Band 
Dritter Theil
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hatten, sie wurden davon fruchtbar werden.Man feyerte dicke fest.rage zu Rom bis um vas jähr Christi 496, da der Pabst Gelastusselbige nach Onuphrii und Baronii zeugniß gäntzljch abgeschaffet

. pro XI. Q'oslio, ?ii,I. r. I. r c. r. OraM. K«Lc»r-

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scq. L-yL. /.om-y-x. <ie lukrsr. c. 1;. 6r>«Ä. sfnk. clsor. 17 p I»-

Lupffen/ eine in Schwaben an dem Schwartzwald qeleameGraffchaffl, welche von dem durch die Rotbweiler vor langen reitenzerstörten schloß Lupffenberg den namen bekommen. Die Grafenvon Lupffen, so mit den Marggrafen von Montferrat umdas jähr970 einerley Ursprung gehabt, -eliciirken zuletzt in dem stabilem En-gen, r weilen von Schafbausen, und besassen nebst denselben dieLandgraf,chafft Stulingen,wie auch die Herrschafften und schlösserHohenhoven und Althoven. Nachdem aber der letzte, namensHeinrich,dessen vatters bruberIohannes um das jähr c; nBischoff

ttrltn?guler/w-ewot mit grossem streisalidw Gra?envo?E "jgentgegen^eqenaen"sev^HulU'enKöpenheim, und von denselben durch heyrath an die Fürsten von Für. senie stadrvon dessen vev

. .. . ^stlbst mit den Pelagianern zu Ni'pmn-n Man s»>if

daß damals durch die krafft seines gebets die Bmanm einm mNSachsen und Pittos erhalten Daß a^ewige melden,» wäre zum andernmal an.448 mitGermano nackBrUanten gereiset , wird von andern widerlegt. Er starb an 470""d bezeugen von seinem grossen ansehe» unterschiedene lobsvrüchbder allen, sintemal ihn unter andern Sidonius ApMnariS p-cren,

ep.lcoporum.Üe -N-ernm t-cuii tu, Jicoknm oeNM-

stenberg. kg. ?. v,n. inllzn. p. L84. L«ce/ üemin. Lerw.annsl. 8uev, k. Z.

Lupold/ Leopold/ Ertz Bischoffund Churfürst zu Mayntz.

Von seiner ankunfft findet man nichts auffgezeichnct. Er ist einMönch zu Fulda und Dom-Probst zu Bamberg gewesen, und an.

10; 1 erwählt worden. AIs der Kayser Henricns III seinen söhnHenricumIV an.i--;4zu Acken von dem Ertz-Bischofs Hermann»zu Cvlln cronen ließ, setzte fichLeopoldus darwider,nnd wolle behau-pten,daß das rechcKayser undKönige inTeutschland zu crönen alleindem Ertz- Di,choffzu Mayntz gehöre. Über welche Materie nach-gehendsviel gestlitten worden. Er starb an. io;y,und wardin sei-nem gestiffteren 8. Jacobs - kloster zu Schönderg begraben. L-«-

ilc ßpiicop. l-cb. UerLvurk. xu ^iLvnü.

Lupold/ oder Leopold/ Bischoff zu Worms,wurde an. 1197Bißtbum Mayntz befördern wolle. Er muste aber, nachdem jener xM-r aeschiA wu^

die Pabstssche csnürmsrion halle,zurück stehen, und ward noch dazu "oller aemnckt wurde.um darmen andere die ?inNNouk>cin den bann gethan. Unterdessen verwüstete er gedachtes Ertz-Biß-Ldummitfeuernndschwerdt, biß an. i^ozderKayser Philippus er-

wustung kefreyet habe,dergleichen auch von demPabst Leone qemekdet wtrd,dannenhero die rede unter dessen soldarm entstanden, Ar»lila wäre von zweyen wilden thieren,einem wolffund löwen,aufae-worden. Sonst hat man von ihm eine epistel, die in seinemund desEuphronir,Bischoffs zu Antun, namen an Talatium,Bi-lchoff von Angers,gelchrieben u- lo!enmr»lii>u§.s- 6- cleii-i-,ö- ile IIS. gu, conzußac, silumumur, und noch eme andere episte! anLalonium XpollinLrew. Ne IsuNe ccemi. proper.

§rxeöe»7«iill cl>rc>n.Ä«lo»r»i I.Scpig.,. rkron. r.binc.,5. Lrm'.

(-all. r. z. ct. rA jul, UFerkM Lc Ltri/r,rsFee^ ^

snriq. krirann. eZ'c. ^

Lupus / (Christianus) ein berühmter Catholischer HiraioZurund Königlicher i^of-abr zu Löven, war an. -6-2 zu Nveni geboh.ren, und nahm in dem 1 z jähr seines alters, den Augustiner-ordenan. Worauf er sich nach erlernten Kumsnioribus, und sonderlich

1,

mordet worden, da erden,, so wohlMayntz alsWorms mit dem rü-cken ansehen müssen. Doch gieng er an. >229 mit einer kleinen ar-mee in Italien, und brachte so viel zuweg, daß der Pabst ihn wie-der msDißthumWorms einsetzen ließ,worauf er sein leben angefan-genzu bessern,welches vorhero sehr ärgerlich muß gewesen seyn; denals einsmals sein bruder zu ihm gesagt; Bruder/wo du dichnichränderst/ so wirst du uns alle in die Hölle verführen/ soll ergeantwvret haben: wenn wir beydem die Hölle fahren/willich dir meinen orl gern einräumen / wann dir derselbe et-wa« besser anstehet. Er ist an. 1217 verstorben. n«cei.

Lupus/von Olwelo, ein General des 8. Hieronymi-ordens inSvamen, lebte an. 1420. Man hält dafür, daß er eben derjenigesey, welcher regulgm orciimz !ui; fc,mone5 8e rcmpore; <le fLUÄis,öcc. geschrieben. lt>rrbc>», fcripr. ecclcf. blbl.

Lupus/ Proro;pg-l- zugenannt, ein Apulier, hatte diesen Ma-nien daher bekommen, weil er obrister cspir-»'n der leib -wacht war.Er lebte zu ansang des , r ,°cuH. und schrieb eine chronicke vomKö«nigreichNapoli von an.Lüo bis -202, so Anton Carraccivli an. 1626nebst einer cominuzrion, welche bis an. 1519 gehet, und einen unge-wissen auwiem bat, drucken lassen.

Lupus/Servatus einBenedictiner-Mönch,ausFranckreich ge-bürlig. Der Abt Aldericus von Sens schickte ihn in Teutschland,allwo er in dem kloster Fulda des HrabaniMauri schul» wor-den, auch nachdem er sich allda in die 8 jähr aufgehalten,amioch einige zeit bey dem Abt Eginhardo zu Seilgenstabtsich ausgehalten. Nach seiner znrückkunfft wurde er der Käu-ferin Judith, Ludovici p>>gemahlin, bekandt, welche Ihmdie Adtey zu Ferrieres, Bethlehem genannt, nebst der zu 8.Josse^Mer,gab. Er war bey allen vornehmen leuten zu stm» M ingrossem ansehen,wie aus seinen bliesen erhellet, die» andenPadst

Benedictumlil,denKönigCarolumCalvum,Lothar,umEnalphum,

König in Engelland,Eginardum undRadanum,d;e er ferne lehriner«

kioster geschickt wurde,um danken andere die Miolopvi- Mehren.Er stund auch seiner profell,»,, dergestalt vor , baß » bald ewengrossen namen, und sonderlich wegen sein» lehre und geschicklich-kett im sssspmi»en, des damaligen Päbstlichen : eZZien Fabtl Cbißbeständige Hochachtung erlangte. Die schriffcen, so er damals her-aus gab, waren ! krogrsoiMÄlL piigofipliiL: ; llbcllur Ze ovo LM-msro; UNd spoiogi« pro soim» ovi, L Lremirici fui o,<lm,s prims-

ßenirurs, so » wieder die Marpurgische Universität und einen c «-nonicum rcZuisrem verfertigen müssen. Hierauf wurde er prossilörTfbeologiL zu Lösen, allwo er die ssbeoloxis aus den schrifften deralten schöpffte, und seinen Zuhörern vortrug, auch damitnicht we,nige in Verwunderung setzte, indem sie nicht begreiffen komm wennund wie dieser i°miolupt>u? eine so grosse belesenheit in der heiligenschrifft, in den coocilii-, und in den kirchm-vättern sich beygeleget.Er hatte aber eine grosse menge bücher gelesen, und sich sehr vielbände von excerpcis gemacht, die ihm so wohl, als sein ungememgedächtniß, treflich zu stalten kainen; daher brachte er es endlichso weit, daß er auf eine jede ihm vorgelegte frage aus dem steg-reiffgelehrt antworten konte. Also soll er einst dem Cardinal Felir Ro-sptgliosi 4° schwere fragen,so dieser ihm aufeinmai vorgelegt,glück-lich erörtert haben. Nichts desto wenig» wird ihm bey solchen ga-ben eine sonderbare bescheibmheit nachgerühmt. Entlieh kam ernach Douay, allwo er gar bald, so wohl bey den laym als bey b»clerssey beliebt wurde. Allhier zog er die lehre des Augustmissv fastgantz in Vergessenheit gerathen war, wieder an das licht, und reißtehernach, auf sein» Obern beseht, wieder nach Löven. Indem»aber diexkgMer-und voct»,-würde inbeMieolog,- zu empfangenwillens war, verursachten ihm einige mißgönstige, grosse hinder-nuß. Es hatte der Pabst Urbanus VHI des Jansenii buch, Augu-stinuö genannt, verworssenmnb Jnnocentius X wieder 5 darinnenenthaltene sätze ein e«liÄ pubiic,»rel, welchen befehlen ab» mannicht überall gehorchen wolle; denn die des August»» lehren bcy-gtthan waren,befürchten sich,daß biemit Augustinus selbst verworf-en würde. Unter diesen war auch Lupus,welchen d» ^pocrss^n-ides Römischen stuhls, als einen ungehorsamen und aufwiegl» an-sähe, dannenhero er ernstlich verbot, daß man ihm den »wehnten'. ^ '-Lupus ertrug diesen streich mit

orvmg lnlLngeuand,Egtnardum unvNavanmn,v^^»..coMeriren möchte. Lupus ertrug diesen streich m,ksi» nennet,wie auch an Hincmarum von Rheuns, Mna'N vonOc. g n m freunde aber, darunter der gelehrte P. Johannesleans^und andere hohe und berühmte p»,onen mehr ^schrieben ^ brachten es bey dem General seines ordens dahin,

daß er sich sein» beydem Pabst annahm, und zwar mit so gutemNachdruck, daß seine oromorion den 4 febr. an. 16?; vollzogen wur-de. Allein nachdem Jnnocentius X tod, und Alexander VI ! anseine stelle gekommen war, ftichtederzu BruMdu bey dem Päbstlichen stubl von neuem zu schwachen, und denPabst u bereden, daß die sskeoioßi zu Löven memals recht auf-ricbtia ihrer Heiligkeit gehorchen wurden,so langeLupus nicht fort-geschafft wäre Der Pabst ließ daher denselben durch iemen Gene-ral nach Rom cic-ren. Wie aber seine , einte hierben ihre rcchnungnicht fanden; also erlangten sie endlich, daß dw an ihn gesandte c..»rion-"»ciret war. Doch es war umsonst; dennehe dieser-v---rion in die Niederlande kam, so hatte sich Lupus schon auf den wegnach Italien gemacht. So bald er in Rom angelangt, führte ihnsein Genera" gleich vorden Pabst , der ihm, nachdem » seine treueaeaen den Römischen stuhl versichert, die freyhert reß, so lange eskk.n in Nomm bleiben, und sich der biblwthecken zu be-

dien Lupus mNstch diese fteyheit wohl zu nutze, und durchs»ne aelebrsamkckt und bescheidenheit überall beliebt, erwarb auchLRLKie steundschafft d^s Luca Holstem., der -hn v» den

hat.Seine briese geben ein grosses licht von dem zuitande seinerzeit-Papirius Massomus hat sie an. i;88 in 8vo heraus gegeben, undAndreas Su Chesne hat selbige nach der zeir dem ;ren cumo von bmfcrüisnren der Frantzöfischen Historie beygefüget. Lupus hat aucyein buch <le Irikns qu^stionilxis, nemlich von dem freyen willen, dergnaden-wähl und dein löse-geld Christi,welches auch » >ur die gott-losen bezahlet, wiewol Mauguinus solche einem Priester MMayntzdieses namens deygelet, geschrieben, welche Lrirmonbus, UntviMisGrimbertusundMaugiümis herausgegeben haoen. Es lnw-mchnoch einige andere wercke von ibm vorhanden, als vu- i>.

Lkdgciz fnitisizrienll-.vicz 8. Xl-ximi-'i Lpilcopi ^cvircnlis. SNNc

schrifften sind zusammen von dem Baluzio mit anmercriingen an.1664 in 8vc> heraus gegeben, und nachmals nidem i4 -om.p-1 o»bil)iiriiccL pskrum mit einverieibel ivorden. Man jag! insgemein,» sey an. 852 gestorben. Allein es ist gewiß, daß er »och an. 8srgelebet. Trikemius hat zwar Lupu,n servatum und Lupum oenAbt zu Ferneres, als 2 besondere Personen unterscheiden wouen.Aber er führet keinen genügsamen gründ hiezu an , und yal aMdeswegen wenig beyfall unter den gelehrten gefunden, c.

§Z crr. in cliron. LeLrrM. U- lcripc. ecclel. in snosl.