Mac
vem Bayerischen stamm.buche, daß bereits an. n;o Henrici Si-bothonis von Machselrain, an.nS; Armenici und an. ,197 Leon.harbi vonMachstlraiN Meldung geschehen. Die ordentliche stamm-reihe wird von Ottone hergeleitet , welcher an. i?4o gelebtzwey gemahlinnen gehabt, Annam, Gräfin von Montfort,mit wel-cher er aber keine linder gezeuget, und Catharinam, Frau vonSchenna , die ihm Conradum und Wilhelmuin gebühren. Dieserletztere hat gleiches zwey gemahlinnen gehabt, unter welchen ihndie erstere Anna, Marschallin von Poxberg,zum vater verschiedenerlinder gemacht, unter denen Johannes undLudooicus das qesthlech.te fortgepstantzet, wiewohl der erstere in seiner enckclin Margareta,die Christophoro Fuchs von Fuchsberg beygelegt worden,wiederumverblichen. LudovicuS aber erhielt von Anna von Riedheim eineweit gesegnetere nachkommenschafft. Denn obschon der erstgebohr-ne söhn Sigismundus von Machselrain in Hohenburg in seinertochter Regina ausgestorben, der dritte söhn Georgms aber verrä-therischer weise von seinen bedienten an. 149° ohne kinder zu hin-terlassen, gelobtet worden, so pfiantzte doch der mittlere sahn Vilus,
Amtmann i»Aiblingcn,mit MargarethaWolffgangsvonWaldeaaerb-wchter, das geschlechte so gesegnet fort, daß noch die zweige da.von blühen. Dessen sohn,Wolffgangus Theodoricns von Machsel-rain, Freyherr von Waldegg, Hauptmann in Burghausen , so an.l,üi gestorben, verglich stch mit den übrigen erben des gedachtenWolffgangi von Waldegg, nemlich den Häusern Hohenrain undSandizell, dahin, daß ihm an. 1559 die herrschafft Waldegg über-lassen wurde. Diesen vergleich bestätigte Hertzog Albrecht der V mBayern, und ertheilte demMachselrainischen hause das recht dersupcriorikät, wiewohl mit dem beding, daß nach abgang der männ-lichen erben ihm die herrschafft Waldegg mir allen Kayserlichenlehn zufallen sollte. Dieser herrschafft halber haben die Herren vonMachselrain auf Reichs-und cräyß-tägen fitz und stimme, da siewegen Machselrain nur Bayrische Land-sassen seyn. Dieser Wolff-gangus hatte zur gemahlin Annam, eine tochtcr des berühmtenHelden Georg» von Frunsbera, die ihm 4 söhne und eben so vieltöchter gebohren. Unter den söhnen kam Wolffgangus Johannesin einem treffen in Piemont um, Wolffgangus Theodoricus aberund Wolffgangus Wilbelmus haben zwey besondere linien aufge-richtet. Der erstere bekam vermöge des väterlichen testaments dieherrschafft Machselrain. Wolffgangus Theodoricus muffe sehr vielwegen der Lutherischen rcligion von dem Bischoss zu Freyfingenund den Jesuiten erdulden. Denn er muste es nicht allein gesche-hen lassen, daß in seiner herrschafft die katholische religion mit ge.wall wiederum eingeführet wurde,sondern es wurde auch ihm sech-sten , da er bereits auf dem todt-bette lag, von gedachten Jesuiten scharffzugesetzet. Als er nun keines weges zum abfall von der reli»gion zu bringen war, durffie man auch dessen cörper nicht in seinväterliches begräbniß bringen, daher er zu Regenspurg in die erdegefenckel werden muste. Es ließ sich aber der ältere sohnLudovicus,Cammer-Herr des Hertzogs Wilhelmi von Bayern , bewegen, dieCatholische religion anzunehmen. Die übrigen söhne Wtlhelmus,Wolffgangus Wilhelmus und Georgius starben ohne erben zu hin-terlassen , und er sechsten muste an. isog dieses zeitliche gelegnen,nachdem er mit Barbara Scholastica von Sand-zell gleichfallskeine linder gezeuget. Wolffgangus Wilhelmns war, wie gedacht,ein bruder Wolffgangi Theodorici, bekleidete die stelle eines Hof-Marschalls zu München und Hauptmanns in Burckhausen, undstarb an. 1 zs 1 denronov. Von seiner gemahlin Johanna, einertochter Francisci Perners, wurde er unter andern ein vaterWolff-gangi Wti, welcher mit Johanna Truchseßin von Waldpurg undWolffseck Henricum Georgium und Wolffgangmn Vitum gezeu-get, die beyderseits besondere linien aufgerichtet. Henricus Geor-gius,des Heil. Röm. Reichs Graf von Hohenwaldeck und Mach-selrain, so an. 1640 gestorben, vermählte sich mitMaria Elisabeths,Gräfin von Preifing, die ihm nebst Johanna Francisca, einer ge-mahlin des Freyherr» Francisci von Neuhauß, wie auch Elisa-beth« Adelheide, die sich in den geistlichen stand begeben, Johan-nem Vitum gebühren. Dieser bekleidete bey Chur-Bayern die stelleeines Cämmerers, und starb an. 1704 den lo dec. als der ältesteLand-Stand in besagtem Cburfürstenthmn, ohne linder von zweygemahlinnen, Catharma Eonstantia, Freyin von Spirring zuFronberg, und Francisca Clara, Gräfin von Lamberg , zu hinter-lassen. Wolffgangus Vitus.Grafvon Hohenwaldeck,welcher,,megedacht, des Grafen Georgii bruder gewesen,starb an. isso, nach-dem er von seiner gemahlin, Gräfin Rofina von Preijing, so nn.iSyü dieses zeitliche gesegnet, ein vater worden Maximilian! Wn»helmi, Johannis Henrici, Francisei Domintci und Francisca-Der älteste söhn pflantzte mit Maria Theresia , Graf Leopolds vonFugger tochter, das geschlechte fort, und zeugte mit ihr Johannen,Vitum Jofephnm Marcum, Johannem Francncum AntoniumLevpoldum, und Mariam Catharinam Theresiam. Der anderesöhn, Johannes Henricus Franciscus Dominicus, trat m den geist-lichen stand, und wurde c^nomcus zu Freysingen. .Die tochtcr aberwurde Cobaldi von Kleist Chur-Bayerifchen Kriegs-Prästdentengemahlin. IM LsyerNcken iiLMM bücke ?. I. ä: 2.
nom. Ingenium. Lpicilegium I^irrerrkulmnum VI, I-, I. 7. c, 8»
8ouvsrs!ven von LuropL z>. jo9- 6erm. ltemm. zi, 4-
Machsor/ dieses Wort heisset so viel als ein circul, und ist dervame eines gebett-buchs, welches die Juden bey ihren grossen fejt-tägen zu gebrauchen pflegen. Es ist sehr schwer zu verstehen, weildie darinnen befindliche qebete in versen und sehr kurtz geichrlebensind, und wissen die meisten Juden selbst nicht viel davon. Burtor-fius bemercket, daß es in Italien, Deutschland und Polen vielmaylaufgeleget, und in denen zu Venedig gedruckten^exemplarlenvtel,so wieder die Christen gerichtet gewesen, ausgeladen und »erheitert
. Mac zc>;
^^bEN- Es find nicht viel mLnulcr-M davon unter den Juden , ie-
au^nnrd/eE Ä".UÄanisch Königreich in Nieder-Aethispiett
dem Könige von Mujacv, so gegen norden an seinAA ssosset, krieg fuhren. Die einwvhner werden Mvusvles oderMenticas genennet,und find menschen-fresser. Man berichtet, daßÄn ^/sobnen, entweder von solchen, die etwasverbro-chen, oder von sclaven getödtet, und deren fleisch vor die Könialichetafel zubereitet werde, nicht anders M^a"unb-oder schopsen-fleisch; ungeachtet es dem lande weder?"..v'er-fußigen thicren noch am geflugel mangelt. Mansol ist diePortugiesen in Lvvango schicken ihre so-hin, welche getreue sclaven sind, um sclaven,helffenbein und kupffer einzukauffen. Der König von Macoco hältemen sehr prächtigen Hof, kommt aber dem von Congo noch nichtgleich, welchem die Portugiesen einige Europäische gewohnheitmbeygebracht haben. O^ öelcc.^tric.
. ^acoeurt / (Johannes von ) gebürtig von Tournay , warein t.arkhauser-Mönch und erlor zu Valenciennes . Er schrieb demheiligen Brunvni und heiligen Hugoni zu ehren ein gebichte in 4buchern und starb an. 1548. r>elr-i«-bibi. c-rrk.
ein meer-busen in dem Mittelländischen meer, zwi«und Rhodus . Castaldus und einige mit ihm sagen,daßes der Glaucus llnus m Carien sey. Nicht weit davon ist ein städt-lein gleiches namens. '
Macra/ ein fluß in Italien ; (fihe Magra.)
. isslacran/ oder Maceran/ ist eineprovintz in Perstensso gegmdas Indianische meer und des grossen Moguls gebiete zu ligt. Siewird auch Getecke Maquervna genennet, und vor einen theil desalten Caramaniä gehalten. Der östliche theil heist Kirman. DieHaupt-stadt darinnen ist Macran oder Rakeran, die andern stavtesind Titz , Kambele Darzi, rc. Guadel ist ein Hafen an dem Jndia»nilchtn meer. Der Fürst dieses landes ist dem Könige in Persien zinßbar.
Macrianus / ein Alamannischer König , (sibe Marcianus.)
Macrina / eine jungfrau von grosser frömmigkeit, war eineschwester Sc. Dasitirund ist. Georgii Nysseni. Sie soll mit ihrermutier auch ein Nonnen-kloster gestifftet haben, nm den geistlichenVerrichtungen desto besser obzuligen. In der bibel war sie über-aus wohl erfahren, und fonsten auch in dem Christenthum garwohl geübt, welches aus dem trost-schreiben, so sie an GregorimnNyssenum über den tod ihres bruders Bastln abgehen lassen, satt-sam erhellet.
Macrinus / (Marcus Opilius Severus) wurde an. 2,7 nachdem Caracalla, welchen er, wiewohl heimlich durch einen Haupt-mann,namens Martialem,hatte umbringen lassen, zum Kaystr er-wählet. Er war von sehr geringem herkommen, halte aber dasglück immer höher zu steigen; wozu ihm seine Verstellungen, durchwelche er die leitthe konte glauben machen, als ob er grosse lugen-den besässe, die sich doch an ihme in der that nicht fanden,zimlicherMassen beförderlich waren. Seinen söhn Dladmnenianum, wel-cher noch nicht über 9 oder ic> jabr alt war, nahm er zum coilegerrin der regierung an; allein endlich machte er sich durch seine grau»samkeit bey den solbaten verhaßt, eben sowohl als dadurch, daß erihnen wenig schenckte, an statt sie von Caracalla gar reiche vereh-rungen zu empfangen gewöhnet waren. Hiezu käme noch derschimpfliche frieden mit dem Parthrschen König Artabano, alswelchen er öffentlich mit bis m>Ui-s seiterrium, oder »ach unserermüntze mit fünff Millionen bsjoirr erkauffet hatte. Aus allen diesenUrsachen wäre es der Julia Mäsa und Julia Dvamias, als desElagabali Groß-mutter und mutier nicht schwär, die soldaten aufdieses feiten zu ziehen, um so mehr, als sie mit zimlichem schern vorgaben, Soämias hätte denselben von Caracalla gebühren. Macrr-nus ward hierauf im Antiochenischen gebiet geschlagen, und als ereinige zeit herum geschwärmet, neben seinem söhn Diavumenianozu Calchedon ergriffen, und enthauptet worden. Er wäre von ge-bt,rt ein Manritanier. Wegen seiner grausamkeit,hatten ihn die stk»niqe Macellinum genennet, weilen er gleichsam eine metzge aus sei-nem Hause machte. Er bat nur ein jähr und zwey monat regieret,nemlich von an. 217 biß an. 218. v,r, ezur
in vlLliuiu. *
^mienm kommen, um sowohl allda den Gallieimm, als unter
WMMW
men, theils zu Aureolo uW
dritlen nach Christi geburt zu Gairenk zen.
Lk^acrinus / ( Salomvn oder Salmvnius ) einer der bestenwakv'ö! Londe» gMtig, Mv«amen ZbE
III theil- dR