Band 
Dritter Theil
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namenHenricilVzum«cylete rm namen der

h'mgen,diedofchM^ dm biesanKönig an.

selbigen die Ursachen! welche sie hierm bew°^^?°''''"'''b^/vVenhett starben zuRom beyde Pädst" Sirtu^'^mid u?

ULMKL^!LLW§

vermahlet,dieihmMariamHenriettam gebohren,so aniühSgestor. ^ 28h

den/nachdem die mutter lhr an. 1694 in die ewiakeit voran Furstenthum erhoben. Dieser

grü. Hicraufschr-tteer zur ander-, ehenut ^ ^,nd gab-Man.ZoA^ als

rambaut,die ihn zum Vater einer tochter und zweyer söhne gemacht- bieseMonigs a.i;8y erfolgten todnermm^^"

ferner gebahr obgedachte Magdalcna Chariotta Bonna Theresia Na^? Frantzosifthe Ritter,chafft und hohe krwas^m-n/ /Heriricum, Abt zu Montray-Ramei, und dann nebst ChriiAanvLu- ^ E, Messung sich z versichern ,od^e^e.?^'

dovico, Odristen des regrments von Piemont , und Angelika Kune- Gr Navarra für ihren neuen Reqentm erke^

gunda, des Hertzogs Ludovici Henrrci von Neufchatel gemahlinffo Könw V« der ersten,weiche ihn unterdem namenHenrw/i v?'''

8n.-7°;inbem6;stenja^ ZM üeLLnÄ"uAufften, und vemchwff i

mundiim, Hertzog von Chatillon, rc. 8-necb-, von Poitou, LM Fürsten und Herren, so die

r-m des schlosses Poitiers,welchem seinegemahlinMariaAnna von ^ '"" """~ ''' '

Tremouille ay. 1697 den 20 ftbr. einen söhn gebohren.

Der äst von Luxemburg , Fiennes und Martigues sprosset ab vonTheobaldo von Luxemburg, Herrn von Fiennes, rc. dem jünaernsöhne Petri I, Grafen von Brienne, rc. Nach dem tod seiner ge-mahlin Philippina, genannt Philipote von Melun , begab er sich inden geistlichen stand, und bekam die Adteyen Jgni und Orcamp,wieauch dasDißthiim zuMans.DerPabstSirtuslV hat ihm auch denCardinals-Hut zugedacht,doch als er deswegen nachRom reisen wol-le, starb er darüber an. 1477-, Unter seinen kindern sind zu mercken Carl. uerüiH'-ü" "ssss^"'!. ,c>ncs vruoers söhn,Graf

Jacobns und Franclscus, welche das geschlecht fortgepflanzt,und Roussn Man« dadurch d,e Grasschafften Brienne,

Philippus, Cardinal und Bischoffzu Mans. Jacobus, so mit dem worauferan. 161; gestorben. Erlvarmi

göldenen vließ beehret worden, zeugte nebst Francisco, Bischoff zu smöcke^meucV^ Mercöur tochter, ver-

Mans,einen söhn,mit ihm gleiches namens,so den titul einesHerrn den, MenaÄs!^ Henr.co III beygelegt wor-

wisse», sondern vermählte sich mit Johanna voii Lotyrin^,,Hertzogs Claudil von Äumale tochter die ihm Henricum vonÄru Plnei, Franciscum und Antoniam, die beydemng verstorben; und Margaretham, Renati Votier, HerkoasvonTremes gemahlin, gebohren. Hierauf schritte er zu der andern ehemit Margaretha von Lothringen, Hertzogs Nikolai von Mercöurtochter, und der ehemals ihm versprochenen Louisä, Köniain inFrankreich , schwester, mit der er aber keine Ander gezeuget.

-Euxembourg/( Ludovicus von) Grafvon 8. Pol, Conetable^ k^-anckreich , ein «ohn Petri von Luxemburg und Margare,chä cie Baur 6 Andne, rc. folgte zur zeit der Englischen kriege inFranckreich unterCaroloVIIder parthev berEngelländer als ein v "Hildes Hertzogs von Burgund . Nachdem aber dieser an. 14;?durch den frieden zu Arras , worbey derGrafeinervon desHerboasgevollmachtigten gewesen,sich mit Carolo VII ausgesöhnet, leisteterrder crone gutedienste. Er gieng hernach an.1441 mit ermeldtemKomgCarolo VII vor Pontolse. An. 144; wurde er bey der belaqe-rung vor Dieppe zum Ritterschlägen, commanMe an.i449 eincorpo in derNormandiemnd ließ an.!4;oseine tapffcrkeil in der er-oberung der stadt Cacn sehen. Carolus,Graf vonCharoloiS und her-nach Hertzog von Burgund,hielt sehr viel von ihm,und er war dem-selben hinwiederum so getreu,daß als der König Ludovicus XI an.146; sich bemuhcte, ihn auf seine feite zu ziehen, er nichts erhaltenkonte. Da dieser Graf von Charolors hernach die sogenannte llzusciu dien Public wider gedachten König stlffiete, schickte er in En-gelland, um von dar aus hülffe zu erlangen, und gab ihm hernachdas commsnllo über seine Lv-nc-ß-rücder schlacht beyMontlheryan. 146;. Als hierauf wegen eines friedenszwischen dem Grafenvon Charolois und demKömgtrsötiret wurde, machte dieser denGrafen von 8.Pol zum Lonner-bis von Franckreich,unter dem ver-wand, dem von Charolois einen gefallen dadurch zu erweisen,in derthat aber denGrafen von8.Pol an sich zuziehen; wie denn auch die-ser nach dem tod des alten Hertzogs von Burgund , dem der Grafvon Charolois, als sein söhn kucce-jirte,würckllchan. 1467 indesKönigs dienste trat,worunter demselben grossen dienst that,weil ersowol in kriegs-als staats-sachen ein vortresticher mann, wiewolauch darneben allzuunruhig und treuloß war, und seinem eigennutzallzusehr nachhieng. Dieser sinn brachte ihn an. 147° dahin,daß ereinen krieg zwischen demKönig und dem Hertzog von Burgund er-regte, unter der Hand aber mit dem letztem correlponclirte, auch denHertzog vonGuienne.der sich mit dem König seinem bruder vor kur«tzem versöhnet Hatte,zu neuen Unruhen zu verleiten suchte, bloß da-mit er bey dem beständigen kriege sich bereichern und in ansehen se-tzen möchte. Er nahm zwar nach erfolgten, krieg dem Hertzog vonBurgund 8. Quentin weg, versprach aber sogleich demselben heim-lich den ort wiederzugeben, wenn er seine eintzige tochter an denHertzog von Guienne, des Königs bruder, vermählen würde. Alsaber an. ,47; der Hertzog von Burgund mit dem König wegen ei-nes stillstandes -rEirte, offenbahrte jener die gantze fache - woraufbeyde, weil sie auf den Onnsr-wie unwillig waren, beschlossen, rhngelangen zunehmen, wofür der König dem Hertzog 8. Quentinwieder zu geben versprach. Er wurde hierauf in beyden lagern füreinen beleidiget der Majestät und lehns-pflicht erklärt; well aberder König dennoch nicht unbillig besorgte, er mochte sich zu demHertzog vonBurgund schlagen,und von demselben ivohl aufgenom-men werden,welches ihm grossen schaden wurde verursachet hoben,so bediente sich derLoa»ccrbie dieser umstände,erhie.» auch von demKönig so viel, daß eran einem ort mir ihm Unterredung breit, undsich mit ihm aussöhnte, worbey dieses zu verwundern war, daß derc->nnergk!e in der -lcorre und andern sicherhelten fast wie ein WUVL-»in c^Liret wurde. Er begab sichh-ecaus wicher nc.ch8.Ouen.tin, fieng aber sogleich an mit dem Hertzog von Burgung u-°rr--c ^»entin m liefern. Da aber der Konig m En-gelland hernach zu folge einer mit dem Hertzog geschlossenen al-sm-ru Calais anlangte und sich vest daraus verließ, daß der conn°»k>l-dem verbrechen aemäß, ihm Amiens und 8. Quentin liefern wur-de, dieser aber mit der erfüliung verzögerte, weil er keiner grossenVortheile versichert war,verdroß dieses den Konig rn Engelland,daßIII theil. O 0

ebener Massen den «amen Jacobus geführet, wiederum ausqestor.

den. Unter den töchtern hatFrancisca ihrem gemahl,GrafenJohanivonEgmond,dieGrafschafftGavre und dieHerrschafftFienues zuge-bracht. Franciscus von Luxemburg i,Vicc»me vonMartigues,wel-che würde er durch das testamentCaroli von An-ou,Königs vonNe-apolis,a.i48l erhalten,zeugte einen söhn mit ihm gleiches namens,welcher ein vater Caroli, so an. 1 zz; in der belagerung von Hesdin geblieben, und Sebastiani worden. Dieser letztere, ,0 der tapffereRitter zugenant wurde,führte den titul eines Hertzogs von Ponthi-evre und ll- Bauge. Er legte unter denen KöntgenHenricoII,Francisco II undCarolo IX,gar sonderbahre proben seiner hertz-hafftigkeit ab, und befand sich bey den belagerungen vor Metz undTeroüane an. 1;z2 und i r; z,ingleichen vorCalars und Guineö an.iz;8.Hieraufführteereinregimenkvon ioc-o mann nachScholt-land, allwo er gleichfalls nicht geringen rühm wegen seiner tapffer-keit erwarb. Nach seiner zurückkunjft wurde er cowae! über die in-fanterie, und hielte sich aufs neue in dem treffen beyDreux und inden belägerungen von RouanundOrleans gar wol.An. 1^64 wur-de er Couvcmeu- von Bretagne,und an. 1^69 Hertzog und vonPontievre. Endlich kam er an. i z69an etner vor 8 . Jean U'Angeliam kopffempsangenen wunde um das leben. Seine tochter,Mariavon Luxemburg, brachte seine güter ihrem gemahl Philippo Ema-nueli von Lotbringen,Hertzog von Mercöur,zu,welcher mit ihr einetochter, Franciscam, erzeuget. Diese wurde an. > z 92 gebohren,undan. 1609 an den Hertzog Cäsar von Vendome vermählet.Sie starban. 1669 zu Paris,allwo sie in die Capuciner-kirche begraben wor,

den- in llclcripr. Hucar. l.uxciniiucg, Dr-v««« Ze O^l!. Neig.

snkiqmt. clefcr. Lclgü. bild. <lc l»!i>Lif.cicl.uxcmb.

in rsb» geneslog. ?. i. Dsk/o-

rib. 6«rcz>e»o». D^,7-r. M-

^uxembourg/ (Carolus von) GrafzuBrienne undLigne,warein söhn Johannls von Lurembourg,Grasen zu Brienne undtzigne,welchen ihm seine gemahlin, Wilhelmine von oer Marck,gebohren.Als er sich an. 1588 bey seinem schwager,demHertzog Johannkudo-vico zuEspernon,aufdem schloß zuAngoulesmebefand,kam erdurchseiner feinde anstifften in grosse lebens-gefahr, wurde aber so,woldurch eigene als der seinen getreue gegenwehre so lange beschützet,bis von seinen freunden zulängliche hulffe angekommen. Letztge-dachter Hertzog nahm ihn an. 1 z 89 mit zu dem KonigHenricol II inden krieg wider die Ligisten, darum er aber das Unglück hatte,daß ervon demHertzog vonMayenne gefangen genommen und nach Paris geführet wurde. In solchem seinem gefängniß kam ein Dommica-ner-Mönch,Jacob Element,zu ihm,welcher unter dem vorwand ei-nes wichtigen werckes einen brief an den Konig Henncum III be-gehrte. Carolus, in Meinung, als ob einige dem Konig wohl -Ks-ü-om-te aus Paris diesen Mönch abgeschicket, bewilligte lhm die-ses gar bald, welches aber der verruchte mensch zu dem todtltchenstich, welchen er dem König zu 8> Clou beygebracht,mißgebrauchet.DemKvnigHenricol V diente er in seinen kriegen wider die gedach-ten Ligisten, und wohnte nebst ihm der »mpsgne vor Verdun an.

wider denHertzog zu Mayenne,ingleichen der belagerung vonRouan und andern cxpelliciombu? bey,hielt sich auch wüsten so wol,baß ihn derKönig wegen seiner grossen verdienst zunyLtaats-Rath,und an.i;97 zumRitter der ordens des heil.Geistes und 8-Michae-lis machte. Er war auch eine zeitlang 6»uvecneur zu Metz, undstarb bey noch jungen jähren an. 1608 den 18 fedr. von seiner ge-mahlin Anna Nogaret 6c 1- Valette keine Ander hinterlassend.

^.^uxembourg/ (Franciscus von) Hertzog zu Pinei, Fürst zuTmgry, war ein söhn Antonii,Grafen zuBmnne,und Margarethavon Savoyen. Seinen vater verlohr er an. 1557, und sein ältererbruder Johannes bekam dieGrafschafftVrienne,so a.i576 mit Hin-terlassung eines sohns , Graf Carls, der an. 1608 erbloß abgegan-gen, verstorben ist. Franciscus, als der jüngste bruder, bekam dieHerrschaft Pinei, welche derKönig Henricus IIImFranckceich an.

ini dec. zu einem Hertzoqthum machte, so in dem folgendeniahrdurch das Parlament zu Paris bekräftiget worden. An. 1581Mürbe er gar zum vonFranckreich,und seineHerrschafftTtngry

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