptista von) Capellmeister des Königs inFranckreich, war von Flvrentz gebürtig, und kuntevorlrestick, aufder vioiin streichen,dadurch er sich denn in solche Hochachtung setzte,daß ihm nicht allein sein Konig, sondern auch andre grosse Herrenansehnliche Verehrungen reichen liessen. Im übrigen ist er so wolwegen seiner wulicai,sitzen wercke, als absonderlich deswegeninerckwürdig, daß er die Opern in Franckreich durch seine ersin-dungen zu erst recht in stand gebracht. Er starb an. 1687. ^Moi-res ciu cemps.
Lullius/(Ravmundus) einer der berühmtesten männer sei-ner zeit, wurde auf der iniuiMaiorca an. iLz ? gedohren. Einigewollen, daß er sich in seiner jugenv auf die kauffmannschaffr gelegt;andere aber,daß er an dem Hof Iacobi, des Königs dieser insul, dasamt eines Seneschallen verwaltet, dabey aber der unreinigkeit undandern lästern sich ergeben. Absonderlich soll er eine gewisse schönevE, welche aber den krebs verborgen an der brüst gehabt,so un-mäßig gelicbet haben, daß, als er einsmals ausgeritten, und sieunterweges nach der kirche angetroffener selbiger zu Pferde auf demfusse nachgeeiletmnd dadurch jedcrmans gelächter worden.Dievs.»>-, welche hierüber mitleiden mit ihm hatte, ließ ihn, damit sie ihnvon solcher thörichten liebe abbringen möchte, zu sich in ihr schlaf«gemach erbitten,zeigte ihm wider sein vermuthen,die halb abgefres-sene brüst, und verwiese ihm seine hefftige degierde so nachdrücklich,daß er von stund an sich entschloß, sein leben zu ändern. Hierauf sollihm zu verschiedenen malen der gecrcutzigte Christus erschienenseyn,und ihn zu seiner nachfolge ermähnet haben. Weswegen auchLullius seine guter verkaufft und den armen ausgetheilet, zugleichaber Gott eifrig angerussen, daß er ihm kräffte verleihen wolle, dieSaracenischen irrthümcr zu widerlegen. Da dann sein gebet sowohl erhöret worden seyn soll, daß er, ohngeachtet er vorher gantzunwissend gewesen, nunmehro grosse erkantniß in den wiffenschaff«ten erlanget. Damit er auch seinen endzweck desto besser hinausführen könte, reiste er in dem aaste» jähr seines alters nach Paris ,allwo er die Lateinische und Arabische spraach, und diese letsterezwar von einem erkaufften sclaven und sehr schlimmen kerl, der ihnhernach tödlich soll verwundet haben, erlernet, und darauf eineunglaubliche menge von schafften, so wol in ernannten als sei«ner mutter-spraach heraus gegeben. Nach diesem machte er sichauf einen berg, und ergab sich daselbst dem gebet und betrachtungen7gantze monat, wodurch er neue wissenschafften erlanget zu habenbekannte. Von dar machte er sich nach Rom,und dielt daselbst umaufrichlung gewisser schulen für die morgenlandische sprachen an ;um das jähr 1287- Eben dieses that er nachmals zu Paris , Mont.pellier undGenua,suchte auch an diesen letztem orten seine sogenan»te Lrrem mvenrivsm, die noch heut zu tag dckandt, der jugend bey-zubringen. Endlich schritte er zu seinem schon längst vorgehabtenwercke,die bekehrung der Saracenen zu befördern, und schiffte nachAftica über, allein nachdem er zu TuniS mit den ungläubigen sichin eine scharffe -llichirsrion eingelassen, wurde ihm kaum durch bitteeines Arabischen Priesters das leben geschenckcl, zugleich aber bc«fohlen, sobald er wieder nach Africa kommen inirde, ihn ohn allegnade hinzurichten. Diesem nun zufolge nahm er seine renrsäenach Neapolis, und lehrte allda seine kunst bis an. 1290,in welchemfahr er sich nach Rom und von dar nach Genua begab, allwo erviel schafften ausarbeitete. Ferner reiste er nach Franckreich, undhierauf;» zweyen malen nachMajorca,allwo er mit denJuden undSaracenen in streit kam,gleichwie er in Cypern beynahe der Jaco-biten und Nestorianer gisst Angesogen hätte. Als er nach diesemzu Genua und Paris abermals seine kunst ausgeleget, zu Rom aberzu verschiedenen malen vergeblich,um freyheit solches zu thun, an-gehalten, wagte er es noch einmal nach Ainca zu reisen; allein erwurde zu Bugia gesteiniget,und in das gefänqniß geschmissen,auchkaum auf verbitte einiger Genuesischen kaufleute wieder loßgelal-stn. Also kam er wieder in Europa an, ermähnte das volck zu Un-ternehmung eines kriegs-zugs in das gelobte land, und brachte un-ter diesem vorwande einen zimlichen schätz durch die milde derJta«liänischen frauens-personen an sich. Doch weil der Pabst ClemensV nur seinen spott mit ihm hatte, ließ er sich an ausbreitimg semerkunst begnügen bis aufdas jähr i; 1 r, da er aufdem Oncllio v-e»-nenll vorstellte, wie nützlich es seyn würde, wenn man die fremdenspraachen treiben,aus allenRitter-orden einen einigen machenninddann einen creulz-zug wider dieSaracene vornehmen wurde. AMer aber hier gar wenig gehör fand,hoffte er in Spanien undFranck-reich seinen entzweck zu erhalten; endlich soll er auch »ach Engel-land gekommen seyn, und daselbst dem König Eduards zum kriegewider die ungläubigen 6 Millionen goldcssso er durch die cliymie zu-bereitet, überliefert haben; wiewol Waddingus nicht allem tuestEnglische reist mit guten gründen widerleget , sondern auchdie kunst gvld zu machen so wol als alle ckymssche wissenschafftendem Llilliö allerdingen abspricht; vielmehr aber die von dieser lei-sten handelnde bücher, welche unter seinem namen herumgetragenwerden, einem gantz andern Raymundo, des Zunamens lle i'crrsßL,zuschreibet, welcher auch Neophytus solle genennet,und von demchudenthum zum Christlichen glauben bekehret worden seyn. Lul«lws verließ endlich an. 1 z 14 seine ehefran, und trat in den zu seidi-ger zeit sehr Angerissenen sogenannten dritten Frariciscaner-ordeo,
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5°° Irrthümer aus seinen büchern gezogen, und w 7 darausm§nhabe. Andere, und unter denen vvrnemlich Bwvius,verwerffen ihn wegen seiner ckx,«isth^ detruaeeeven, docd^^auch etliche, die ihn desfals entlchnldigen, und anmcrcken, daßandern^ «hm jugeichrrebene cllz-m.schi bücher von einem gantzRayimuidover fertiget ,eyn, wovon ichon oben, sonderndemn lchrifften,die unstreitig von ihm sind,die thorheiten der Alchymisten mehr als kaum ein anderer an dentag gelegt, und verlachet habe. Seine lehre wird in Majores hoch^SMMib die Universität,welche von ihm den namen hat, ist mit^^^byhetten versthen.Die vrot-Kor»derselben folgen der leh-re desLullmohne daran gebunden zu seyn.Im übrigen rechnet man,daß er über 4°°° bucher verfertiget,unter welchen: »«icu.
lorum Ncici 6c legis LknliisnX, 6- iaucllbus L. Viißiniz >lLris 5«u
mvemwnucn ;pt>Lmzkicus. darinnen er diesen verächtlichen namenvon ftcy ablehnet: pkilotopiL smori5; commenrariL in pl-iworclials
LVLNAstium lollsvnis; lle äsmonifrarionL zier LguipLrLmism über ' 6skubürnriL 6c Lccilleme; llllstukstio eum iiomerio barscenoz 6s sn/mzrrrionLlj Über > grs brevis; prsAlcs compeulliols srkis-; srx Zsncrslizulrims; Lrs invemiva veriraus;rabu!s ßcncrL>j5 -6 omnssscicnr>»8 sll-xlicst>ilis;zrs exxolirivs; cellsmemum, bansten er die cliymis rrxöiirt;
ae iecreris narur« cum epillogs 6s Ispi6e piilloloptiorum; sscrsra is-crcrorum I.ulü, z clsviculL Lc sperkoriunl slcti^iniLstl. mLgis iiLturg-lis ' irLnswucsrio LinmL-; Ne contervscions vita-, und viel andere»in ipllus virs.^^^M^znnsl.Vliiioritsr.sll sn.1^75,1187,1290,ir?;, >29;, rzis. 6c b>t>I. »ilpsn. Le//-ri»»?r. Nc tcrlpr.
eccl. 6c in snnsl. in muüeo lllllor. p. 1;.
in LnnLl. ecclcll Lir,,. llill. llsl re^no lls klLUorcs.
scsllsmle lles scicnes iüllor. lircsr. p. 4. LoiiicL. in con-sseätu tcripror. cli^micnr, 9. iS leg. in pol^biü. öcc *
^ullus / Ertz-Bischvffzu Mayntz, war aus Engelland gebür-tig, und ein naher anverwandter Bvnifacii, ersten Difchoffs zuMayntz. Diesem zu lieb übernahm er eine reise nach Teutschlanb,und wurde daselbst Diaconus und PrlLster,auch 2 jähr vor dxs Boni-facii tod umdas jahr7;2Ertz- Bsschoffzu Mayntz. Zu seiner zeitwarSturm,ein Abt zuFulda,wegen seiner gelehrsamkeit in grossemansehen, weswegen ihn Lullus sehr beneidete, und nutzt eher nach-ließ , als biß ihn der König Pipinus ins elend geschickt. Lullus be-fand sich an. 769 aufdem coocliio zu Rom unter dem Pabst Ste-phans III. Er starb an. 787 oder 78s, und wurde in dem klostevHirschfeld, welches er ausgebauet, begraben. Er hat gleich nachempfangenem bericht von der Hinrichtung desBontfacii inFrießlanveine grosse versammlung von geist - und weltlichen angestellt, dar-innen berathschlaget worden, wie man des Bonifacii cörper vonUtrecht bekommen könte. Lcor««L„nsi»
kulclens. in VII 3 8 turmioni 5 , äcc. reb.
IVloßiim.Lfo'vi/c«'. snkig. kulcicnst§«F« 7 Äi. amig.clucsr. Illur. I. rc.r.Z. ir. in snrig. Lllrill. TkurinZ. I. z c. 25, 26.
^.uImas/(Paulus) ein Aug»stiner«Mönch von Bergamo,wel- cher sich durch seine schafften, als : SplliruLlc viriNLrium ssonisruniLkristi; viram sc mirscu!» L. XiÄNL Nc Qenuz , k. I^onicL Lcc. he«
kandt gemacht, und an. 1484 zu Cremona gestorben.
>. 15 cliron. in rar»!. c!e lliit. I_»k. I. z c. 8.
Lulow./ eine Haupt-stadt eines eben also genannten zimlichgrossen NiüriÄsiti der kleinPolnischenWoywoöschafft Lublin . Sieligt in einer ebne, hat höltzerne Häuser, und ist theils mit einemliessen sumpff, theils aber mit morast umgeben.
Lumev/ Lumain/ einschloß, stecken und herrschafftimStifftLüttich an den Brabantischen gräntzen, welche nach Imhofs be-richt an. 1680 von dem Stifft Lüttich nach begangener keioms desGrafen von der Marck soll eingezogen und dem Grafen vonLowen-stein, Catholischer linie gegeben worden seyn, wie denn auchTromsdorff diese herrschaffc demselben zuschreibt. Von dieserherrschafft, welche Maria, GrafLudovki von Lovß, Henn zuNeuf-Chastel im Ardennerwald tochter, dem Grafen Eberhards,aus dem Hause der Grafen von der Marck, zugebracht, führet emebesondere linie eben dieses Hanfes ihren namen. Es hat wicheWilhelmus, der dritte söhn Iohanms, Herrn zu Arenderg, Ui«main und Sedan, auffgerichtet. Er wurde nur der ArdemscheEbev / le Zanglrer ct^röennes ^ttgenünnt, weit er ein jeyr
blut-begieriger und stürmischer Herr war. Eine prob davon kanwohl der mord geben, welchen er an. 1482 an dem BstchoffzuLut-tich, Lubovico von Bourbon, bey einem erregten auflantt bsgangen.Er war auch mit dem blossen todschlag noch mcht veMimK-sondemschmisse den entseelten leichnam m die Maase. Jedoch dücb dwstraffe bey ihm nicht aus,sondern er muste 0-148? zuUtrecht intt demkopffbezahlen, weil er'oem Ertz-Hertzog MartMlllano von Oester-reich unruhkn in den Niederlanden zu eiregen gesucht. Er hatte
sich mit Johanna von Schönhoven vermäylt,die ihm umcr andern
kindernÄilhelmumundJohannemgcbohren.Dlestretzterepstantz-
tedas aeschlechtmit Maraaretha, Herrn Theodonc! von Runcteltochter , fort, '.ind starb an. i?r6, von gedachter seiner gemahlm,Wilhelmum, Johannem und Ottistam hinterlassend. Wnbe.mus
Ede^lli^..^zuLü:l-ch;0!-cha bekam PH.ÜPPMwÄraM
Virnevburammaewahl;Iohannesaberssoan.i??;erbauete mitMargaretha vvnWassenaer,desBurggrafen ^ohanni
III theil« Nn t»