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;i)E>tt0tti Landgrafen zu Hessen -onk-n-et, daher Heinrich ab-treten muste. Dieser Otto hat an. i;;-> einen gefährlichen tumultzwischen der buraerfchafft zu Magdeburg durch versöhnliche dar-zwischenkunfft gestillet, an. i;;i dk-bfoiurion von demPäbstitchenbann zuwege gebracht, an. i;;; sich nach Päbstlichem ausspruchzuerst von der stadt huldigen lassen, und hingegen ihre priviiegi»conkrmirt. Dieser Bischofs hat auch Wolmersiätt, Alvensleben,Hundsburg Schoningen/ den Braunschweigern wieder abgenom-men, das raub-schloß Wardenburg zerstört, die vestung Rledeburabey Halle, und Schrapelau im Mannsfeldtschen den Meißnern ab.genommen, und weil er des falschen Waldemari parthey hielte,Je-richau, Sandau und Platau erhalten. An. 1,43 bemühete er sichvergebens den Juden in seinem gebiete das leben zu erretten, wel-chen man damals schuld gab, daß ste durch vecgifftung der brun-nen die pest durch Deutschland angerichtet. Von an. 1;; 1 bis 1;; 4währete der krieg zwischen den Magdeburgern und benachbartenEdelleuten, und der Bischofs starb an. izüi den 1 may,mil hinter-lassunagrosser schulden.
; r) Theodoricus/Bischoff zu Minden,eines tuchmachers söhnaus Stendal , ward auf Kaysers Caroli I V, dessen Cammerrakh ersonsten gewesen,r-commenciarion von demPabst Ludovico vonMeis-sen, bisherigem Bischoff von Halberstadt , den das capitel erwählethatte,vorgezogen. Er hat in den 7 jähren seiner regicrung nicht nur17 versetzte nahmhaffte städte und örter, als Jütcrbock, Jerichau,Stasfurt, rc. eingelöset,sondern auch unterschiedene gebäube theilsneu aufgeführt, theils zum stände gebracht; die Dom-kirche, so an.izü; eingeweihet worden, war wol das conLKi^tz-iste. In einerWacht an. 1)67 wider Gerhard, Bischoff zu Hildesheim , war ernebst seinen äilurren unglücklich, und muste 6000 marckf stlber zuftinerleute r-n^l-in anwenden. Weil auch der letzte Herr von Had-mersleden umkommen war, nahm er dessen gütcr in besitz. Vor sei-nem tod erwählte er 1; versöhnen, welche bey der v-canr die Legie-rung verwalten sollen, welche sich den 16 sept. an. 1-67 ereigne!.
;;) Albertus III, Bischofs zu Litomisl in Böhmen,ward aufCaroli IVrccom!iie,icirtion an statt des Merseburgischen BischoffsFriderichs von Hoym,aufden das Dom-capitel vonrt hakte,Ertz-Bischoff. Er hat das Slifft sowol sonsten geschmälert,als auch an.-i s?» dessen recht an die Nieder-Laußnitz an Carolum IV verkanfft,kvnle weder die Teutsche spraache lernen, noch den kitten freund-lich begegnen, daher er an. - ;?i mit
;4)petrc> s-Bruma tauschete, und aufs neue Vischoffzu Li»tomisl ward z nachdem er vorder von gelb, und wie man sagt, auchvon heiligthumern ein ehrliches mitgenommen. Dieser Petrus brachte Wansleben , Schönbeck und Mülingen an dasL-tissc,tontesich aber nicht gar zu wohl mit dene-nonicis vertragen,daher er an.i )81 das BißthumOlmütz in Mähren annahm, und
zz)Ludovico/Marggrafen zu Meissen,der schoni;6i im Vor-schlag gewesen war, den Magdeburgischen stuhl überließ. DieserxrL-icnciirte seit an., Z74anch Churfürst zu Mayntz zu seyn, daherer sich nur ^minnirgcorem des Stiffts Magdeburg nennen ließ.In seiner nur halbjährigen rcgierung zwang er dk Grafen vonWerningeroda, daß sie ihre Grasschasst von dem «stifft zu lehennehmen musten. Er brach bey einer Fastnachts-lust zu Calbe denhals.
zs) FridericusII von Hoym, Bischoff zu Merseburg , der an.i;S8 schon pottuiiret worden war, ist im sten monat seiner regie-rung zu Merseburg an. i;8; gestorben.
n)AlbertusIV, Gras von Querfurt , wolle an des vorherge-henden Friderici statt Bischoff zu Merseburg werde», indem er sichaber dessentwegen zu Rom aufhielt,bekam er die post von dessen todund seiner wähl nach Magdeburg , brachte also gleich die Päbst-liche cnnlirmLrion mit nach Hause. Er zerstörte an. 1 z 86 das raub-schloß Bkckau, bereicherte seine cammer mit dem luku-ro. so Boni-facius VIII an. 1595 ausschrieb, und die einkünffte mit ihm theil-te. An. 1; y8 hat er das damalige dorff Glauchau dem rath zuHal-le versetzt. An. 1402 war ein gefährlicher tumult zu Magdeburg wegen dermüntze,indem der Rath abgesetzt,auch etliche Häuser undHöfe der Domherren geplündert und abgebrannt wurden. Er starban. 140z.
;8) Günther II, Graf von Schwartzburg, bißhenger Dom-Prvbst zu Mayntz,war wegen seiner jugend gar kern guter Haushal-ter. Als die vielen sonderlich innerlichen unruden dazu kamen, ge-bieth das Stiffl darüber in grosse armutb. Von an. 1404 bis 1407währete der krieg mttZcrbst.An.1405 siel durch absterben des man-lichen stammes dcr Herren von Dam dieser ort andasErtzstifft-A».-^zerstörte der Ertz-Dischoffnebst seinen ^l»«en das raubschloßHartzdurgsso; brüder vonSchwiccheld innhatten-nachdem er vor-her dasselbe einzuschliessen dasschloßStürburg anfdemPeternlien«berge erbauet. In eben diesem jahrmuste sich die stadt Halle nntgülden aussöhnen, weil ste einen Saltz-Grazen dessentwegenverbrannt/daß er sich von demBischoff mit diesem aml belehnen las-sen. All. 14; l erhielt Magdeburg das privHeaiumffenoiiLk'P-N-n-llo, ausser in czuiL sten-gac»: juttiriL. Als daraus bey den streifferey-en derHußiten die Magdeburger ihre stadt besser forr>6c,ren wollen,zerfielen sie darüber mit demBischoff,und thaten ihm durch dinweg-Nehmung vieler örter grossen schaden.An.i4;4wardzwar von demCanciüo zu Basel die fache in ksveur besErtz-Bischdsss ausgemacht,und die stadt im fall der Widersetzlichkeit mit acht und bann bedro-het. Doch dkMagdeburqer verbanden sich mit der stadtHalle nochbester, und fuhren fort die Bischöflichen örter wegzunehmen. Dar-über ward nicht allein der bann wiederholet, sondern der Ertz-Bl-schoff kam durch hülffe seiner aiiürcen noch 14z 4 mit "»er grossenarmee vor Halle, da denn ein vergleich getroffen wurde, vatz deinErtz-Blschoff alles abgenommene wiedergegeben, »nd auf besten
denssoltem An.^i444hattt vk^M^ aufgehoben wer.
Churfürsten zu Sa^en mnFrlderzcoPla.
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L Wach er: .ch bin kein kriegsmann, willderowegen mcmeramts warten, und das übrige Gott befehlen, der wird wol für mici»
> worüber derCdurfürst stutzig,und die fache in der gute den»geleget wurde. Nic.Cusanusder an. 14; 1 den ablaß alldier vrediate,gab lssn das zeugniß, daß er der einige rechtschaffene Bischoff, den
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4i) Emestus/ Churfürst Ernesti von Sachsen söhn, warb aus-l.fpcn..tton des PabstsSirlilV m seinem.- jähr Ertz-Wschoss,und; jähr daraus auch c5ärn>mttrLror zuHalberstadt An .^^8 ent»
stnnd eine innerliche m.ruhe zuHalle,L^^^^^
men wolle, kamen etliche von dem Rath zu dem Ertz-BischoffnachGldlchenstciu,dieser machte sich bald meister von der stadt, und Leeunruhe ein ende. Bey ;oo tuNulkuaitten wurden in das gefängnisigeworffen, und nach dem ausspruch dreyer Grafen, ; Don^nv ^ ^"Adchuttb desBischoffs zuMeissen verdammt,dem Ertz»Biichoss den 4 theil von ihren pfann-gülern, und den ? theil von ih-rem übrigen vermögen zu geben. Damit sich aber derErtz-Bifthoffder stadt desto mehr versichern tönte,ließ er ein vestes schloß daselbsterbauen,und demPatron des Ertz-Stiffts zu ehren, die Moritzburanennen. An. .490 ward vergebens Handlung mit dem CvurfurstenFrioenco ispi-ncc. wegen Gommern und anderer perr.-^n-ien desBurggrafthums gepflogen. An. 1495 fiel der gröste theil der Herr»schafftQuerflirt durch absterbenBrunomsals ein lehn an das Ertz»stlfft. An. 1498 jagte der Bischossdic Juden zu dem lande hinaus,doch durfflen sie das ihre mitnehmen. Bey seinem tod, so an. .5den ; aug. erfolget, wölke er es nicht auf die ihm angebotenefupercrogLlioniz des Barjüsser-orbens,sondern allein aufdie werckeChristi ankommen lassen.
4-) Albertus IV,Marggraf von Brandenburg, Churfürst zuMayntz,und äU.nmittrLwr desL-tiffts Halberstadt,der bis «».154;gesessen, ist in einem besondern artickel beschrieben; wo auch an-geführt worden,wie er guten theils zu dem rckrmrri«,»; westn gele.gnlycit gegeben,und wie unter seiner regierung fast das gantzStifftsich zu der Lutherischen religion bekennet,
4;) Johannes Albertus/Marggrafvon Brandenburg,besaß,wie die vorhergehenden, zugleich das Dttssc Halberstadl. In demWinalkaldischen kriege hielt es die stadt Magdeburg mit ChurfürstJohann Friderich zu Sachsen und dessen binnen; auch entstundeine grosse Verbitterung zwischen ihr und dem capitel, so daß diesesletztere sich an.46 mit allem was kostbar war darvon machte,undmir; csnonico. zurücke ließ. Die bücger machten sich darauf andie verschlossene Dom-kirche,und führtest an. 1547 die Lutherischenceremonien darinnen eingesetzten auch Neustadt,Sudenburg,Wol «merstädt, Wansleden, und andere dem Ertzstissl zuständige örter.Unterdessen hatte Hertzog Moritz an. .?45 sich der stadt Halle be-mächtiget, die an.. 547 wider an CdurfürstJohannFriderich über.gieng, welcher darauf den Ertz-Bisthoff mit seinem Dom-capitelnach Würtzburg in Fvancken jagte, und seine beyde stiffker ihm znüberlassen nöthigte. Ader als sich gleich darauf das blal wendete,und derKayser Carolus V nach der schlackst beyMühlberg den Mei-ster spielte, kam er noch an.. 547 nach Halle, und rek-miste den ver-jagten Ertz-Bischoff, ließ auch die achls-erklärung wieder die stadtergehen, welche wegen verweigerter annähme des an. 1549wiederholet worden. Vermöge dieser, machte sich erstlich Henri-ricus junior vonBrauns.an.155o mit einem fliegenden corpo vor diestadt, und that 2 monat lang mit sengen und brennen grossen scha-den,woranfer wieder abzog.Hernach kamHertzogGeorg vonMeck-knburg mit; bis 4020 man», und schlug bey dem kloster Hnbes-leben an dem flusse Ohm 16; bürger, und über 1000 banren todt.Der neue Chnrfurst Moritz, und der zu Brandenburg Joachim,machten erstlich inine, als wenn sie Hertzog Georg nöthigen wol-len abzuziehen. Als aber die stadt sich ihnen nicht ergeben wolle,wurde sie auch von denselben feindlich tractirt, und ordentlich bAWert, wozu auf Kayserliche anstatt von Reichswegen monatlichüovoo fl. bezahlet werden musten. Die 45°° mann, so von einigenKürsten zum Kveur dieser stadt zusammen gebracht worden, muffe»bey Verben sich an Churfürst Moritz ergeben, und nahmen mer-stcns unter demselben dienste. Die belagerung wahret-14 monate,und man spürte doch in der stadt,welche 4°°°° mmiler zu versorgen
hatte, keinen sonderlichen Mangel. Auch sind in den «Wällen vonder aus mann bestehenden z»»''«» nichtaeblieben, und als es fast auf die nerge gieng, bekam die stadt denn nnn 6N einen leiblichen i>ccn,cl, darinnen von der religionaar nichts gedacht, auf die schleiffung der vestung aber, die manEauserlicker seiks suchte, nicht gedrungen wurde. ,Dieier krieg und
Illlyetl.