sye
den Römischen luvercslLu? gleich, und wurden auch dabey kamvss.spielc gehalten, deren überwinder eherne gefässe bekamen.
<Ze Min. -'t> Lnimsiis. Lfe«^/rsrr LrsciL terig». ?4/öÄ«< a- kekis
Lr-rc. 4, 8. *
besser i-vceu^, weils in Griechischheißt, ein gewisser ort zu Athen , allwo Aristoteles lehrete, undroN-giL hielt. Pausanias berichtet, daß dieser ort vormals desApossinis tempel gewesen, so von Lyco, Pandionis söhn, erbauetworden, weswegen auch Apollo den bekandten zunamen styciusdavon erhalten. Allein Suidas und einige andere berichten, baß esein von Pisistrato oder Pericle gestifftetes collegm.n, welches vondem einen etwan angefangen, von dem andern aber vollendet wor-den, gewesen sey. Von diesem ort wurde des Aristoteles lehre pki-loiopkis l.>cci genennet, und weil er unter dem prallten hin undherzu gehen pflegte, so wurden seine schüler peripstenci genennetEs ist auch ein gebürg dieses namens in Arcadien gewesen, so demheydnischen Gott Pan gewidmet war. „> ^c«c.
I. r c. z Ärven. >^ik. *
Lycaon / Pelasgi des tyrannen von Arcadien söhn, welcheralle, die zu ihm kamen, ermordete, worauf er von dem Jupiter, sodessen grausamkeit stch versichert, in einen wolffverwanbelt wurde.Pausanias berichtet,daß ihn dieses gericht deshalben betroffen,weiler ein kind aufdes Jupiters altar zu ermorden sich unterstanden,von welcher zeit an er graß gefressen habe. ov,Ä. mer-m. i.
/>». in Arcgcl.
Lycaonien / ist eigentlich der name, welchen man vor alterseiner m Klein-Asien befindlichen landschasst beygelegt hat,und zwarderjenigen gegend,wo man jetzo die stadt Cogni oderJconiumsin Ca-ramamen antrifft. Man hat auch mit dem namen Lycaonien dieGriechische provintz Arcadien angedeutet, und in Klcin-Phrygienhat sich eine stadt, namens Lycaonia , befunden.
Lychas/ war, nach dem vorgeben der heydnifchen Poeten, einbedienter der Dejanirä, muffe, auf derselben befiehl, ihrem ge-mahl, dem Hercules, das Hemd überbringen, welches der von ihmerlegte Centaur, Nessus, ihr als ein pr-st-nc hinterlassen hatte. Aisnun dieses Hemde, weilen es von dem vergifflen pfeil des Herculisangesteckt war, wider der De>anirä absicht, den Hercules in einetödliche raferey stürtzte,verkroch sich Lychas aus furcht in einen sei-fen. Allein Hercules fand ihn dennoch, schleuderte ihn etliche malin der lufft herum, und schmiß ihn hernach in das Euboische meer,allwo er nachgehcnds in einen seifen soll verwandelt worden seyn.
Äs/?, p. ir.4, ,2; . Le». IrLA ticrc. OiX., Oi,,,/. *
Lycia/ist eine provintz in Asia,deren einer theil anjetzoAldinelli,der andere aber Mantefelli oder Briquia genennet wird. Sie ligtzwischen Caricn und Pamphylien, und hat ihren namen von Lvco,Pandionis söhn, bekommen. Diese landschasst war wegen des ber-ges Chimära berühmt, dessen die Poeten öffters gedenckenavie auchwegen der städte, Olympus, Phaselis , Patara,allwo des Apollinisorsculum stund,und Myra,so vor des heil.Nicolai gedurts-stadt an-gegeben wird. L/»2-er««» , Ac.
LeÄr.io geogr. snriguL öc oorss. orl>. snrigui.
vonlupur, war ein fest, welches man zu Argisdem Apvilini Lycio zu ehren aus folgender ursach angestellet hak. Eskamen einsmals in besagte stadt viel wölffe, welche grossen schadenthaten, weswegen man den Avollinem anruffte, daß erste wegschaf-fen möchte. Als nun dieselbe alle umkommen waren, richteten sieihm zu ehren einen tempel auf, und gaben ihm obgenannten zu-namen-Auch wird der andere zunameApollinis,da ihn dicGriechen
den töder der wölffen hiessen, von dieser geschieht her-gelcicet.Doch führen auch einige schlechter dingen diesen namen da.her,daß Apollo ein Gott der Hirten,und also die wolffe,als das jenenam meisten schädliche thier,insonderheit zu vertilgen hade.^»LL».üg/k. sc! 8opv. 8l. N-r/oH«« cic teikir Qr.?c. 4- 7. *
oder eigentlich ^ x-h-«, icll.
war ein gerichl zu Athen , und hatte seinen namen daher, weil desheldens Lyc: seine statue in thicrs- oder wolffs- gestalt, zusamt ftl-nem tempel an diesem ort zu sehen war. Ais nachmal der gebrauchauffkommen, denen Richteren ihren sold bey diesen bild-saulen desLyci an jedein tag, da sie zu gerichl fassen, gleich z» end der Ver-sammlung auszuzahlen, so wurden auf jeden richt- platz zu Athen dergleichen bilder hingesetzt. Diejenigen, >o daselbst cmc jach anzu-bringen hatten, sprachen die besagte statue um hülst an, wofern eraber ihnen solche nicht wiederfabrcn ließ, revsn^rten sie sich damit,daß sie entwedcribrcn urin an selbige abschlugen, oder auch sich um»kehrten, und dem Lyco einen vor die nase hinstreichen liessen. Die-ses zu verhindern, wurden endlich gegitter davor gemacht, äcke«?-
Lrcopago c. 11. Ättrc. IeÄ. ; > y- *
Lyclama/ (Marcus) von Nieholt, ein berühmter lOus ausFrießlandchat in seiner jugcnd zu Heidelberg und anderer orten,son-derlich aber zu Aranecker als prossssl>r primsrius die rechte gelehret,biß er endlich unter die General« Staaten aufgenommen worden.Die Republic Venedig hat ihm durch ihren Legaten,Marco Anto-nio Morosini, die würbe eines Ritters von 8. Marco conker-ren lai-stn. Seine schrissten sind: iibrl 7 ; keneciittorum
Ilbrch ; cnmnienkLrluz clü ineunstL rci ciebitL «sturiLrior»:; operLßrs-rulk« cls concliLtione turriva pro Lisiacio. Lcc. w<r/. b>ol.
Lelg.
, Licomedev/ hieß 1) ein König der insul Scyros, zu welchemdie Thesis ihren noch sehr jungen söhn Ächtstem (damit er niwr zudem Trojanischen krieg zu reisen gcnöthigel wurde) m weibuchen
29l
welcher mit ;°°mann .°°° Särtanernnd^oA^^udBö^iergelchlagcn,auch ihren führer, Polylropnm, getödtet Ä-A,.
Ewer mit dem zunamen Tegeates, imlchcr die a'rr,>di,^^ zusammen aus ihrer gantzeu landschasst nur c-neRepublic tornr-rten. Sem absehen mochte wob! nicbkgär st! immseyn. Allein er versshe es darinnen, daß er die zahl deren, so überdie gememe fachen rathschlagen soffen, gar zu starck machre' massstn jolche in zehen tausend mann bestehen solten. Da sich dann ol.Wbalb wegen der zahl,welche jeder ort dazu aiisziischiessen batto,eiygrosser streit erregte, der folgcnds in grosses bliitvergiessen aus-brach, und theils eine Zerstreuung dieses volcks, theils auch einenkrieg wider die Spartaner, so einer aus denen vertriebenen var-theyen hulffe zu leisten kamen, verursachte. Gierige also die von Ln.comede ,0 unweiß ersonnene regierungs-art wieder zu gründ,ehe sie^chtzum stand kommen wäre; da sie im übrigen, wann steauckwurcklich einmahl hatte können eingerichtet werden, allem ansehennach doch weder viel genutzet, noch auch lang gedauret haben solle,m amehung zehen tausend hitzige köpffe, wie die Griechen waren«und noch dazu aus verschiedenen unter sich sechsten nicht wohl ver-einigten stadten und flecken zusammen gelesen, ihre versammiun»gen nicht leicht ohne die gröste Verwirrung und zwcytracht wurdengehalten haben. Dis ereignete sich in der ior oss-mpiL-ie uui diezeit des Leuctrischen kriegs. Äc. >. ,7. *
^(ycori / von Troas , ein sehr beredter und geschickter vviloio-pnus, welcher in der 127 Olymp gelebet, und dem Stratoni in un-terrichtung der jugend, wie er selbst in seinem testament befohlen,nachgefolget, welchem amt er auch 42 jähr mit grossem rühm vor-gestanden. So bedienten sich die Athemenser zum öfftern nichtohne nutzen seines raths. In der äi-iEic hat er den Pampybumzum lehrmeister gehabt. Er starb endlich am podagra 72 jähr alt.Es sind auch noch verschiedene andere dieses namens, deren w wohlLaertius in der lebens-beschreibung dieses mannes,als auch Plutar-chlls MldAthenäus gedenckeN.0roxE-LEt.in ipsvir.I.in Llex. Le in torr. LIex. t. 2. l. 10.
Lycophron/ ein söhn Periandri, Königs von Corintho,welcher tvl 2426 zu regieren anfieng. Nachdem sein vatter seinemukterMelissa ermordet, als er eben 17,sein bruder Cypsellus aber,18 jähr alt war, nahm die beyden kinder Proclcs,König in Epidau-rus, ihr mütterlicher groß-vatter, zu sich,und als er sie ikrem vatterwieder zuschickte, ermähnte er sie bev dem abschied, daß sie sich stätserinnern müsten, wer ihre muttcr getödtet habe, welche Worte beydemLycophron einen solchen eindruck machten, daß ersieh vesi vor-setzte, bey seiner rückkunsst nach Corinth mit seinem vatter nicht einWort, weder in fragen noch in antworten zu sprechen. Pcriander,den dieseaufführung seines sohns hefftig verdroß, jagte idn von sich,und als er von dem ältesten die rede des Procles erfuhr,und daß die-ses die ursach der Hartnäckigkeit seines sohns sey, verbot er asten undjede», den Lycophron zu Hausen und zu beherbergen, und zwar zu-letzt bey einer nahmhafften straff, die derjenige dem Apollini söffe zuzablen gehalten seyn, der ihn auffuehmen oder nur mit ihm redenwürde. Weil nun jedcrman diesem befehl folge leistete, wüste Ly-cophron vier tag aufder gaffen hinbringen,ohne essen obertrincken,daß auch Pcriander endlich selbst zum mitleiden bewogen wurde,ihm freundlich zusprach, und ihn bat, daß er doch die erd-solge ander cron und den schätzen des Reichs einer übe! - angewandten em-psindlichkeitvorziehen möchte. Allein die gantze antwort, die er vo»»ihm erhalten konte,bestund darum,daß er ihn erinnerte,wie er demApollo in die straffverfallen sty, weil er selbst mit seinem söhn ge-rcbt habe. Pcriander sahe hieraus, daß stin übel unbeildar stv, be-kümmerte sich weiter nicht um tbn, und schickte ihn nach Corsa,bis er sahe, daß er wegen seines hohen alters jemands von den sei-nen nöthig habe, der die regierlings-last übernahm. Weil nun derandere srhn dazu ungeschickt war, ließ er dem Lycophron die regte-rung antragen, der aber den hotten nicht einmal seines anspruchSwürdigte. Darauf brauchte man in dieser fach Lvcophrons jchwe-ster, die aber eben so wenig ausrichtete. Endlich that man ihm denVorschlag, daß er nach Corinth söffe kommen, und die regierungübernehmen, davon sein alter vatter sich nach Conn begeben wolle.Diß nahm er au,aber die einwobner von dieser insul,denen mit Ve-rlandn gegenwart nichts gedient war, suchten der fach vorzukom-men, und schlugen den Lvcovhron wd, ehe er seinen vatter zu Eo-rinlh ablösen konte. LE-. m xe> ,-5>a,o.
Lycophron / ein Griechischer Poet und OrammsciM. lebteidas jähr 490 nach erbauung derstadtNom,zu den zeiten desPto-näi Philadelphi, und war von Chassis in Eudoa gebürtig,so heuttaqNegropont genenet wird. Er hat ein sehr undeutliches gediehtter dem titul Alexandra verfertiget,darüber sich mancher gelehr-: den kopffzcrbrochcnmnd welches an. 1702 in tot zu Oxford mitm commenc^rto I isLLi oder vielmehr des ^pobann Tzizes, ziun au-cnmal heraus gegeben worden,durch den fleiß des Volker-. Jnde,.> ist nicht zu läugnen, daß nicht unter dieser dlinckelhe,r viel ge->rte dinae und liess- ausgesonnene gedancken anzutreffen, welchewohl die wissenschafft dieses manns,als seinen grossen geistausscrem zweifel seyen; und hat er im übrigen, da er durchaus die be-seue Weissagerin Cassandra, eine rechter Priami redend chnih-, stch nicht ohne gründ einbilden können, day ihm dergleichen'stiegene und dnuckele reden zu gebrauchen eher, als andern er-,dt wäre. Einmal haben ihn die, io mtt -hin gelebt, und innesichte am besten verstanden, hoch gehalten, wie davon dec^p^atz