Band 
Dritter Theil
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Gmffchaift Poitou geschlagen, auch feithero immer damit verein,.

get geblieben ist. tccrec. ttllcllum crucis. pros-ois ulkrlmsri-na, k> ?. I-rl-bc versus gegsd-n. ,n snnsl. cv-/»eri,

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Nierosolskn. Lyxr. L»ü bitt. lle ?oiA. L^arrcr ä, Ssstelnage. 6 cc. *

Lußgnari/ (Guido 6 c) siheGuido.

Lusignan / (Stephanus von) ein Dominicaner-Möncb.lebte um das >ahr izyo / und war zu Nirosta aus dem kurk vordergedachtem Hause gebohren. Er hat eine ßcnes,fische und histori-sche beschreibung der Kömge von Jerusalem, Cypern und Arme-nien , nebst verschiedenen andern wercken verfertiget, darinnen eraber Wischender warheit und den fabeln gar schlechten unterscheidbeobachtet, ^ ^

Lussy/ eine alte Adeliche familie in der Schweiß, welche vonJohanne, der um das jähr i z r; gelebet, hergeführet wird, undviele Land-Ammanner und Land-Hauptleute indem lande Unter-walden nld dem wald hervor gebracht hat. Melchior war Ritterdes heiligen grabvs, Land-Amman in Unterwalden, Land-Vogt zuBellentz und Lugano , Päpstlicher und Vcuelianischer Obrister, nsteauch der katholischen Dchwcitzer Abgesandter zu Rom, Paris ,Madrid , und auf dem Tridenlmischen Lonciiio. Er starb an. 1606,nachdem er das erste kloster zu stantz gcstlfftet, und den Capuciner-Orden in die Schweiß gebracht. Seine sowohl als seines brudersJohamns, Land-Vogts von Lugano , nachkommen warm indemig s-culo in gutem Wohlstände , wie dann Johann Ludwig, Rit-ter, Lands-Hauptmann an. 1701, und Johann Melchior Nemigi170;, 1709 und 17,6 Land-Amman in Unterwalden nid dem waldgewesen. ttemm. 4.

Lutern/Lautem/ ein flüßleinin der LucernischenGrafschafftWillisKu, morvon das daran gelegene dorff und Ländlein dasLuterthal/ oder Lutergau genennet wird,so vor diesem eine son-dervahre Hcrrschaffr und Adel gehabt hat, nemlich die von Luter-nau, deren Edel-sttz oder Burg-stall Luternau ob dem dorff gestan-den. Es ist dieses Adeliche gesthlecht eines der ältesten in der Eyd-gnoßschaffk, von bannen es sich mit folge der zeit auch in Deutsch-land,und zwar in das Hertzogihum Zweybrückc» ausgebreitet hat.Schon an. 920 waren die von Luternau König Nudolphs 1 ,inBur-;und dienst-männer und Lehen-Ieulhe. An. 1147 ist 07. von und zusurernau nnt dem Kayser Conrad III, ins gelobte land gezogen,welcher ihm sein altes stamm waapen, nemlich einen quer gespalte-nen schilt, dessen oberer theil blau, der untere balcken weiß von gelbund schwach durch schmtten gewesen, in dasjenige so die familienoch heut zu tage führet, nemlich ein streiffen weiß über einenschwachen schilt Legendes silbernes dreyzinkiges stück mauer, ver-ändert hat. Mit seiner gemahlin, ( die eine Freyin Truchstg vonWaldpurg gewesen ) hat er einen söhn Haintz oder Heinrich gezcu-get, welcher an. n6> dem zu Zürich gehaltenen thurnier beyge-wohnct hat. Er zeugete mit einer Freym von Langenstein 4 söhne,als 1) Diethelm M-t-herr zu kasteln, der ein Edler Ritter desWig-genlhals gewesen, undan. 1206 drey söhne Rudolph, Ritter, fassezu Luternau, Walther, Ritter, fasse zu kasteien, und Diethelm denMgern erzeuget, welcher letztere mit einer Freyin von Brandtseinen söhn Arnold,und dieser mit einer Freyin von Konieseckbicheutzu lag Köuigseck) auch einen söhn gleiches namens gezeuget hat,der an.,; io gestorben ist,und eine jahr-zeit zuEttisweil seßhafft ge-wesen. r)Ulrich, Ritter.dessen söhn Wernher hat zwey söhn Wern-her undUlrich mit gemalt in dasklosterSt.Urban gestossen,nach derHand aber, als er mit demselben Kloster, wegen etlicher gütern unddem dach zu Langenthal in streit gerathen, hat sich der Unwillendergestalten vermehret, daß er an. 1255 das Kloster feindlich era-Alrt, dessen hoff zu Langenthal verhert, auch eines tags das Klosterleidsten überfallen, und dessen vor-otto-ium angezündet und ver-brannt hat. Nach seinem kod haben seine söhne Burckhard und Ru-dolph, das Kloster von neuem bekrieget, sehr beschädiget, und an.12S0 verbrannt. Es hat aber jedes mahlen der Graf vonKyburg (dessendienst-männer sie waren ) nebst dem übrigen Adelgeschieden, und den streit geschlichtet, wie dann auch nach der banddie von Luternau,den schaden durch schöne demKwster gethane ver,gadungm ersetzet haben. z)Rüdiqer, wäre Abt des Klosters Mury ,an. 124;, er hatte viel streit mit Graf Albrecht von Halssvurg, underhielte dem Kloster viel Freyheiten. 4) Wernher,- Ritter, Herr zuLuternau, und Langenstein, Mitherr zu Castelen und Langenthal .Hat an. 1226 das Kloster S>t. Urban bekrieget, und hart beschädi-get,aber nach seinem tobe, hat seine gemahlin,eine vonGrunenberg,den schaden mit Vergebung eines gantzen guts ersetzet. Obiger Nu-dvlph Wernhers söhn, hat mit einer Frevln von Grunenberg zweylohne erzeuget,») Heinrich den krieghafften/ware der ZoffmgernHaubtmann, an. i zoy, wieder die mörderKaystr Albrechts I,ftinesöhne und Enckel, waren Herren zu Trostburg im Ergo«, b) Wil»«elm, Ritter, Herr zu Castelen, dessen söhn Rudolph hatte zweystbne 1) Wilhelm, Herr zu Ettisweil,Mil-Herr zuCastelen,Schotzund in der Schwand an. 1)67. Sein einter sohn Peter, Heer zuEttisweil, wurde an. i z86in der Sempacher Schlacht von denEyd'gnossengefangen, und hernach m dem an izy« milder stadtSvlvthurn.und dem Kloster St. Urban geführten kriegerschlagm.r) Rudolph Herr zu kasteien, Ettisweil, Schötz und Wolhausen,ist in eben besagtem treffen an. i zyi auch erschlagen worden. Erbmterliesse einen söhn Petermann, Herr zu Castelen und Hebeck,Mit-Herr zu Tammer-stüen, Eqoltzweil und Wauweil, dieser warein mir-glied der Ritterschafft St. Jergen Panners , und des zugunsten des Ertz-Hauses Oesterreich an. 1410 zwischen etlichenWten und Edelleuthen aufgerichteten Hundes. Er hat auch mit

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«emaüu^nÄr ^ ^ ^ ein Bnrg.rrcht mit der stadt Lucern gemacht. Unter lernen söhnen wäre Heman Teutsch-Ordens-Rrt-8and»kvmmenthur der Ballay Ellas und Burgunden < kom«menthurzuAltschhausen; An. 1476, HanßFriedrich ChorherrmMunster, Wartner des stiffts. A». 14,8, Hank Ulrick He»s«.

Arau' E!ü^H ' Fachbuch «nd deEthurns zu

Arau, wohnte als Raths-Herr zu Bern der schlacht bey Elicurr

o^^>"^^"d.Rnvolph ^Ritter genannt der fromme /Herr zu Liebeck und Schofftland, Mit-Herr zu kasteien und NiL

öO Ulrichs 'Enckeln und nachkomme LreHlervnymusLano.Vogt zu Krregstadten und am Läbern, auch desRaths und Seckelmeister zu Sowthurn, Hauptmann in Franck-auch «der mann zu hulffder stadt Rothweil , Abge-sEer zu Kdnrg Heinrich II in Franckreich. Sein mit Barbaravon Roll erzeugter söhn Paulus,wäre Hauptmann inFrantzöflscheudrensten,und käme an. 1 ?8? imNavarrischenkriege um; des obigenHreronymus bruder Valentin, wäre Obrister in Französischen biensten, wie auch seines sohns Christophs söhn, gleiches nahinens,welcher zugleich Bischöfflich.Baselischer Meyer zu Biet biß an.

gewesen ist, in welchem amt er seinen söhn Valentin, zumNachfolger gehabt hat. Von Hanß Rudolphs Enckeln und nach-kommen, wäre »ein zweyter söhn Hanß Rudolph ein dapfferer Rit»tersmann,der sich an. 147» in der schlacht bey Elikurt und an. 1476m der bey Murten hersürgethan, er wareHerr zuLangenstein,Bley-enbach, Melchnau , Madischweil, GuMschweil, Rohrbach, Eriß-weil, Wüdenstein und Gauenstein, wie auch Mit-Herr zu Liebeck,Tammersellen, Egoltzweil, Wauweil, Castelen, Ruchenstein, Vill-nachern und Brillnau. Seines sohns Melchiors söhn Andreas,wäre Prvbstzu ZvffiuFen, und Chor-Herr zu Münster und Schö»nenwerth. Sebastian wäre in Frantzdsischen diensten, und hat derschlacht bey Rvcroy an. 164; beygewohnt, ist hernach in «schwe-dische und endlich als Odrist-Lieutenant i» Venetianische dienstegegangen. Hanß Frantz wäre Odrist, ist itt Pündten zu Cäplis er-schlagen worden. Viele andere waren und kamen um in Frantzösi»schen,Holländischen und Engelländischen diensten. Abraham wardOber-Forstmeister des Hertzogthums Zweydrücken und Landes«Haublmann deS Ober-amts Liechlenberg, starbe an. 1720 und ver.liesse von seiner gemahlin Salome Dorothea von Sturtz zwey söh-ne, Hanß Rudolph Reinhard, der dem vatter in seinen dedienuri«gen iucceUat hat, und Emmanuel Friedrich. ES grüner zwar nochein äst von dieser familie zu Bern , von welchem aber, aus der in dervorrede angeführten ursach, hier keine Meldung geschehen kau.

L«ce/i». Srhi-'veirr.e-'. Tdesrc. §o!s»

llur. stiag. Osc«M. k-rmit. LtSci-. *

Lutaard / oder Luttgard / des Kaystrs Caroli N dritte ge«mahlin, eine Teutsche , war eine liebhaben» der gelehr«samkeit, und hielt dahero sehr viel von Alcmno. Sie pflegte mit ih.rem gemahl ber jagd beyzuwohnen,und erwieß bey aller gelegenheitihre beroische qualitätcn. An. 8 ---- den 4 jun. starb sie zu Toursohne kinver, und wurde in der St. Martins-kirche daselbst begra«den. vic. L-roll, tull, geasrsi.

vilt Uc fraocc.

Lutheraner/ sind unter den Protestanten die jenigen/ diesich zu der unveränderten Augspurgischen-oos-Mon bckcnnm/wel-chedleyon Luthero behaupteten lehren in jich halt/ daher jic auchdiesen namcn bekommen.. Ihre religions-ftevhett ward ihnen an.sanglich sehr sauer öemacht / rüdem sich der Kayser und Pabst der-selben aus allen krafften widersetzten. Hrngegen fanden LutheruSund seine Nachfolger schütz und aufnahm- bey verschiedenen undmächtigen Retchs'Ständen/ deswegen denn der Kavser auch nichtso gleich zufahren funke/ rumahlerviele anderevrrngendegeschaffkeam dem halse hatte / und kriegten also die Lutheraner immer einefrist nach der andern/ biß baß endlich an. 154s die fache zum kriegeausschlug/ in welchem die Häupter der Lutheraner unkerlrgen mu-sten/dahrr es um ihre reltgion auserltch gethan zu seyn schien. (s.Schmalkaldischer krieg:) Jedoch ward ihre unterdruckung da-mals noch aufgehalten / weil man du fache auf emem allgemeinencoaciiio auszumachen vorhatte/und indessen zufrieden war/ihnendas so genante -Um zuzumuthen. Als aber der Churfnnt vonSachsen/ Mauritius/sich der Lnlheraner bey dem mit dem Kaysecanattangenenkriege annahm/ gediehe esdahrn/ daß mi. i;;2durch dm Paffamschenvertrag/ und -c;; durch den völligen re-ttaions-frieden die Übung ihres Gottes.diensts m sicherheik gesetztward G wolle zwar diese zn ansang des'7^, von neuen ge«

/ da der Kayser au. i6rs das so genannte2 i°ns und die Römische kirchm-parkhey

nicht undeutlich zu verstehen gab / wie ste gesonnen sey / von neuen?ü r so?m M d raußgang des dreyßig-sahrlgen rleger

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vintzenündherrschasstkn die Verfassung des Lutherischenanderung erlitten- bitt. -c/o-mar. L pgc,§

Luthems/ (Martmns)waran. 148) den 10 nov. zu Erflke«den gebohrm/ daseinvmerzwar emgarehtticherbürgerv abervon schlechten vermögen war / gestatt denn Lmhcrus zn Mägde,bürg und Etsenach/ da er auf der schule war/ sein brovk mit sin-gen vor den thriren verdienen muste. Im -8 oder 20 jähre seines al»kerS gieng er nach Erfurt auf die arademie/allwo er izoz ^Lg.ttsrwurvr/ viepMioiopMc eine Zeitlang lehrte/ und m willens hatte/

sich aufdie rechtsgelehrsamkcit zu legen; er ward aber bald daraufdurch ein hefftig donnerwetker und durch die ermorvunq eines gu-W fteunpes vewvM/den geistlichen stand anzunehmen/und ins

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