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welches zum wenigsten 50 jähr vor Juda Maccabäo sich zuqetta»
Axn. -kick» 6o»o» KUt. luck. I. I. c. 9. L. 6-r»L. in rcniMLk. Davillinct. z. 2n. «irr. rkck. pkilolog. cncklr. kib>.
Iieiügck. c. 24. üreeo». cLtsI. vir. illulir. L l. r. c»ncr3I-clsg. §c«/-Fee 3liimL<lverk. in Lukcb. ?er--2,. lle llottr. rcmp.-lr-?-».«lillerc. p--rlim. lur >3 kible I. 1. c. tz. iz.
Machaon / ein berühmter kiellicus , war ein söhn Aesculapiiund drüber Podalirii , welche beyde sich durch ihre wissenschafflenin der artznev-kunst grosse Hochachtung erworben. Machaon wurdeendlich von Eurypylo umgebracht. I. 6. t/sE«-. /e
L/eic kiltoirc cie Is meciecinc.
ilssachecou / lat. vig-kicolinm. ist eine kleine stadt, welche inder Frantzösischcn landschafft Bretagne, in dem äiliriL von Nan-tes , an den gräntzen von Poitou / ligt / und zwar an dem flußTenu, welcher nebst dem benachbarten walde, eine sehr angenehmetiklisrion macht. Sie ist von dem kleinen Hertzogthum Reis dervornehmste orr, nachdeme die stadt Netz,in lateinlianLrc oder «.Lauschon vor einige» hundert jähren gantz eingegangen ist, und hat einschloß, so ehemals vor vest gehalten worden. *
Machäruo / war ein, so wohl von der natur als kunst beseitig-tes schloß in Judäa an dem Jordan, an den gräntzen des lobtenmeers, ohngefähr; ober 6 weilen von Jerusalem , und vonHerodeals ein gräntz-ort gegen Arabien bevestlget worden. Josephus be-richtet , daß an diesem orte eine rauten-.pflantze, die so hoch als einfeigen-baum gewesen, von Herobis zeit an b>ß zu ansang der Jüdi-schen kriege gestanden, da sie die Juden ausgehauen, nachdem sieden ort erobert hatten. Die pflantze, so Baaras genennet wurde,wuchs auch um dieses schloß herum,deren wunderbare würckungenvon Josephs erzählet werden, indem er selbiger die Vertreibung derbösen geister und anderer dinge zuschreibet. Die Römer nahmendiesen ort unter dem commLnllo des Bassi gleichfalls ein , nicht sofast mit gemalt, als weil sie den Eleazar, einen tapffern Jüdischen jüngling, durch seine eigene unvorsichtigkeil in einem ausfall gantzunvermutbet gefangen bekommen, und hieraufdie besatzung, wel-che den Eleazar sehr währt hielte, durch würckliche zurüstung al-les , so dene zu creutzigcn nöthig war, endlich zum mitleyden gegendenc bewegt halten , daß sie, um ihme das leben zu retten, sichergaben. cic kello lull. l. 7. c. 24. *
Machet/ (Gerhardus) Bischofs;» Casires, wurde zu Divisum das jähr i;8° aus einer alten Adelichen fannlie gebohren. An.
14H wurde er zumOoLkoreTKeulogi« von dem Hause Navarra ,und nachgehends gar zum Principal gemacht. Hierauf bekam er einrsnonicar zu Casires , und nachmals eben dergleichen zu Paris .Als an diesem letztem orte wieder Jean Petit ein Concil,um gehal-ten wurde, erwiese er sich sehr eyfrig wieder ihn, und wurde daraufin abwesenheil des Gersons zum v>ce Cantzler der Universität er»nennet. In solcher guslität hielt er vor dem Kayser Sigcsmundo,bey dessen einzug in Paris , eine rede. Unter der regwrung des Kö-nigs Caroli VI wurde er Staats-Rath und deicht-vater des Kö-nigs Caroli VII , biß er endlich Bischofs zu Casires worden, in wel-cher wurde er an. 1448 zu Tours gestorben,nachdem er verichiedeneHospitäler und klöstergestifftet. Kill. äu Mols.
Machiavellus / ( Nicolaus) einer der berühmtesten männerseiner zeit, war aus einem alten Florentinischcn geschlechte, wel-ches bereits an. 1040 bekannt gewesen, entsprossen, und lebte zuanfange des 16ten a-culi. Man mercket von ihin an, daß er nichtsonderlich der Lateinischen spräche kundig gewesen, sondern die stel-len aus den alten Griechischen und Lateinischen scribenken von demMarcelloVirgilio entlehnet, um mit solchen seine schafften auszu-spickcn. Dessen ungeachtet aber leuchtete in allen seinen auffübrun-gen etwas hervor, worinnen ihm andre es gleich zu thun sich ver-geblich würden bemühet haben. Einsmals nahm er sich vor, gleichden alten Griechen eine comwlllc aufzusetzen, die er auch nachge-hends spielte, darinnen er so augenscheinlich, aber doch dabey mitsolcher manier, die lasier seiner burgcr vorzustellen wüste,daß sie sichzwar getroffen sahen, gleichwohl ihn deswegen zu bestraffen kcinege-schickte Ursache finden kirnten. Als solches dem Pabst Leoni X hin»terbracbt worden, kante er nicht ehe ruhen,als biß er seldsten die ge.schicklichkeit dieser comödianten zuNom mit angesehen. Beyseinergeburts-stadt bekleidete er die stelle eines Lccrersrü, und nachmalseines KiiüorioZsLpKi. Diese letztere ckLrgü wurde ihm von dem Me»dicäischen Hause zuwege gebracht, damit er wegen der in der corrurerlittenen schwach in etwas befriediget wurde. Er verfiel aber insolch unglück aus verdacht, als wenn er es mit der Soderinischenparthey wieder die Medicäische gehalten. Doch weil er die currur.ohne etwas zu bekennen, ausstund, wurde er wieder loßgelassen,undmit gedachter stelle eines ttllkoriogrLpKi beehret. Gleichwohl lüdeer nicht wenig verdacht auf sich, als wenn er einer aus der rottewäre, die sich wieder den Cardinal Julianum lle Mediris, so nach-mals unter dem »amen Clementis VII Pabst worden,verschworen;indem er den Brutum und Cassmm in seinen reden und schafftengewaltig heraus strich. Dessen ungeachtet fände sich niemand, dersich wieder ihn vergreisten wolte, vielmehr genösse er-vv?. dem er-meldten Pabst Elemente VII grosse wohlthaten, welcher auch demAntonio Blado erlaubte, des Machiavelli schrifften zu Nom zu dru-cken. Dieses Pabsts nachfolgere brß auf Clemcntem VIII sahen inpublicirung der Machiavelllschen schrifften gleichfalls durch diefinger. Ja der Pabst Leo X schien ihm selbst gar nicht ungeneigt zuseyn , ovschon er im übrigen den gemalt der inqu>i>-ion wiederschädliche büchere, nicht wenig vermehret, und geschärffet hatte,und der erste gewesen, welcher alle diejenigen mit dem banne be-drohet , die em solch verholten buch lesen würden- Ja was noch
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mehr, so hat er ihm gar die Verfertigung einer stisterlation lle «kor-msrinnc rejp. kiorcmins-. welche sich in der Gaddischen biblwthec,"ach Jacvbi Gaddi bericht, befunden, aufgetragen. Doch hat sichPossevlnus, welcher am meisten zur Verdammung des oberwehntenbuches mit beygetragen gewaltig hierinnen vergangen, daß »sei-nem erster allzu früh den zügel gelassen,ehe er noch einmal das buchgesehen oder gelesen, und gleichsam blindlings dem Gentilleu, unddessen auSzugen aus des Machiavelli bücheren gcfvlgel hat; wiedann hicvon eine klare prob abgiebet, daß Possevrnus sich eingebil-del hat, der miuccpr des Macchiavelli wäre in verschiedene büchereeingetheilet, nur weilen des Gentilleti seine auszüge also eingethei-let waren, ^n seinem gedachten buche lle ?rincij-e geben ihm einigeschuld, daß er gar gefährliche grund-sätze hege; andere Hingegen ,welche dte lache etwas genauereingesehen zu haben vermeynen, ^
gen , daß er solche grund-sätze nicht zur nachfolge, sondern auf hi-storische art so lern, als sie »n der that von den Printzen ausgeübetwurden, beygebracht. Von denen, so wieder ihn geschrieben, erzäh-let Theophilus Raynaudus in seinem werck <le m->lis L koois i,krjz.eine zimliche menge. Einer von seinen hefftigsten feinden ist derJesuit Luchesini, wie aus seinem lgßsiu cleils LiocckWL cli lgicolo> 43 ck, 3 vcM,,gj„Nom an. 1697 gedruckt worden, erhellet. Unterdenen aber, so ihn vertheidiget, ist absonderlich Caspar Scioppiusin seiner p^ciis poIittC 3 L -IllUrcscioi!- aäverlui l'sgznmum Osmen.riu,n zu mercken. Die letzte jähre seines lebens,welches er nach demzeugnuß des flctssiqen und sicheren Florentinischen geschicht-schrei-bers Varchi an. 1427 beschlossen, brachte er in grossem elendem,und soll noch kurtz vor seinem ende harte läster-worte ausgestoffen,und sonderlich gesagt haben: er wolle sich einmallieberin der Höllebey den grossen Päbsten, Cardinälen und Fürsten , als im hmunelbey den armen detllern aufhalten. Doch weilen Varchi auch vondiesemckeme Meldung thut,ist es eben nicht für gar zu gewiß z» ach-ten. vollsten ist wohl das geschrey in Italien groß gewesen, Mac-chiavelll wäre aus gramm und Verdruß gestorben, weil man ihmein dem wichtigen amt einesLec-'-^rii des geheimen Raths der zehen,einen anderen vorgezogen,wiewohlVarchi auch dieses aus dem um-stand klar genug widerleget, weil das amt erst etwas zeit nachMacchmvelll lod ledig worden. Gedachter sein c- 3 ÜLc ll- xrincss-.ist von dem berühmtenConringio mit einer verbessertenLateinifchenvcriwn, welche ehemals Sylvester Telius verfertiget, wie auch mitanmerckungen, und beygefügtem leben des Castruccii Castracani,welches Machiavellus zwey seiner besten freunde Zanobio Buvn-delmontio und Ludovico Alamanno llelllciret, nebst dem v»cs v»-l-mino, an. 1660 heraus gegeben worden, darauf an. 1686 eineneue aufläge erfolget. Amelot -t- i-Houssaje hat den rr-ü-c lle xrm-cipe auch m Frantzösischer spräche herausgegeben. Man will »er«sichern, daß er gleichfalls in die Türckische übersetzet worden, darin-nen ihn der Sultan Amurath I V gelesen. Über dieses hat man vonMachlavello 7 bücher von der kriegs-kunst, und 8 von der lullo«,l ioreiinns, darinnen er von dem jähr Christi iri; biß an. izy4dieeinfälle der mitternächtlichen völckcr in andere länder, den verfalldes Römischen Reichs, den Wachsthum der Römischen Päbste,benersten zustand der stadt Florentz mit ihrem fortgange, wie ituch dengantzen zustand von Italien vorstellet. Ferner hat man von ihmtkilLrrrcivnes über die zehen ersten büchere des T. Lisa, darinnensich gar viele staats-klugheit, sonderlich für die,so in freyenRepubli-quen leben, antreffen läst; ein buch lle migrLliombus popuioiumlepicnrrivnLkum ; ircm clc ruins lmpcrii Loingni, welches H!tt0-nymus Turlerus aus dem Italiänischen ins Teutsche übersetzet,und andere schrifften. Die meisten davon hatHenricus DesbordeSzu Amsterdam an. 1691 biß 1696 in 6 theilen in 12ms auflegen las-sen. w elog. lloct. c. 77. k-'o//,--- L-cs kiiknr. c. 10. loü"--
in rppcii. scl ?icr. infclicicLce liiler. L-l---- llc comxLrsns»
prullcnliL öc cloguennL civili. öe in pricksk.
rrnA. clc principc. ^ in cic sugmenr. Icienc. I.
7. c. r. in prL'k. nä nnrl)-/. polic Lrik. n. 46. -je kill,
gcncLlogignc cle 13 mailon cle k-lclliciz pzg, 141 , 14!. 2ncc-
llorcs <lü klorcnce p3g. 247, 248, 249. lcgg in carsl.
lcripr. klürencin. psg. l;7. llani lz vic 6e ^lackinvel. su llcvane
«le ls rrncluÄi»» s-an^oile clu ?rince öc lle5clilcourz lur lilc l-ivc. 54.
-nLmo-ie kilioricke llei mousrcki Orcom3nni,öcc. vl/ecv,N«/. c.6. *
Machiota/ (sibe Johannes III, Patriach von Alexandrien .)
Machland / ist ein theil von Ober-Oesterreich, welches nahean Böhmen ligt, und die siädte Freystadt,Matbauscn,Grevnam, !c.unter sich begreifst. Es ist an. 1186 von dem Kayser dem HertzogeLeopolds VI in Oesterreich übergeben worden, nachdem der letzteGraf von Burghausen , Fridericus,welcher es unter dem titul einerGrafschaffl besessen, in dem gelobten lande mit tode abgegangen.
äcleks,. ?. 1.1. -o. c.
Machlyeo /ein alt volck in Africa, gräntzende an die Nafaino-nes. vie find schier am meisten dadurch bekannt, weil sie ein ge-wisses volck zu nachbaren sollen gehabt haben., welche beyderley ge-schlecht gewesen, und sich bald des weiblichen, bald des männlichengebraucht haben. Aristoteles erzehlet, daß ihre rechte brüst einermännlichen, und die lincke einer weiblichen ähnlich gewesen. Dername, so diesen abentheurlichen nachbaren der Machlyes gegebenward, ist Griechisch, und von der fach selbsten hergenommen,nemlich Androgyni . Doch alles zusammen,ist nur zu gewiß eine fa-
bel. >. 7 - c. r. *
Machßelrain / ( Grafen und Herrn von ) Dieses geschlcch»te, welches von Machslrain, einem schloß ohnweit Aiblinslen indem Bayrischen, seinen namen führt, hat sich vor andern Häuser»mBayerlandhervorgethan. WiguleusHundiusgedencket inst"